Blaulicht-Blog

Spandau: Schwerer Unfall mit SUV - Vater und Kind unverletzt

| Lesedauer: 7 Minuten
Spandau: Ein SUV-Fahrer hat einen schweren Unfall verursacht.

Spandau: Ein SUV-Fahrer hat einen schweren Unfall verursacht.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 13. Januar 2022.

Spandau: Schwerer Unfall mit SUV - Vater und Kind bleiben unverletzt

In Spandau hat sich am späten Mittwochabend ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines VW Tiguan kam gegen 23.50 Uhr an der Kreuzung Freiheit Höhe Pichelswerderstraße von der Fahrbahn ab. Der SUV prallte gegen den Bordstein und fuhr dann ein Verkehrsschild und den Zaun eines Autohandels um.

An einem geparkten Lastwagen kippte der fast zwei Tonnen schwere SUV um und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer und sein zehn Jahre alter Sohn blieben bei dem Unfall unverletzt und konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Polizei und Feuerwehr waren vor Ort. Mit Hilfe eines Luftkissens wurde zwischen Unfallauto und Lastwagen Abstand geschaffen, um den Lkw nicht weiter zu beschädigen. Mit Hilfe eines Rüstwagens der Feuerwehr wurde der SUV wieder aufgerichtet.

Mitte: Polizei nimmt gesuchten Schwarzfahrer am Hauptbahnhof fest

Die Bundespolizei verhaftete am Mittwoch einen Mann, nach dem verschiedene Behörden aus Bayern gesucht hatten. Gegen 11.25 Uhr überprüften die Einsatzkräfte den Mann im Berliner Hauptbahnhof, nachdem er einen Intercity aus Hannover ohne Fahrschein genutzt hatte. Hierbei ermittelten sie, dass verschiedene Behörden aus Ingolstadt und Augsburg aus unterschiedlichen Gründen nach dem 35-Jährigen suchten.


Unter anderem suchte ihn die Staatsanwaltschaft Ingolstadt seit März 2019 per Haftbefehl. Der polnische Staatsangehörige hatte 2018 wegen Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren erhalten. Während der Haft hat man ihn abgeschoben. Da er trotz einer bis 2029 laufenden Wiedereinreisesperre nach Deutschland zurückgekommen ist, muss er nun die Restfreiheitsstrafe von 37 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt antreten. Die Bundespolizei leitete zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen ein.

Schöneberg: Festnahme nach Einbruch in Lokal

Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag in Schöneberg einen 31-Jährigen festgenommen, der vorher in ein Lokal eingebrochen sein soll. Ein 43-Jährige hatte den Mann gegen 2.40 Uhr beobachtet, wie er die Kellerräume eines Restaurants an der Hauptstraße mit möglicher Beute verließ. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Einbrecher kurz darauf fest. Der Mann hatte unter anderem mehrere Handys und Tablets sowie Bargeld bei sich. Er wurde der Kriminalpolizei überstelt.

Wilhelmstadt: Sohn sticht Freund der Mutter nieder - Festnahme

Bei einem Streit in Wilhelmstadt (Spandau) hat ein Mann in der Nacht zu Donnerstag einen anderen lebensgefährlich verletzt. Gegen 1.50 Uhr soll der 26-Jährige in einer Wohnung an der Gatower Straße auf den 57 Jahre alten Lebensgefährten seiner Mutter eingestochen haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige, konnte jedoch wenig später von Einsatzkräften in der Nähe festgenommen werden. Da auch der Angreifer bei dem Streit Verletzungen davongetragen hatte, brachten ihn die Polizisten in ein Krankenhaus. Er soll am Freitag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags vorgeführt werden. Der lebensgefährlich verletzte 57-Jährige musste notoperiert werden und soll nicht mehr in Lebensgefahr sein. Er wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Eine Mordkommission beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Alt-Hohenschönhausen: Mercedes brennt aus - Kleinwagen landet in Tram-Gleisen

In Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) hat es am Mittwochabend gebrannt. An der Hauptstraße stand gegen 20 Uhr ein Unterstand mit einem Mercedes E-Klasse in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand auf dem Gelände einer Autowerkstatt. Die Hauptstraße war zeitweise voll gesperrt. Verletzt wurde niemand. Es waren 30 Einsatzkräfte vor Ort.

Als die Einsatzkräfte noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren, fuhr ein aus der Hauptstraße kommender Suzuki an einer Mittelinsel in die Tram-Gleise. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Die Feuerwehr holte das Fahrzeug von den Gleisen.

Neukölln: Räuber überfallen Reisebüro

Unbekannte haben am Mittwochnachmittag in Neukölln ein Reisebüro überfallen. Die zwei Täter bedrohten gegen 15.30 Uhr in dem Geschaft an der Karl-Marx-Straße die Mitarbeiter mit einem Messer und forderten Geld. Ein 21 Jahre alter Angestellter übergab den beiden Bargeld. Die Ermittlungen hat ein Raubkommissariat der Polizei übernommen.

Charlottenburg-Nord: Mann bei Abbiege-Unfall schwer verletzt

In Charlottenburg-Nord ist am Mittwochabend ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Gegen 18.30 Uhr fuhr die 42 Jahre alte Fahrerin eines Opel den Heckerdamm stadteinwärts und wollte von der Weltlinger Brücke links auf die A 111 abbiegen. Dabei stieß sie mit dem entgegenkommenden Toyota eines 25-Jährigen zusammen. Die Opel-Fahrerin blieb unverletzt, der 25-Jährige hingegen zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu und wurde in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Kreuzberg: Vier Jahre alter Junge bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall in Kreuzberg ist am Mittwochnachmittag ein vierjähriger Junge schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine Mutter gegen 16.30 Uhr mit ihrem Sohn auf dem Gehweg der Zossener Straße unterwegs, als sich der Junge plötzlich von der Hand der 41-Jährigen losriss und auf die Straße rannte. Dort erfasste ein 47 Jahre alter Autofahrer den Jungen mit dem Außenspiegel seines Wagens. Der Vierjährige erlitt bei dem Zusammenstoß eine Platzwunde und Hämatome am Kopf sowie Verletzungen am Bein. Er kam in eine Klinik. Der Autofahrer zeigte Schocksymptome, musste aber nicht medizinisch versorgt werden. Die Mutter blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Sperrmüll brennt in Hochhaus

Am Mittwochabend hat es in einem Hochhaus in Kreuzberg gebrannt. Aus bisher unbekannter Ursache war Sperrmüll in der siebten Etage eines elfgeschossigen Wohnhauses am Hafenplatz in Brand geraten. 44 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Steglitz-Zehlendorf: Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln bei Kontrolle

Bei Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat die Polizei vor allem Gewerbebetriebe überprüft. Die Beamten zogen ein positives Fazit: Mehr als 500 Personen wurden kontrolliert, es gab nur drei Antiegen.

Cottbus: Weihnachtsbaum in Flammen - eine Verletzte

In Cottbus hat ein Weihnachtsbaum in einer Altbauwohnung gebrannt, eine 72-Jährige ist dabei verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurde die Frau am Mittwochabend in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand sind auch zwei Fensterscheiben in der Wohnung zu Bruch gegangen, die Splitter der Scheibe beschädigten zwei Fahrzeuge, die vor denm Haus standen.

( BM )