Stadtautobahn

A100: Unfall mit mehreren Verletzten - stundenlange Sperrung

Auf der A100 gab es einen Unfall mit mehreren Verletzten.

Auf der A100 gab es einen Unfall mit mehreren Verletzten.

Foto: Pudwell

Ein Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Opel. Er rammte auf der A100 in Neukölln mehrere Autos und stieß gegen einen Reisebus.

Berlin. Auf der A100 in Neukölln hat es am Montag gegen 17 Uhr einen schweren Unfall mit mehreren zum Teil schwer verletzten Personen gegeben. Die Stadtautobahn war bis in die Nacht gesperrt.

Zeugenaussagen zufolge fuhr ein 44 Jahre alter Transporter-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem rechten Fahrstreifen der A100 in südliche Richtung. Hinter der Ausfahrt des Britzer Tunnels soll er dann die Kontrolle über seinen Opel verloren und die rechte Leitplanke touchiert haben, teilte die Polizei am Dienstag mit.

A100: Opel-Fahrer fährt auf Autos auf und stößt gegen Reisebus

Kurz darauf soll der Opel-Fahrer unvermittelt in den mittleren Fahrstreifen gefahren und dort ungebremst auf eine vorausfahrende 52 Jahre alte Mercedes-Fahrerin gefahren sein. Der Mercedes soll in Folge des heftigen Zusammenstoßes über die A100 gerutscht und erst einige Meter weiter, an der Abfahrt Grenzallee, zum Stehen gekommen sein.

Im weiteren Verlauf soll der Opel-Fahrer erst gegen einen Reisebus gestoßen und im Anschluss, noch immer mit ungebremster Geschwindigkeit, auf das Auto einer 27-Jährigen gefahren sein. Durch die Wucht des Aufpralls öffnete sich die Motorhaube des Opels, woraufhin der Fahrer bremste und schließlich vor dem Reisebus zum Stehen kam.

Schwerer Unfall auf A100: Drei Personen zum Teil schwer verletzt

Alle Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der 44 Jahre alte Opel-Fahrer und die beiden anderen Autofahrerinnen wurden zum Teil schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Reisebus-Fahrer blieb unverletzt. Zunächst war unklar, ob noch weitere Personen in dem Bus mitfuhren.

Nach dem Unfall war die A100 knapp neun Stunden - bis etwa 1.45 Uhr - in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).

( BM/JP )