Blaulicht-Blog

Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall in Baumschulenweg

| Lesedauer: 9 Minuten
Bei einem Unfall in Baumschulenweg wurden mehrere Menschen verletzt.

Bei einem Unfall in Baumschulenweg wurden mehrere Menschen verletzt.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 6. Januar 2022.

Baumschulenweg: Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall auf der Späthstraße im Ortsteil Baumschulenweg in Treptow-Köpenick sind fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben eines Sprechers der Berliner Feuerwehr schwebt eine Person in Lebensgefahr, drei Personen wurden schwer und eine weitere Person leicht verletzt. Auch der Rettungshubschrauber vom Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) in Marzahn wurde angefordert. An der Unfallstelle an der Späthstraße sind aktuell 45 Feuerwehrleute im Einsatz, die Späthstraße ist für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch unklar.

Prenzlauer Berg: Fußgängerin wird von Auto angefahren und stirbt

Eine 80-jährige Fußgängerin ist in Prenzlauer Berg von einem Auto angefahren worden. Sie starb kurze Zeit später im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Seniorin war demnach am Mittwochabend auf der Storkower Straße vom Wagen eines 61-Jährigen erfasst worden. Sie prallte zunächst gegen die Frontscheibe und fiel anschließend auf die Fahrbahn. Die 80-Jährige wurde mit schwersten Verletzungen an Kopf, Brustkorb und Bein in die Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt.

Marzahn: Eine Person bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall auf der Kreuzung Landsberger Allee/Zossener Straße in Marzahn ist am Donnerstagmittag eine Person verletzt worden. Vor Ort hieß es, dass ein aus der Zossener Straße kommender Mitsubishi-Fahrer seitlich mit einem Kia zusammenstieß. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt. Bei dem Kia brach die Hinterachse gebrochen. Nach Angaben der Kia-Fahrerin war die Frau abgelenkt durch das Navi. Sie hatte aufgrund der tiefstehenden Sonne auch die rote Ampel nicht gesehen, hieß es vor Ort. Der Mitsubishi-Fahrer wurde mit einer Knieverletzung in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen dauern an.

Neustrelitz: Berliner Diebe mit Riesenladung Schokolade gefasst

Ein Ladendetektiv hat dafür gesorgt, dass ein größerer Schokoladendiebstahl von Berlinern an einem Markt an der Mecklenburgischen Seenplatte aufgeflogen ist. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, sah der Mann wie ein Kunde am Mittwoch in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommen) auf einmal 70 Tafeln Schokolade in einem Rucksack verstaute und an der Kasse des Geschäftes vorbei ging, ohne zu bezahlen. Der 45-Jährige wurde gestoppt.

Nach dem Fund des Diebesgutes bei ihm fanden Polizisten im Umfeld des Marktes zwei wartende Bekannte des Mannes in einem Auto, in dem mehrere hundert Tafeln solcher Naschereien im Wert von mehr als 1100 Euro lagen.

Dafür konnten die Männer keine Nachweise vorlegen, so dass der Verdacht besteht, dass diese Schokoladen vermutlich auf ähnliche Weise in Märkten „besorgt“ worden war. Die Polizei beschlagnahmte sämtliche Schokoladentafeln im Gesamtwert von etwa 1400 Euro und nahm die Personalien der Männer auf, die dann aber ohne Beute wieder gehen konnten.

Rathenow: Radfahrerin an Kreuzung von Lastwagen erfasst und schwer verletzt

Beim Zusammenstoß mit einem Lastwagen ist eine 55 Jahre alte Radfahrerin im Landkreis Havelland schwer verletzt worden. Der 54 Jahre alte Fahrer des Lkw bog am Donnerstagmorgen an einer Kreuzung in Rathenow (Havelland) mit seinem Fahrzeug nach rechts in eine Straße ein und übersah die 55-Jährige ersten Erkenntnissen zufolge. Wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte, wollte die Frau die Kreuzung mit ihrem Rad überqueren.

Buckow: Falschparker fährt nach Streit Busfahrer an und flüchtet

Am Mittwochabend hat sich in Buckow (Neukölln) ein Fall von Verkehrsunfallflucht ereignet. Vorher waren ein 31 Jahre alter Busfahrer und ein Autofahrer in Streit geraten, weil dieser kurz nach 19 Uhr im Haltverbot geparkt und damit die Bushaltestelle Mariendorfer Damm/ Buckower Chaussee blockiert hatte. Der Busfahrer sei aus dem Bus ausgestiegen um den Autofahrer darauf aufmerksam zu machen. Daraufhin soll der Fahrer plötzlich Gas gegeben haben. Dabei soll der Busfahrer auf die Motorhaube des VW gestürzt und etwa 100 Meter mitgeschleift worden sein, bevor er dann auf die Fahrbahn fiel. Zeugen kümmerten sich um den Busfahrer, der unverletzt blieb. Der VW-Fahrer wiederum entfernte sich von der Unfallstelle und konnte durch den Hinweis einer 24-Jährigen, die ihm gefolgt war, vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Grab von Transperson geschändet - Staatsschutz ermittelt

Auf einem Friedhof in Lichtenberg ist ein Grab geschändet worden. Ein Zeuge hatte am Mittwoch gegen 13 Uhr an einem Grab Gegenstände entdeckt, die auf die Todesumstände der verstorbenen Person anspielen und das Andenken an sie verunglimpfen. Unbekannte hatten einen Benzinkanister und einen Feuerlöscher auf das Grab gelegt. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Da der Verdacht einer transfeindlichen Motivation für die Straftat, Störung der Totenruhe und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener besteht, hat der Polizeiliche Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach Informationen der Berliner Morgenpost ist es nicht das erste Mal, dass das Grab geschändet wurde.

Im September vergangenen Jahres hatte sich eine Transperson auf dem Alexanderplatz in Mitte vor dem Kaufhaus Galeria Kaufhof mit Benzin übergossen und selbst angezündet. Ein Kaufhaus-Mitarbeiter löschte die in Flammen stehende Person mit einem Feuerlöscher und alarmierte die Rettungskräfte. Die Transperson war kurz darauf im Krankenhaus an ihren schweren Verbrennungen verstorben. Mehr zu dem Fall lesen Sie hier:

Neukölln: Mit Messer und Baseballschläger - Vier Täter überfallen Kino

Ein Kino ist am Mittwoch an der Karl-Marx-Straße in Neukölln überfallen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, griffen vier Unbekannte zwei Angestellte mit einem Messer sowie einem Baseballschläger an und forderten Geld. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung erlitt der 55 Jahre alte Kino-Mitarbeiter leichte Verletzungen am Kopf. Ein 23 Jahre alter Kino-Mitarbeiter blieb unverletzt. Mit dem Kasseninhalt flüchteten die Räuber zunächst zu Fuß in die Richardstraße und bogen in die Uthmannstraße ab, wo sich ihre Spur verlor. Zunächst war unklar, ob zur Zeit des Überfalls Vorführungen im Kino liefen, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (Coty) hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes übernommen, wobei auch ein Zusammenhang zu einem Überfall auf ein Friseurgeschäft am Vortag geprüft wird.

Steglitz: Räuber schlagen auf Goldschmied ein und fesseln ihn

Der Inhaber einer Goldschmiedewerkstatt an der Bismarckstraße in Steglitz ist am Mittwoch gegen 13.20 Uhr überfallen worden. Drei unbekannt gebliebene Männer sollen zunächst unvermittelt auf den 48 Jahre alten Inhaber eingeschlagen haben. Im weiteren Verlauf fesselten sie ihn und drängten ihn mittels Vorhalt eines Messers zur Herausgabe der Tresorschlüssel, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Mit mehreren Gegenständen – darunter Schmuck und Bargeld – sollen die Verdächtigen geflüchtet sein. Der 48-Jährige erlitt eine leichte Kopfverletzung, die im Krankenhaus behandelt wurde. Die Ermittlungen zu dem schweren Raub führt ein Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd).

Wilmersdorf: Unbekannte sprengen Geldautomaten

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf einen Geldautomaten gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, sollen fünf Personen gegen 1 Uhr zunächst die Tür zu einem Vorraum eines Supermarktes in der Wiesbadener Straße gewaltsam geöffnet haben. Kurz darauf kam es im Inneren zu einer Explosion. Den Tatverdächtigen sei es jedoch nicht gelungen, an das Geld zu gelangen. Mit einem Fahrzeug flüchteten die Unbekannten in Richtung Mecklenburgische Straße. Das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu dem Sachverhalt übernommen.

Autobahndreieck Barnim: Unbekannter flüchtet nach Unfall

Ein Unbekannter ist am Autobahndreieck Barnim mit dem Auto gegen die Mittelleitplanke gefahren und dann geflüchtet. Wie die Polizei in Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilte, fahndeten Beamte erfolglos mit Hubschrauber und Hunden nach dem Mann. Er war demnach am Mittwochabend auf der Autobahn 11 aus Richtung Prenzlau gekommen, hatte sich am Dreieck Barnim in Richtung Hamburg eingeordnet und in einer Kurve aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren. Als ihm andere Verkehrsteilnehmer zu Hilfe eilen wollten, sei er aus seinem Auto gesprungen und über ein Feld davon gelaufen, hieß es. Der Unfallwagen war nicht mehr fahrbereit.

Lichtenberg: Mehrere Brände - Feuerwehr im Einsatz

Gleich zwei Mal hat es in Lichtenberg gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, fingen am Donnerstagmorgen in der Gotlindestraße aus noch ungeklärter Ursache ein Stromverteilerkasten, ein Dixie-Klo und ein in der Nähe stehendes Auto Feuer. Etwa 20 Minuten später brannte unweit davon in der Bornitzstraße ein Müllcontainer. Als die Feuerwehr eintraf, war dieser Brand jedoch schon erloschen. Menschen wurden in beiden Fällen nicht verletzt. Erst Anfang vergangener Woche hatte in der Nähe, in der Siegfriedstraße, ein Supermarkt in Flammen gestanden.

( BM/dpa )