Blaulicht-Blog

Moabit: Mann randaliert und beißt Polizist ins Bein

| Lesedauer: 12 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 21. Dezember 2021.

Moabit: Alkoholisierter Mann beißt Polizist ins Bein

Ein alkoholisierter Mann verhielt sich in der vergangenen Nacht in Moabit äußerst aggressiv und biss einem Polizisten ins Bein. Der wohnungslose 55-Jährige war zunächst aufgrund seines Verhaltens vom Sicherheitsdienst einer Unterkunft für Obdachlose in der Lübecker Straße verwiesen worden, weigerte sich jedoch zu gehen, woraufhin die Polizei verständigt wurde.

Auch gegenüber den Polizeikräften weigerte sich der Mann weiterhin zu gehen, sprang dann plötzlich auf und gab an, nun jemanden schlagen zu wollen. Aufgrund des fortwährend aggressiven Verhaltens des Mannes, legten ihm die Polizeikräfte Handfesseln an. Der 55-Jährige leistete erheblichen Widerstand und versuchte mit seinem Kopf gegen die Beamten zu stoßen. Als diese den Mann daraufhin zu Boden brachten, biss er einem Polizisten ins Bein. Der Betrunkene wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo er weiterhin sehr aggressiv war, um sich trat und einen Angestellten des Gewahrsams antisemitisch und rassistisch beleidigte.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen, versuchte jedoch vor der Tür sofort auf einen Passanten loszugehen, was durch einen Tarifbeschäftigten der Polizei verhindert werden konnte. Daraufhin begann er Gegenstände auf die Fahrbahn zu werfen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde daraufhin ein Anschlussgewahrsam für den Mann bis heute 8 Uhr angeordnet. Die attackierten Polizeikräfte blieben alle im Dienst. Gegen den 55-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs, Beleidigung, Widerstands und Körperverletzung ermittelt.

Blumberg: Autofahrer landet im Graben

Ein Autofahrer ist am Dienstagabend in Blumberg im Landkreis Barnim mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen durchbrach die Leitplanke und blieb dann im Straßengraben liegen. Der Fahrer erlitt Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Schöneberg: 14-Jähriger bricht in Backshop ein - Festnahme

In der Nacht zu Dienstag nahmen Bundespolizisten zwei 14-Jährige nach einem Einbruch in einen Backshop am
S-Bahnhof Schöneberg in Gewahrsam.


Gegen 2.30 Uhr bemerkten Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, wie ein Jugendlicher die Verglasung eines Backshops auf einem Bahnsteig einschlug, während sein Komplize die Tat absicherte. Als die beiden 14-Jährigen anschließend den Tatort
verlassen wollten, hielten die Bahnmitarbeiter sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei einem der beiden fanden Bundespolizisten neben 325 Euro Bargeld auch einen Nothammer und stellten die Sachen sicher.


Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Sowohl der deutsche als auch der bulgarische Staatsangehörige sind bereits einschlägig aufgrund diverser Eigentums- und
Körperverletzungsdelikten polizeibekannt.


Die Ermittlungen zum Fall dauern an. Parallel wird auch ein möglicher Zusammenhang mit einem Einbruch in einem anderen Backshop geprüft, der sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Schöneberg: Mann fährt mit Drogen auf gestohlenem E-Scooter

Mit Drogen im Gepäck auf einem gestohlenen E-Scooter ohne Kennzeichen erwischte die Polizei einen Mann in Schöneberg. Danach durchsuchten sie seine Wohnung. Dort fanden sie ein Kilogramm Amphetamine und Drogen. Gegen den Mann erging ein Haftbefehl.

Treptow: Festnahme nach missglücktem Autoraub

In der Nacht zum Dienstag nahmen Einsatzkräfte einen Mann fest, der mit einem unbekannten Komplizen versucht haben soll, ein Auto in Niederschöneweide zu rauben. Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 43-Jähriger in der Schnellerstraße unterwegs, als an einer roten Ampel der Beifahrer des hinter ihm wartenden Fahrzeugs an seinen Wagen herantrat. Der versuchte, die Fahrertür zu öffnen. Das Duo war dem 43-Jährigen zuvor aufgefallen, weil es ihm über eine längere Strecke folgte. Die Türverriegelung verhinderte den Raub. Danach beschleunigte das Opfer und fuhr auf das Gelände einer Tankstelle in der Nähe. Ein Angestellter rief die Polizei. Kurz darauf näherte sich der Verdächtige, stieg in den Opel und versuchte vergeblich, ihn zu starten. Der Besitzer verließ nun den Verkaufsraum, zog den Mann aus seinem Auto und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der festgenommene 25-Jährige, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Anschließend wurde er einem Raubkommissariat überstellt. Sein Komplize entkam unerkannt in Richtung Innenstadt.

Hellersdorf: Auto überschlägt sich und bleibt auf der Seite liegen

Ein Mann hat sich am Dienstagmittag auf der Louis-Lewin-Straße in Hellersdorf mit seinem Auto nach einem Unfall mit einem anderen Wagen überschlagen. Dabei blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen. Die Feuerwehr befreite den Fahrer und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Friedrichsfelde: Unfallflucht nach verbotenem Fahrzeugrennen

Am Montagabend nahmen Polizeieinsatzkräfte in Friedrichsfelde (Lichtenberg) einen Mann nach einer Verkehrsunfallflucht fest. Die Fahrer eines VW und eines BMW fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Straße Alt-Friedrichsfelde in Richtung Gensinger Straße. Während der Fahrt sollen die beiden außerdem mehrfach die Fahrstreifen gewechselt und ihre Wagen beim Nebeneinanderfahren stark beschleunigt haben. Später soll der BMW-Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben, ins Schleudern geraten und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein, wo er schließlich mit dem Fahrzeugheck gegen einen Baum prallte. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß. Polizeieinsatzkräfte liefen ihm hinterher und nahmen den 33-Jährigen fest. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 0,09 Promille. Rettungskräfte brachten den Festgenommenen mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus. Sein gleichaltriger Beifahrer, der bei dem Unfall ebenfalls am Kopf verletzt wurde und über Schmerzen am rechten Bein klagte, lehnte eine ärztliche Versorgung ab. Der mutmaßliche zweite Beteiligte des Kraftfahrzeugrennens setzte seinen Weg fort, nachdem seine Identität geklärt war.

Wilmersdorf: Duo nach Diebstahl aus Fahrzeugen festgenommen

Auf einem Baumarkt-Parkplatz am Kurfürstendamm in Wilmersdorf waren am Montag zwei Diebe unterwegs. Zunächst hatte ein 57-Jähriger die Polizei gerufen und sich dann den Dieben an die Fersen geheftet. Er wartete vor einem Hotel in der Nähe. Dort vermutete er den oder die Tatverdächtigen, weil er seine gestohlenen Sachen – darunter ein Notebook – mit einer Ortungs-App verfolgen konnte. Parallel meldete eine 48-Jährige der Polizei, dass auch aus ihrem Auto auf demselben Parkplatz die Tasche ihrer 16-jährigen Tochter gestohlen worden war. In dem Zimmer der Räuber im Hotel wurde diverses Diebesgut gefunden, beschlagnahmt und teilweise Taten zugeordnet. Die beiden Tatverdächtigen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam.

Steglitz: Mann bei Unfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag wurde ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde (Steglitz) schwer verletzt. Der 85-Jährige hatte den Ostpreußendamm überquert, als er von einem Audi-Fahrer erfasst wurde. Der kam gerade von der Wismarer Straße und war in Richtung Teltow unterwegs. Der Senior prallte auf die Motorhaube des Fahrzeugs und stürzte auf die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Verletzungen am gesamten Körper ins Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer erlitt einen Schock, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Für die Unfallaufnahme war der Ostpreußendamm in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.

Schöneberg: Zwei Radfahrer bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall wurden am Montagnachmittag eine Radfahrerin und ein Radfahrer verletzt. Grund war eine Autofahrerin, die verbotenerweise auf der Busspur auf der Martin-Luther-Straße in Schöneberg in Richtung Hohenstaufenstraße fuhr. Zeitgleich überquerte ein 58-Jähriger auf Höhe der Winterfeldstraße mit seinem Fahrrad die Martin-Luther-Straße in nördliche Richtung und schlängelte sich dabei an den auf den anderen beiden Fahrspuren wartenden Fahrzeugen vorbei, um dann auf die Busspur zu fahren. Aus entgegengesetzter Richtung des Radfahrers kam eine weitere Radfahrerin im Alter von 61 Jahren, die ebenfalls die Straße überqueren wollte. Beide Radfahrer wurden von dem Auto der 37-Jährigen erfasst und erlitten Kopfverletzungen. Während der Radfahrer leichte Verletzungen erlitt, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden, kam die Radfahrerin zur stationären Aufnahme und Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin stand sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.

Peitz: Biber fällt Baum - Unfall auf B168

Ein Biber hat auf der Bundesstraße 168 zwischen Peitz und Cottbus für einen Unfall mit Blechschaden gesorgt. In dem Straßenabschnitt kollidierten am Dienstag drei Fahrzeuge mit einem umgestürzten Baum. Den hatte das Tier nach Erkenntnissen der Polizei offenbar angenagt und zu Fall gebracht, so dass die drei Fahrzeuge mit dem Hindernis auf der Fahrbahn zusammenstießen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei weiter mitteilte.

Hellersdorf: Festnahme nach Graffiti-Schmiererei

Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 33 nahmen am Montagabend einen Graffiti-Teaker in Hellersdorf fest. Er soll eine Straßenbahn der Linie M6 mit Aufklebern versehen und mit einem Graffiti-Stift bemalt haben, als sie in Richtung Riesaer Straße fuhr. Polizisten stoppten die Bahn kurz vor dem Bahnhof und nahmen den Mann fest. Er wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung zum Polizeiabschnitt 33 (Ost) gebracht. In Hellersdorf kommt es seit vergangener Woche immer wieder zu Vandalismusschäden - zuletzt am Samstag. Dort hatten unbekannte vermutlich mit einem Nothammer eine Fensterscheibe einer Tram beschädigt.

Mitte: Mehrere Verletzte nach Banküberfall

imgpsh_mobile_save.jpgIn Mitte ist am Montagmittag ein Banküberfall verübt worden. Gegen 13.15 Uhr seien mehrere Täter in die Bank gestürmt und hätten Reizgas versprüht, sagte Polizeisprecher Stefan Petersen-Schümann vor Ort. Dadurch seien mehrere Personen verletzt worden. „In wieweit Beute gemacht wurde, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.“ Auch die Zahl der Täter sei noch unklar. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Auch am Dienstag fahndet die Polizei weiter nach den Tätern. Wie sie am Dienstag mitteilte, flüchteten die drei maskierten Tatverdächtigen, die sich innerhalb des Gebäudes aufhielten, ohne Beute. Zuvor hatten sie am Montagmittag vergeblich versucht, eine Bankangestellte unter Androhung von Reizgas zur Herausgabe von Geld zu zwingen.

Die maskierten Täter sollen nach Angaben der Polizei mit Reizgas bewaffnet an der Ecke Leipziger Straße und Friedrichstraße in die Bank eingedrungen sein. Einige Menschen wurden durch das Reizgas leicht verletzt. Die Polizei sprach von 14 Bankkunden und 10 Beamten, die wegen Augenreizungen ambulant behandelt werden mussten. Zwei Beamte mussten ihren Dienst beenden.

Lichtenberg: Wohnung in Hochhaus brennt

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Am Vormittag brannte es in einer Wohnung in einem Hochhaus am Ahrendsweg in Lichtenberg. Der Mieter war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand.

Kreuzberg: Feuer auf Gelände eines Clubs

Auf dem Gelände des Sage Clubs in Kreuzberg hat es gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Montag mitteilte. Demnach standen am Morgen auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern Holzpaletten sowie mehrere Container mit technischer Ausrüstung in Flammen. Die Ursache des Brandes war zunächst unbekannt. Das Feuer war nach etwa anderthalb Stunden gelöscht.

( BM/dpa )