Blaulicht-Blog

Eiche: Mehrere Personen bei Verkehrsunfall verletzt

| Lesedauer: 9 Minuten
In Eiche wurden bei einem Unfall mehrere Personen verletzt.

In Eiche wurden bei einem Unfall mehrere Personen verletzt.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 9. Januar 2022

Eiche: Mehrere Personen bei Verkehrsunfall verletzt

Gegen 16 Uhr kam es auf der Ahrensfelder Chaussee Ecke Mehrower Weg in Eiche im Landkreis Barnim zu einem schweren Verkehrsunfall wobei mehrere Personen verletzt worden sind. Ersten Informationen zufolge kollidierten ein Hyundai und ein Toyota. Durch den Zusammenstoß wurden fünf Personen zum Teil schwer verletzt. Alle Personen wurden in Krankenhäuser transportiert. Aufgrund des Unfalls ist die Eichener Chaussee derzeit zwischen Ahrensfelder Chaussee gesperrt.

Britz: Schwerer Unfall auf Kreuzung - Fahrer flüchtet

Nach einem schweren Unfall in Britz sind in der Nacht zu Sonntag zwei Beteiligte geflohen. Der Polizei zufolge waren sie zusammen mit einem 16-Jährigen in einem Audi auf der Franz-Körner-Straße Richtung Buschkrugallee unterwegs. Auf der Kreuzung zur Buschkrugallee stießen sie mit dem Ford Focus einer 19-Jährigen zusammen. Zeugen zufolge habe sich der Audi durch den Aufprall gedreht und prallte gegen eine Mittelinsel. Der Ford wiederum wurde gegen eine Ampel geschleudert. Zwei der drei Insassen des Audi flohen, nur ein 16-Jähriger blieb zurück. Nach Angaben von vor Ort hatten Zeugen ihn festgehalten. Einsatzkräfte brachten ihn mit Kenntnis seiner Mutte in eine soziale Jugendeinrichtung.

Die 19-Jährige klagte über Rumpfschmerzen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt jetzt den Unfallhergang, wozu auch die Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalls gehört.

Westend: Polizei fasst zwei Raser

In Westend stellte ein außer Dienst befindlicher Zollbeamter zwei Raser auf der Stadtautobahn fest und alarmierte die Polizei. Ersten Informationen zufolge waren die beiden 27- und 36-Jahre alten Audi-Fahrer dem Beamten gegen 5.30 Uhr auf der Rudolf-Wissell-Brücke Fahrtrichtung Spandauer Damm aufgefallen. Hier sollen sie ihn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit rechts überholt haben. Es ging dann weiter auf die BAB A103 in Richtung Steglitz, wo die beiden von herbeieilenden Einsatzkräften der Autobahnpolizei an der Abfahrt zur Schloßstraße gestoppt werden konnten.

Die Polizistin und der Polizist beschlagnahmten die Führerscheine und die Fahrzeuge. Anschließend konnten die beiden Audi-Fahrer ihren Weg zu Fuß fortsetzen. Verantworten müssen sie sich nun wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Wustermark: Berliner Autofahrern flieht mit 180 km/h vor Polizei

Ein 24 Jahre alter Berliner Autofahrer ignorierte am Sonntagmorgen in Wustermark (Landkreis Havelland) das Stopp-Signal der Polizei für eine Verkehrskontrolle. Er floh zum Teil über die Autobahn A10 und über die Bundesstraße mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Stundenkilometern, teilte die Polizei mit. Mehrere Streifenwagen verfolgten den Mann und konnten ihn im Ort Kienberg stoppen. Der mutmaßliche Grund für seine Flucht: Er war den Angaben zufolge alkoholisiert und besaß keine Fahrerlaubnis. Eine Strafanzeige wurde gefertigt, eine Blutprobe entnommen und das Fahrzeug einbehalten.

Reinickendorf: Polizei nimmt Mann nach Verfolgungsfahrt fest

Nach einer Verfolgungsfahrt mit Unfall konnte die Polizei am Sonnabend einen Mann festnehmen. Der 43-Jährige war einem Polizisten außer Dienst gegen 19 Uhr auf der A100 zwischen Funkturm und Kaiserdamm wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Der Beamte verständigte Kollegen, die die Verfolgung aufnahmen. Diese fanden das Fahrzeug wenig später in der Waldstraße Ecke General-Barby-Straße in Reinickendorf.

Der Autofahrer reagierte allerdings auf die Stoppsignale der Polizei, indem er Gas gab. Laut Polizei folgten etliche riskante Fahrmanöver mit überhöhter Geschwindgkeit. Zudem fuhr der Mann trotz roter Ampeln über Kreuzungen und gefährdete dabei den Querverkehr. Ein Fußgänger habe sich nur durch einen Sprung zur Seite retten können. Schließlich krachte der Audi des Mannes auf der Seidelstraße in Höhe der Autobahn-Anschlussstelle in drei geparkte Autos. Der Mann versuchte noch, zu Fuß zu flüchten, wurde aber gestellt. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen und wurde anschließend wieder freigelassen.

Kreuzberg: Taschendieb festgenommen

Eine Zivilstreife konnte in der Nacht zu Sonntag am Kottbusser Tor in Kreuzberg einen Taschendieb festnehmen. Die Beamten des Fachkommissariats für operative Brennpunktermittlungen hatten zwei Tatverdächtige gegen 1.20 Uhr beobachtet, die einen 26-Jährigen und einen 28-Jährigen ansprachen und diese umarmten, um dabei in die Taschen der beiden zu fassen. Die Beamten reagierten sofort und nahmen die beiden 21-Jährigen fest, die keine Beute gemacht hatten. Einer der beiden wurde nach Überprüfung wieder freigelassen, der andere wurde der Kriminalpolizei überstellt.

Köpenick: Frau schlägt mit Axt auf Schaufensterscheiben

Eine Frau hat am Sonnabend mit einer Axt in Köpenick auf Schaufensterscheiben eingeschlagen. Ein Zeuge verständigte gegen 19.20 Uhr die Polizei, weil er die Frau beobachtete hatte, wie sie die Bahnhofstraße Richtung S-Bahnhof Köpenick entlangging und dabei mit einer Axt auf die Scheiben einschlug. Die Beamten forderten die 35-Jährige auf, ihre Axt fallen zu lassen, was sie jedoch nicht tat. Daraufhin zog ein Polizist seine Waffe und forderte die Frau erneut auf, die Axt wegzulegen, was sie dann auch tat. Bei der Überprüfung der 35-Jährigen stellte sich heraus, dass sie aus einem Krankenhaus weggelaufen war, in dem sie zur psychologischen Betreuung untergebracht war. Die Polizisten brachten die Frau zurück in die Klinik.

Weißensee: Tram erfasst Fußgängerin

Eine Straßenbahn hat am Sonnabend in Weißensee eine Fußgängerin erfasst und schwer verletzt. Laut Polizei hatte die 17-Jährige gegen 19 Uhr in der Smetanastraße Ecke Berliner Allee bei Rot die Fahrbahn und die Gleise überquert. Bei dem Aufprall erlitt sie Kopfverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Spandau: Drei Brände in Falkenhagener Feld

Gleich drei Mal wurden Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag in den Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld gerufen, weil Autos brannten. So stand gegen 1.40 Uhr ein Daewoo im Kandeler Weg in Flammen. Gegen 4.30 Uhr brannte dort ein Mercedes. Im nahen Germersheimer Weg ging dann gegen 5.45 Uhr ein Citroën in Flammen auf. Menschen wurden nicht verletzt.

Gesundbrunnen: Polizei nimmt mutmaßliche Fahrradhehler fest

Die Polizei hat am Sonnabendnachmittag zwei Männer fesgenommen, die offenbar mit gestohlenen Fahrrädern handelten. Zunächst war den Einsatzkräften in der Schulstraße Ecke Maxstraße in Gesundbrunnen gegen 15.40 Uhr ein Opel-Fahrer aufgefallen, der sehr langsam unterwegs war. Kurz darauf stiegen zwei Männer aus und luden zwei Fahrräder in den Wagen. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf.

Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Prinzenallee luden die beiden schließlich die Fahrräder in einen Mercedes-Transporter um und fuhren mit diesem weiter. Allerdings stoppten die Beamten jetzt den Transporter für eine Überprüfung. Darin fanden sich sechs teilweise zerlegte Fahrräder und hochwertige Baumaschinen, die alle sichergestellt wurden. Der 31 Jahre alte Fahrer stand im Verdacht, Drogen konsumiert zu haben. Zudem war er nicht im Besitz eines Führerscheins, weshalb die Schlüssel sichergestellt wurden. Bei ihm wurde eine Blutprobe veranlasst. Er und sein 30 Jahre alter Komplize müssen sich nun wegen des Verdachts der Hehlerei verantworten.

Marzahn: Neun Müllcontainer angezündet

Neun Mülltonenn sind in der Nacht zu Sonntag in Marzahn in Flammen aufgegangen. Einsatzkräfte der Polizei sahen in der Schorfheidestraße vier brennende Mülltonnen und riefen die Feuerwehr. In der Nähe entdeckten sie drei Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren, die vorläufig festgenommen wurden. Allerdings erhärtete sich der Tatverdacht nicht, so dass sie ihren Eltern übergeben wurden.

Anwohner meldeten der Polizei gegen 3.30 Uhr in der Walter-Felsenstein-Straße und gegen 5.45 Uhr in der Golliner Straße ebenfalls brennende Mülltonnen. Insgesamt waren fünf betroffen, die durch die Flammen völlig zerstört wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Verbrennungsanlage bei Feuer in Eberswalde zerstört

Bei einem Brand in Eberswalde im Landkreis Barnim ist eine Verbrennungsanlage zerstört worden. Ein Lagergebäude für Holzpellets fing am Samstagabend aus zunächst unbekannter Ursache Feuer, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dann griffen die Flammen auf die Verbrennungsanlage über. Das Heizkraftwerk der Anlage, welches unter anderem von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Materialprüfanstalt Eberswalde benutzt wird, ist nun nicht mehr betriebsbereit. Das nebenstehende Lagergebäude wurde bei dem Feuer ebenfalls stark beschädigt. Die Höhe des Sachschadens war zunächst noch nicht bekannt. Es gab keine Verletzten.

( BM/dpa )