Blaulicht-Blog

Großziethen: Überfall auf Geldtransporter

| Lesedauer: 11 Minuten
Unbekannte haben am Freitagabend in Großziethen in Brandenburg einen Geldtransporter überfallen.

Unbekannte haben am Freitagabend in Großziethen in Brandenburg einen Geldtransporter überfallen.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 14. Januar 2022.

Großziethen: Geldtransporter überfallen

Unbekannte haben am Freitagabend im brandenburgischen Großziethen (Dahme-Spreewald). Das Fahrzeug habe vor einem Supermarkt gestanden, als die Täter den Fahrer aufforderten, auf eine bestimmte Straße zu fahren, sagte ein Sprecher des Lagezentrums. Der Fahrer sei dann mit Reizgas angegriffen worden, und die Täter hätten versucht, in den geschlossenen Bereich des Fahrzeugs zu gelangen. Sie seien danach mit zwei Autos in unbekannte Richtung geflohen.

Ob sie etwas erbeuteten, werde noch ermittelt, so der Sprecher weiter. Der Fahrer wurde von Rettungskräften versorgt. Die Fahndung nach den Tätern laufe.

Wie die "BZ" am Abend berichtete, soll der Beifahrer des Geldtransporters ausgestiegen sein, um Geld abzuholen, als einer der Täter in den Transporter eingestiegen sein soll. Die Räuber hätten offenbar den Wagen übernommen. Dieser sei kurz darauf an einer Sportanlage nahe dem Tatort gefunden worden.

Spandau: Mann durch Schüsse schwer verletzt

Auf einen Mann ist am Freitag in Spandau geschossen worden. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, kam es gegen 8.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache am Barnewitzer Weg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 36-Jähriger wurde von mehreren Schüssen getroffen. Der Tatverdächtige flüchtete. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen.

Staaken: 16-Jähriger nach Brandserie verhaftet

Ermittlungserfolg für die Berliner Polizei: Beamte konnten einen 16-Jährigen festnehmen, der für die Brandserie in Staaken verantwortlich sein könnte. Der Jugendliche erhielt Haftbefehl. Mehr lesen Sie hier.

Friedrichshain: Feuerwehr löscht Brand in Wohnung

Gegen 14.10 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in den Weidenweg nach Friedrichshain alarmiert. Vor Ort brannte eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen und ein übergreifen auf andere Wohnungen verhindern. Ersten Informationen zufolge wurde niemand verletzt. Aufgrund des Einsatzes war die Tramlinie 21 zeitweise unterbrochen.

Köpenick: Geldautomat in Einkaufszentrum gesprengt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Geldautomaten in einem Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße in Köpenick gesprengt. Polizisten stellten zudem diverse Beschädigungen im SB-Bereich der Filiale sowie im angrenzenden Geschäft fest. Personen wurden nicht verletzt. Ob die Tatverdächtigen Geld entwenden konnten, wird nun durch ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes geprüft.

Malchow: VW prallt gegen Baum - Jugendliche wird aus Auto geschleudert

Drei Menschen sind in der vergangenen Nacht bei einem Unfall in Malchow (Lichtenberg) verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 20 Jahre alter VW-Fahrer mit drei weiteren Insassen im Alter von 17, 22 und 34 Jahren auf dem Blankenburger Pflasterweg in Richtung B2. Gegen 2.15 Uhr kam der VW-Fahrer nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die 17-Jährige wurde durch die beim Aufprall geöffnete hintere Schiebetür aus dem Pkw geschleudert und schwer verletzt. Auch der Fahrer und eine 34 Jahre alte Beifahrerin erlitten Verletzungen.

Der 20-Jährige konnte den Polizisten keine Fahrerlaubnis vorweisen. Zudem stand er im Verdacht, Drogen zu sich genommen zu haben. Er gab an, dass die Bremsen des Autos versagt hätten. Bei der Überprüfung des Unfallfahrzeuges stellte sich heraus, dass der Wagen nicht pflichtversichert war. Der VW wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Gesundbrunnen: Mann im Auto gefunden - Mordkommission ermittelt

Ein 47-jähriger Mann ist in Gesundbrunnen (Mitte) mit schweren Kopfverletzungen in einem Auto gefunden worden und anschließend im Krankenhaus gestorben. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus, eine Mordkommission ermittelt, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Landkreis Spree-Neiße: Wolf von Auto erfasst und getötet

Im Landkreis Spree-Neiße ist ein Auto mit einem Wolf zusammengeprallt. Das Tier verendete nach dem Unfall, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der zuständige Wolfsbeauftragte wurde nach dem Vorfall am Montagabend bei Trebendorf informiert. Das Auto blieb den Angaben zufolge trotz eines Schadens von rund 3000 Euro fahrbereit. Zuletzt war Anfang Dezember ein Wolf beim Zusammenprall mit einem Auto unweit der Landesgrenze zwischen der Prignitz und Westmecklenburg getötet worden.

Lichtenberg: Autos und Führerscheine von Rasern beschlagnahmt

Zwei junge Männer, die in der Nacht zu Freitag die Straßen in Friedrichsfelde als Rennstrecke missbraucht haben sollen, werden vorerst auf ihre Autos verzichten müssen. Wie die Polizei mitteilte, fielen der BMW und der Skoda gegen 23.40 Uhr auf, als sie die Rhinstraße in Richtung Am Tierpark befuhren. Die Polizisten fuhren hinterher. Im weiteren Verlauf sollen beide Fahrer deutlich zu schnell gefahren sein und immer wieder rasant ohne Blinken die Spur gewechselt haben, um andere Fahrzeuge zu überholen. Zudem sollen sie den Sicherheitsabstand zueinander nicht eingehalten haben. Schließlich fuhren beide auf das Gelände einer Tankstelle an der Straße Am Tierpark, wo die Polizisten sie überprüften. Beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der 19 und 22 Jahre alten Männer wurden beschlagnahmt, wogegen beide ausdrücklich Widerspruch einlegten. Sie kamen im Anschluss auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Autofahrer bei Unfall schwer verletzt

In der Nacht zu Freitag ist ein 48 Jahre alter Autofahrer nach einem Unfall in Kreuzberg mit schweren Hals- und Kopfverletzungen in eine Klinik gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 3 Uhr in einem Auto auf der Gitschiner Straße von der Zossener Brücke in Richtung Prinzenstraße unterwegs. Auf der Kreuzung der Alexandrinenstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem 30-Jährigen, der mit seinem Auto in entgegengesetzter Richtung fuhr und an dieser Kreuzung nach links abbog. Der Jüngere der beiden blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Streit in Bar - Mann schlägt zu

In einer Bar in der Rathausstraße in Mitte ist ein 29-Jähriger in der vergangenen Nacht mit zwei Männern im Alter von 33 und 38 Jahren in Streit geraten. Hierbei soll der 33-Jährige ihn festgehalten haben, während sein Komplize ihm zeitgleich mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben soll, teilte die Polizei am Freitag mit. Beamte nahmen die beiden Schläger in der Bar fest. Sie wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht.

Während der Sachverhaltsklärung habe sich der zuvor attackierte und aufgebrachte 29-Jährige geweigert, seine Personalien anzugeben. Zudem habe er die Polizistinnen und Polizisten beleidigt. Eine 28 Jahre alte Bekannte und ihr gleichaltriger Partner versuchten sich nun einzumischen. Sie seien von den Polizisten abgedrängt worden, da sie den Bereich nicht verlassen wollten und sich mit ihren Körpern gegen die Beamten stemmten. Auch ihre Personalien wurden aufgenommen.

Die Beamtinnen und Beamten leiteten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Der 38 Jahre alte Schläger muss sich zudem wegen Drogenbesitzes verantworten.

Gropiusstadt: Tankstelle mit Schusswaffe überfallen

Zwei der Beschreibung nach junge Männer haben am Donnerstag gegen 21.55 Uhr eine Tankstelle an der Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt (Neukölln) überfallen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bedrohte einer der Männer den 36 Jahre alten Angestellten mit einer Schusswaffe. Sein Komplize blieb währenddessen in der Tür stehen. Der Bewaffnete forderte den Angestellten auf, Geld und Zigaretten in eine Sporttasche zu füllen. Das Duo flüchtete mit der Beute in Richtung Wutzkyallee. Der Angestellte blieb unverletzt. Die Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung dauern an.

Tempelhof: Autofahrer fährt gegen Baum

Ein Autofahrer hat am Donnerstag bei einem Unfall in Tempelhof Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 72 Jahre alte Opel-Fahrer gegen 14.45 Uhr auf der Arnulfstraße in Richtung Röblingstraße unterwegs, als er plötzlich in den Gegenverkehr geriet und gegen einen Baum prallte. Der Mann habe nicht erklären können, wie es zu dem Unfall gekommen war. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von 0,25 Promille. Rettungskräfte brachten den 72-Jährigen wegen des Verdachts auf innere Verletzungen in ein Krankenhaus.

Heiligensee: Verletzte Person nach Hausbrand

Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Einfamilienhaus am Rotwildpfad in Heiligensee (Reinickendorf) verletzt worden. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, brannte in der Nacht das Dachgeschoss des Wohnhauses. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Dachkonstruktion war das Löschen des Brandes nach Angaben der Feuerwehr schwierig, so dass der Einsatz vier Stunden andauerte. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Hellersdorf: Polizei stoppt Mercedes nach Unfallflucht

Ein Mercedes-Fahrer hat in der vergangenen Nacht nach einem Unfall in Hellersdorf die Flucht ergriffen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam der Autofahrer in Höhe der Kreuzung Fritz-Lang-Straße von der Straße ab und fuhr ein Verkehrsschild auf dem Gehweg um, wobei das vordere Kennzeichen vom Unfallfahrzeug abgerissen wurde und liegenblieb.

Der Mercedes-Fahrer flüchtete in Richtung Stendaler Straße. Laut Zeugenaussagen soll wenig später ein Mann das zurückgebliebene Kennzeichen an sich genommen haben und sich damit in Richtung Stendaler Straße entfernt haben. Etwa zehn Minuten später stellten Zivilkräfte den nach Zeugenbeschreibung identifizierten mutmaßlichen Fluchtwagen mit Frontschaden in der Mark-Twain-Straße fest und kontrollierten diesen. Das fehlende Kennzeichen fanden die Kräfte im Kofferraum.

Der 25 Jahre alte Fahrer, der keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, wurde erkennungsdienstlich behandelt und einer Blutentnahme unterzogen, dann konnte er wieder gehen. Sein 22 Jahre alter Beifahrer wurde nach einer Personalienfeststellung sofort auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen durch das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost), die auch die fehlende Versicherung des Fahrzeuges betreffen, dauern an.

Flughafen BER: Feuerwehreinsatz - Zugverkehr kurzzeitig unterbrochen

Am Flughafen BER im Terminal 1-2 hat es am frühen Freitagmorgen einen Feuerwehreinsatz gegeben. Der Grund war ein eingeschlagener Brandmelder. Der Bahnhof in der untersten Ebene wurde geräumt. "Es waren nicht viele Passagiere betroffen", teilte eine Flughafensprecherin der Berliner Morgenpost mit. Es habe keine Verzögerungen im Flugverkehr gegeben. Der Zugverkehr war für etwa 30 Minuten unterbrochen. Betroffen waren die S-Bahn-Linien S45 und S9, bei den Regionalbahnen der Deutschen Bahn die Linien RE7, RB24, FEX, RB14 und RB22.

( BM/dpa )