Blaulicht-Blog

Tempelhof: Mann bei Axt-Angriff fast die Hand abgetrennt

| Lesedauer: 11 Minuten
Einsatzkräfte am Tatort am Tempelhofer Damm

Einsatzkräfte am Tatort am Tempelhofer Damm

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 16. Dezember 2021.

Tempelhof: Mann mit Axt fast die Hand abgetrennt

Ein Mann ist am Donnerstag in Tempelhof mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll es auf dem Gehweg des Tempelhofer Damms gegen 12.50 Uhr zu einem Streit zwischen einem Unbekannten und dem 24-Jährigen gekommen sein. Der Angreifer habe den Mann dann mit einer Axt schwer an der Hand verletzt und sei geflüchtet.

Ein außer Dienst befindlicher Polizist war auf die Situation aufmerksam geworden und leistete zusammen mit einer zufällig vorbeifahrenden Streife Erste Hilfe bei dem stark blutenden Mann. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde und stationär verblieb. Während des Polizei- und Rettungseinsatzes war der Tempelhofer Damm in Höhe des Tatortes für knapp eine Stunde gesperrt.

Ermittlungen führten die Fahnder am Freitagmorgen zu einem 30 Jahre alten Tatverdächtigen nach Neukölln. Gegen 6.50 Uhr nahmen sie ihn zusammen mit Einsatzkräften des Spezialeinsatzkommandos in seiner Wohnung fest und brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Aktuell prüfen die Ermittler, ob der Festgenommene auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden soll. Das Fachkommissariat in der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, übernommen.

Oranienburg: Autos stoßen auf Straße zusammen

Eine Frau ist am frühen Abend mit ihrem Pkw in Oranienburg im Landkreis Oberhavel nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Lindenberg: Auto durchbricht Mauer und landet in Vorgarten

Ein Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag in Lindenberg im Landkreis Barnim von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto durchbrach eine Mauer und landete in einem Vorgarten. Der Fahrer erlitt Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Adlershof: Mann mit Davidstern-Anhänger in S-Bahn attackiert

Ein Mann ist am Mittwoch in Treptow-Köpenick attackiert worden. Ein Unbekannter schlug dem 74-Jährigen gegen das Ohr, an dem er einen Anhänger in Form eines Davidsterns trug. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 21.15 Uhr in einer S-Bahn der Linie 8 an der Station Adlershof. Anschließend verließ der Angreifer den Waggon und entkam unerkannt. Der 74-Jährige klagte über Schmerzen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Schöneberg: Fahrgast hatte kein Ticket, aber Drogen und Bargeld

Am Mittwoch nahmen Bundespolizisten einen 26-Jährigen am Bahnhof Südkreuz vorläufig fest. Der junge Mann aus Baden-Württemberg konnte keinen Fahrausweis im ICE von Stuttgart nach Berlin vorweisen, hatte dafür aber eine beachtliche Menge an Bargeld und Betäubungsmittel bei sich.


Gegen 12 Uhr konnte der Mann bei einer Fahrausweiskontrolle im ICE kein erforderliches Ticket vorweisen. Gegenüber der Zugbegleiterin gab er an, seinen Fahrausweis bereits nach Abfahrt in Stuttgart vorgezeigt und anschließend weggeworfen zu haben. Daraufhin räumte das Zugbegleitpersonal dem Mann die Möglichkeit ein, das Ticket im Zug zu suchen. Die Suche blieb erfolglos. Eine entsprechende Nachlöse des Fahrpreises lehnte der 26-Jährige ab. Im Gegenzug übergab er der Zugbegleiterin allerdings Bargeld in Höhe von 1.860 Euro und
erklärte, dass er es bei seiner Suche nach dem Ticket im Zug gefunden hat. Da dies der Zugbegleiterin suspekt vorkam, informierte sie die Bundespolizei am Bahnhof Berlin-Südkreuz.


Die Beamten bemerkten bei ihrem Eintreffen einen starken Geruch, der von Betäubungsmitteln stammte und nahmen den 26-Jährigen mit in die Dienststelle. Dort fanden sie neben einem Einhandmesser, mehrere Tütchen Marihuana, szenetypisches Zubehör sowie weiteres Bargeld in Höhe von insgesamt 3.281,66 Euro bei dem Mann.


Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie den Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz gegen den Mann ein. Bei einer weiteren Durchsuchung im Zug fanden Beamte in zwei Toiletten weitere 1.020 Euro Bargeld. Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Beamten den 26-Jährigen zur weiteren Bearbeitung zuständigkeitshalber an die Polizei Berlin.

Prenzlauer Berg: 90 Jahre alte Frau bei Abbiegeunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Prenzlauer Berg (Pankow) hat eine Autofahrerin Verletzungen an Armen und im Brustbereich erlitten. Die 90-Jährige bog gegen 17.50 Uhr mit ihrem Citroen von der Storkower Straße links in die Kniprodestraße ein. Dabei stieß sie mit dem 21 Jahre alten Fahrer eines Opel zusammen, der in entgegengesetzter Richtung die Storkower Straße befuhr. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Der 21- Jährige wurde leicht am Ohr verletzt und lehnte eine Behandlung ab. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Lichtenberg: Polizei löst Veranstaltung mit 29 Gästen auf

Die Polizei hat am Mittwoch eine Veranstaltung in einem Bürogebäude in Lichtenberg mit 29 Gästen aufgelöst. Das teilte die Behörde auf Twitter mit. Demnach trug niemand bei der Veranstaltung eine Maske. Auch Abstände seien nicht eingehalten worden. Über den Impfstatus hätten die Anwesenden keine Auskunft geben wollen.

Tempelhof-Schöneberg: Nur wenige Verstöße gegen Corona-Regeln festgestellt

Die Berliner Polizei hat am Mittwoch in Tempelhof-Schöneberg die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Es wurden 57 Betriebe und 474 Personen überprüft, twitterte die Behörde. Insgesamt gab es nur sechs Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

Neukölln: Porsche-Fahrer kracht in Zaun - und flüchtet mit dem Bus

Ein Autofahrer ist in der vergangenen Nacht bei einem illegalen Rennen in Neukölln in ein Geländer gekracht. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll ein Porsche-Fahrer zusammen mit einem weiteren Auto mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Urbanstraße unterwegs gewesen sein. Beim Abbiegen auf den Hermannplatz soll der Porsche schließlich nach links von der Fahrbahn abgekommen und dort gegen einen Schutzzaun gefahren sein. Mehrere Fahrräder, die dort angeschlossen waren, wurden zusammengeschoben und beschädigt.

Der Porsche-Fahrer und sein Beifahrer sollen nach dem Unfall zu Fuß geflüchtet und in der Sonnenallee in einen Bus gestiegen sein. Das andere Auto setzte seine Fahrt in Richtung Hasenheide fort. Ermittlungen ergaben, dass das Kennzeichen an dem verunfallten Porsche gestohlen wurde. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass auch das Auto entwendet wurde. Beamte stellten das Fahrzeug sicher.

Da der Porsche diverse Betriebsflüssigkeiten verloren hatte, musste die Feuerwehr Bindemittel streuen. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) reinigte anschließend die Fahrbahn. Die Straße am Hermannplatz war zwischen der Urbanstraße und der Hasenheide zeitweise komplett gesperrt. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City).

Buckow: Supermarkt mit Baseballschläger und Küchenbeil überfallen

Eine Angestellte ist am Mittwoch bei einem Supermarkt-Überfall in der Marienfelder Chaussee in Buckow (Neukölln) leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, bedrohten drei Maskierte gegen 18 Uhr die Frau mit einem Baseballschläger sowie einem Küchenbeil. Einer der Männer versetzte der Frau einen Fausthieb ins Gesicht und entnahm Geld aus der von der Überfallenen geöffneten Kassenlade. Nachdem er auch noch mehrere Zigarettenpackungen aus der Auslage an sich genommen hatte, flüchtete er zu Fuß mit seinen beiden Komplizen in Richtung Alt-Buckow. Die Kassiererin erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 hat die Ermittlungen übernommen und prüft auch, ob ein Zusammenhang zur Raubtat am Vortag in der Gerlinger Straße besteht.

A24: Autobahn nach Lkw-Unfall gesperrt

Ein Unfall mit einem Lastwagen hat am Donnerstag für eine Vollsperrung der Autobahn A24 Berlin-Hamburg in Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der 62 Jahre alte Fahrer mit dem Lastwagen bei Neustadt-Glewe in Richtung Berlin auf einen Absperrwagen der Autobahnmeisterei aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Schilderwagen, der einen anderen Pannen-Lkw abschirmte, in die Außenschutzplanke gedrückt. Der mit Teppichen beladene Lastwagen fuhr in die mittleren Schutzplanken.

Der 62 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt geborgen und kam in eine Klinik. Die Bergung der Unfallfahrzeuge, die Reparatur der Leitplanken sowie der Austausch des Bodens, in den Betriebsstoffe gelaufen sind, werde nach ersten Schätzungen bis Mittag dauern. Deshalb gebe es in beiden Richtungen weiträumige Umfahrungen. Die Unfallursache sei noch unklar.

Gesundbrunnen: Frau niedergestochen

Eine 40 Jahre alte Frau ist am Mittwoch in Gesundbrunnen (Mitte) von einem Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Charlottenburg: Feuerwehr löscht brennenden Porsche

Ein Porsche hat in der vergangenen Nacht vor dem Olympiastadion in Charlottenburg gebrannt. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, jedoch entstand am Fahrzeug ein hoher Schaden. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache.

Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg: Polizei führt Kontrollen durch

Die Polizei hat am Mittwochabend an diversen Orten in Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg Kontrollen durchgeführt. Es wurde insbesondere auf die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer geachtet, twitterte die Polizei am Abend. Eine Bilanz lag am Morgen noch nicht vor.

Hennigsdorf: Erneut Kellerbrand

Eine seit dem Sommer andauernde Serie von Kellerbränden in Hennigsdorf (Oberhavel) setzt sich fort. Wie die Polizei in Neuruppin und die Rettungsleitstelle in Eberswalde mitteilten, hat sich am Donnerstagmorgen im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Papierstapel entzündet. Eine Bewohnerin war von einem Rauchmelder geweckt worden und hatte die Rettungskräfte gerufen. Die Hausbewohner wurden in Sicherheit gebracht. Sie konnten nach etwa einer Stunde in die Wohnungen zurück. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Seit dem 11. September hat es den Angaben zufolge bereits sieben Mal in Kellern der Stadt gebrannt. Die Polizei hat eine Ermittlergruppe eingerichtet, um den Tätern auf die Spur zu kommen.

( BM/dpa )