Blaulicht-Blog

Schuss aus Schreckschusswaffe - Dealer festgenommen

| Lesedauer: 5 Minuten
Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet.

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 10. Januar 2022.

Friedrichshain: Schuss aus Schreckschusswaffe - Dealer festgenommen

Ein mutmaßlicher Dealer ist von der Polizei in Friedrichshain festgenommen worden, nachdem er mit einer Schreckschusspistole auf einem Balkon geschossen haben soll. Zeugen alarmierten am Sonntagnachmittag die Polizei nach dem Knall, wie am Montag mitgeteilt wurde. Bei der Durchsuchung der Wohnung im dritten Obergeschoss in der Gärtnerstraße fand die Polizei die Schreckschusswaffe, Munition, eine Machete, Drogen, Verpackungsmaterial und mehrere Feinwaagen.

Außerdem entdeckten die Polizisten einen unterschlagenen Führerschein und einen Aufenthaltstitel. Auch diese Dokumente wurden beschlagnahmt. Der 19 Jahre alte Verdächtige wurde vor dem Haus gefasst. Er wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht. Während des Einsatzes war die Gärtnerstraße zwischen 15.20 Uhr und 17.30 Uhr komplett gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Innenstadt: Verkehrsbehinderungen wegen Autokorso

Wegen eines Auto- und Fahrradkorsos müssen Verkehrsteilnehmer in der Berliner Innenstadt seit 13 Uhr bis 19 Uhr mit Behinderungen rechnen. Der Zug führt von der Karl-Marx-Alle zum Wittenbergplatz.

Autobahn A10: Mann will Scheibenwischer reparieren - schwerer Unfall

Für die Reparatur eines Scheibenwischers hat ein Autofahrer auf der Bundesautobahn A10 bei Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) seinen Wagen angehalten und damit einen schweren Unfall verursacht. Ein weiterer Autofahrer sah den abgestellten Wagen auf der rechten Fahrspur am Montagnachmittag zu spät und fuhr mit seinem Auto in das Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall an einer Baustelle, die Autobahn war an der Stelle zweispurig. Der Fahrer des abgestellten Wagens hatte weder Warnlicht noch Scheinwerfer eingeschaltet. Als der andere Wagen auffuhr, stand der 63-Jährige gerade vor seinem Wagen, um den Scheibenwischer an der Frontscheibe zu reparieren.

Der Autofahrer kam mit schwersten Verletzungen in eine Klinik. Seine beiden Mitfahrer und der 49 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos blieben unverletzt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf 40.000 Euro. Eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 63-Jährigen wurde aufgenommen.

Eberswalde: Mann schlägt mit Besen auf zwei Jungen ein

Die Polizei in Brandenburg ermittelt gegen einen 72-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Mann soll am Sonntag in Eberswalde (Landkreis Barnim) auf zwei Jungen mit einem Besenstil eingeschlagen und sie verletzt haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach saßen die Jungen im Flur eines Hauses und warteten auf einen Freund. Ihre Unterhaltung soll den Anwohner derart aufgeregt haben, dass er die Jungen attackierte. Die Jungen im Alter von zehn und 13 Jahren erlitten Verletzungen an Oberkörper und Kopf.

Westend: Raser gestoppt - Drogen und Geld im Auto entdeckt

Ein Raser, der Drogen im Auto hatte, ist in der vergangenen Nacht in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war das Fahrzeug in der Scharnweberstraße wegen seiner hohen Geschwindigkeit aufgefallen. Die Fahrt führte auf die A100 in Richtung Saatwinkler Damm. An der Abfahrt Kaiserdamm Süd ging es weiter in Richtung Königin-Elisabeth-Straße, wo die Beamten den Pkw schließlich für eine Kontrolle stoppen konnten.

Aufgrund entstandener Verdachtsmomente wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung angeordnet. Die Beamten fanden Geld im dreistelligen unteren Bereich in verdächtiger Stückelung und mehr als zwei Kilogramm weißes Pulver in Plastiktüten verpackt. Die Polizisten beschlagnahmten das Auto, das Geld und das mutmaßliche Kokain. Gegen ihn wird nun wegen bandenmäßig organisierten Betäubungsmittelhandels ermittelt.

Pankow: Flucht vor Polizei endet im Tram-Gleisbett

Ein Autofahrer ist in der Nacht zu Montag in Französisch Buchholz in Pankow vor der Polizei geflüchtet und dabei in das Gleisbett einer Tram-Linie gefahren. Wie die Behörde am Montag mitteilte, wurden Beamte auf das Fahrzeug aufmerksam, weil es in Schlangenlinien fuhr. Die Polizisten forderten den VW-Fahrer daraufhin auf, an der Pasewalker Straße für eine Kontrolle anzuhalten. Doch der Autofahrer beschleunigte und flüchtete in Richtung Blankenburger Straße. Während der Flucht habe der VW-Fahrer eine rote Ampel missachtet. Ohne zu blinken, sei er in die Elisabeth-Christinen-Straße abgebogen und von dort aus in die Schlossallee. An der Einmündung zur Pankower Straße sei er ins Tram-Gleisbett gefahren. Ein Beamter habe den 41-Jährigen daran gehindert, zu Fuß zu flüchten.

Da der Verdächtige einen freiwilligen Alkoholtest vehement abgelehnt habe, wurde er für eine Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die Fahrzeugschlüssel wurden beschlagnahmt. Die Tramlinie 50 war für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Bergung des VW im Zeitraum von 0.10 bis 0.45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Frau von Autofahrerin angefahren und schwer verletzt

Eine 53 Jahre alte Fußgängerin ist am Sonntagabend auf der Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt (Neukölln) von einer Autofahrerin angefahren worden. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt eine schwere Beinverletzung, teilte die Polizei am Montag mit. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik, wo sie stationär verblieb. Die 64 Jahre alte Autofahrerin wurde nicht verletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) führt die Ermittlungen.

( BM/dpa )