Blaulicht-Blog

Köpenick: Lkw-Fahrer liegt neben Laster und stirbt in Klinik

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein verletzter Lkw-Fahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Wenig später starb der Mann.

Ein verletzter Lkw-Fahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Wenig später starb der Mann.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 8. Januar 2022.

Köpenick: Lkw-Fahrer liegt neben Lastwagen und stirbt in Klinik

Ein lebloser Lastwagenfahrer ist in der Nacht zu Samstag in Köpenick neben seinem Fahrzeug gefunden worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte er sich beim Verladen seiner Fracht verletzt, fuhr aber dennoch weiter, weil ihm die Verletzungen unerheblich schienen, wie die Polizei mitteilte. Wenig später lag er auf dem Boden neben seinem Lkw. Zuvor war er gegen eine Betonmauer zum ehemaligen DDR-Frauengefängnis an der Grünauer Straße gepralllt. Rettungskräfte versuchten noch, ihn zu reanimieren. Kurze Zeit verstarb der Mann im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zur Todesursache. Genauere Informationen zur Identität des Mannes gaben die Ermittler auf Nachfrage zunächst nicht.

Prenzlauer Berg: Mehrere Autos brennen auf Parkplatz

In Prenzlauer Berg (Pankow) hat ein Feuer in der Nacht zu Sonnabend insgesamt sechs Autos beschädigt. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge handelte es sich bei dem Feuer auf einem Parkplatz an der Hanns-Eisler-Straße vermutlich um Brandstiftung, wie die Polizei mitteilte.

Zwei Autos brannten demnach komplett aus und vier nebenstehende Fahrzeuge wurden durch die Flammen erheblich beschädigt. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst noch unbekannt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

Mehr zu den Brandstiftungen lesen Sie hier: Sechs Autos brennen in Prenzlauer Berg

Autokorso-Teilnehmer protestieren gegen Corona-Maßnahmen

In Berlin haben Gegner der Corona-Maßnahmen mit einem Auto- und Fahrradkorso demonstriert - in Neukölln kam es zu Gegenprotesten. Laut Polizei blieb die Stimmung auf beiden Seiten am Samstag zunächst weitgehend friedlich. Der Korso setzte sich am späteren Nachmittag mit rund 70 Autos, etwa 100 Rädern und rund 200 Teilnehmenden in Bewegung, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Zug sollte von der Karl-Marx-Allee aus durch Friedrichshain, Mitte, Kreuzberg und Neukölln fahren.

Am Hermannplatz, hatten sich laut Polizei rund 100 Gegendemonstranten unter dem Motto „Maske auf - Nazis raus“ versammelt. Aufgrund des Gegenprotests änderten die Veranstalter des Auto- und Fahrradkorsos Polizeiangaben zufolge leicht ihre Route, um den Hermannplatz zu umfahren. Zwischenfälle wurden zunächst nicht bekannt.

Wedding: Von Auto erfasst - Fußgänger (86) wird schwer verletzt

In Wedding (Mitte) ist am Samstagmorgen ein 86 jahre alter Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Mann war gegen 8.50 Uhr auf dem Gehweg der Reinickendorfer Straße mit einem Rollator unterwegs. Als er auf die Fahrbahn der Schulstraße trat, erfasste ihn ein 41-Jähriger mit seinem Auto. Der Senior wurde auf die Straße geschleudert. Er kam mit schweren Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus.

Moabit: Kleintransporter in Flammen

Einsatzkräfte sahen am Freitag gegen 15.50 Uhr in der Siemensstraße in Moabit (Mitte) Flammen im Innenraum eines Mercedes-Kleintransporters und verständigten die Feuerwehr. Der Brand wurde durch die Brandbekämpfer rechtzeitig gelöscht, sodass die Flammen nicht auf weitere Autos übergreifen konnten. Wegen der Löscharbeiten war die Siemensstraße zwischen der Waldstraße und Emdener Straße für knapp eine Stunde gesperrt.

Neukölln: Räuber überfallen Wettbüro

Ein Fachkommissariat für Raubdelikte hat die Ermittlungen zu einem Raub in einem Wettbüro in der vergangenen Nacht in Neukölln übernommen. Ersten Informationen zufolge betraten gegen 1.45 Uhr zwei Unbekannte die Spielstätte in der Karl-Marx-Straße, drohten mit einer Schusswaffe und forderten Geld von einem 24-jährigen Angestellten. Teils wird Geld herausgegeben und teils nimmt sich einer der beiden mutmaßlichen Räuber Geld aus der Kassenlade. Ihre Flucht, bei der sie unerkannt blieben, führte anschließend über die Karl-Marx-Straße in die Reuterstraße und weiter in Richtung Boddinstraße. Der Angestellte wurde nicht verletzt, stand aber sichtlich unter dem Einfluss des Erlebten; eine ärztliche Behandlung war nicht vonnöten.

Hellersdorf: Pizzabote mit Reizgas besprüht und ausgeraubt

Aus einer Gruppe von vier Personen heraus wurde ein Pizzabote gestern Abend in Hellersdorf mit Reizgas besprüht und beraubt. Kurz vor 22 Uhr brachte der 17-jährige Mitarbeiter eine Pizzabestellung zur Straße An der Schule. Vor dem Wohnhaus passten ihn vier als Heranwachsende beschriebene Personen ab und gaben an, die Pizza bestellt zu haben. Da der Mitarbeiter dies für glaubwürdig hielt, übergab er die Ware und wurde kurz darauf mit Reizgas besprüht. Das Quartett flüchtete anschließend mit der Beute unerkannt in Richtung Pestalozzistraße. Der 17-Jährige alarmierte die Polizei und musste wegen der erlittenen Augen- und Atemwegsreizungen von Rettungssanitätern vor Ort behandelt werden.

Charlottenburg: Autofahrer flüchtet nach Unfall zu Fuß

Derzeit unbekannt ist der Fahrer eines Skoda, der gestern Nachmittag in Charlottenburg mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, gegen zwei geparkte Autos prallte und später zu Fuß vor der Polizei flüchtete. Kurz vor 17 Uhr wollten Einsatzkräfte den Skoda-Fahrer auf dem Kurfürstendamm Ecke Lewishamstraße überprüfen, da er zuvor sehr unsicher unterwegs war. Eine Kontrolle war jedoch nicht möglich, da der Fahrer auf der regennassen Fahrbahn stark beschleunigte und davonraste.

In der Folge bog der Davonfahrende in die Dahlmannstraße ab und verlor in Höhe der Einmündung zur Sybelstraße die Kontrolle über seinen Pkw. In Folge dessen kam der Unbekannte von der Fahrbahn ab, prallte gegen die beiden geparkten Pkw und fuhr weiter. Letztlich fanden die Polizistinnen und Polizisten in Höhe der Sybelstraße 17 den vom Fahrer zurückgelassenen Wagen. Eine Nahbereichssuche nach dem Flüchtenden blieb erfolglos. Der Pkw wurde von den Einsatzkräften beschlagnahmt.

Reinickendorf: Festnahme nach versuchtem Einbruch in Kleintransporter

Einsatzkräfte haben in der vergangenen Nacht drei mutmaßliche Autoeinbrecher in Reinickendorf festgenommen. In der Roedernallee beobachtete ein Zeuge gegen 22.30 Uhr drei Männer, die sich an einem Mercedes zu schaffen machten. Als die Alarmanlage des Fahrzeugs ertönte, flüchtete das Trio mit einem Skoda vom Tatort. Der Zeuge alarmierte die Polizei und gab den Einsatzkräften das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges durch. Dadurch konnten die Polizistinnen und Polizisten den Pkw in der Teichstraße Ecke Gotthardstraße stoppten und die drei Tatverdächtigen im Alter von 24, 42 und 49 Jahren festnehmen. Im Pkw fanden die Einsatzkräfte eine zur Fahndung aus Belgien ausgeschriebene Heckenschere und beschlagnahmten das Diebesgut. Nach der Feststellung der Personalien wurden die drei Männer vor Ort entlassen.

Neukölln: Polizei kontrolliert Lokale, Friseure und Verkehr - zahlreiche Verstöße

Die Polizei Berlin hat bei Lokalkontrollen in Neukölln am Freitag zahlreiche Verstöße festgestellt. Die Kontrollen begannen um 10 Uhr und wurden bis in die Nacht zu Sonnabend fortgeführt. Einer Zwischenbilanz vom Nachmittag zufolge wurden bis dahin zehn Lokale und Friseure überprüft. Dabei seien insgesamt elf gewerberechtliche Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. Die Bilanz des Einsatzes lesen Sie hier:

( BM/dpa )