Blaulicht-Blog

Selbstgebaute Pyrotechnik am Ostbahnhof entdeckt - Festnahme

| Lesedauer: 10 Minuten

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 14. Dezember 2021.

Friedrichshain: Selbstgebaute Pyrotechnik am Ostbahnhof entdeckt - Festnahme

Am Ostbahnhof in Friedrichshain ist am Dienstagnachmittag ein verdächtiger Gegenstand in der Haupthalle entdeckt worden. Die Bundespolizei sperrte den Bereich zeitweise weiträumig ab und bereitete den Gegenstand zum Abtransport vor. Dabei handelte es sich offenbar um selbstgebaute Pyrotechnik. Ein 38 Jahre alte Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Fennpfuhl: Fußgängerin von Auto erfasst - schwer verletzt

Eine Frau ist am Montag in Fennpfuhl (Lichtenberg) von einem Auto angefahren worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die 79-Jährige gegen 10.30 Uhr an der Kreuzung Landsberger Allee / Judith-Auer-Straße von einer 54 Jahre alten Autofahrerin erfasst. Die Seniorin prallte auf die Motorhaube und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten sie mit schweren Verletzungen am gesamten Körper und am Kopf in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) führt die weiteren, noch andauernden Ermittlungen.

Tempelhof: Einkaufswagen auf S-Bahngleise geworfen - Zeugen gesucht

Nachdem am 20. November 2021 gegen 19 Uhr ein Einkaufswagen auf die S-Bahngleise zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße und Tempelhof in Tempelhof-Schöneberg geworfen wurde, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen.

Trotz Gefahrenbremsung konnte die S-Bahn nicht rechtzeitig stoppen, sondern erfasste den Einkaufswagen auf Höhe der Oderstraßenbrücke und überrollte ihn. Dabei wurden zwei Schürzen des Zuges derart beschädigt, dass sie entfernt werden mussten. Alle Insassen des Zuges blieben unverletzt. Durch den Vorfall kam es zu umfangreichen Störungen im Bahnverkehr. Neben neun Ganz- sowie 35 Teilausfällen, verspäteten sich 36 Züge um ca. 300 Minuten. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen Unbekannt ein.

Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 030 / 297779 0 sowie der kostenlosen Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen. Darüber hinaus kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Mitte: Klimaaktivisten pinseln Forderungen ans Kanzleramt

Eine kleine Gruppe Klimaaktivisten hat am Dienstag versucht, mit roter Farbe Forderungen an Bundeskanzler Olaf Scholz an die Außenmauer des Kanzleramts in Mitte zu schreiben. Die Polizei schritt ein und ließ die Schriftzüge entfernen, wie auf einem Livestream der Aktion auf Instagram zu sehen war.

Die Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ hatte sich nach einem mehrwöchigen Hungerstreik vor der Bundestagswahl gegründet. Sie fordert ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung mit der Begründung, damit könnten sehr schnell Treibhausgase vermieden werden. Die Aktivisten drohen mit Autobahnblockaden im Januar.

Marzahn-Hellersdorf: Mann schlägt 90-Jähriger mit Gegenstand auf den Hinterkopf

Eine Seniroin ist am Montag bei einem Raub in Marzahn-Hellersdorf verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war die 90-Jährige gegen 11 Uhr mit ihrem Rollator auf dem Helene-Weigel-Platz unterwegs, als ein Unbekannter ihr mit einem Gegenstand auf den Hinterkopf schlug. Die Frau stürzte. Diese Gelegenheit nutzte der Verdächtige, um die Handtasche aus dem Rollator zu stehlen. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute in Richtung Springpfuhlpark. Ein Passant fand die um Hilfe rufende Frau auf dem Boden liegend und verständigte die Polizei sowie die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten sie mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus, welches sie nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die Handtasche der Frau, aus der der Verdächtige Geld entwendet hatte, fand eine Passantin. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost).

Razzia und Verhaftungen in Berlin gegen organisierten Drogenhandel

Mit zahlreichen Durchsuchungen ist die Berliner Polizei am Dienstagvormittag gegen organisierten Drogenhandel vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten ein Großaufgebot der Polizei, Drogenfahnder aus dem Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft mehrere Wohnungen und andere Objekte in Berlin. Es werde wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, sagten Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft. Mehrere Verdächtige, gegen die Haftbefehle vorlagen, seien gefasst worden. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Demos gegen Corona-Maßnahmen vor Berliner Bezirksrathäusern

Nach Aufrufen in Messengerdiensten haben am Montagabend in Berlin viele hundert Menschen vor zahlreichen Bezirksrathäusern und an anderen Orten gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die insgesamt rund 850 Gegner der Corona-Einschränkungen bezeichneten ihre Proteste-Versammlungen nach Polizeiangaben vom Dienstag als „Spaziergänge“, meldeten sie nicht als Demonstrationen an und trugen auch nicht die vorgeschriebenen Gesichtsmasken.

Die Polizei löste die Gruppen auf, vereinzelt sei es zu Angriffen auf Beamte gekommnen. Drei Demonstranten wurden vorläufig festgenommen. Es gab Anzeigen wegen Verstößen gegen das Demonstrationsgesetz und das Infektionsschutzgesetz.

Die meisten Menschen versammelten sich an der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg, wo laut Polizei rund 350 Demonstranten zusammenkamen. Vor dem Rathaus Zehlendorf standen etwa 100 Menschen, vor den Rathäusern in Pankow, Schöneberg, Neukölln und Spandau waren es demnach nur jeweils wenige Dutzend. Ungefähr zehn Personen kamen vor dem Roten Rathaus in Mitte zusammen. Auch an anderen Plätzen versammelten sich einige Demonstranten. So trafen sich Teilnehmer an der Kreuzung Pappelallee/Gneiststraße, auf dem Elcknerplatz am S-Bahnhof Köpenick und auf der Karl-Marx-Straße, abseits vom Rathaus Neukölln. Die Polizei war mit 300 Kräften im Einsatz.

Schöneberg: Zwei Männer versuchen, vor Polizei-Kontrolle zu flüchten

Zwei Männer haben am Montag in Schöneberg versucht, sich einer Polizei-Kontrolle zu entziehen. Zuvor hatten die Beamten einen gesuchten Audi an der Alvenslebenstraße Ecke Steinmetzstraße gestoppt. Dem 28 Jahre alten Fahrer und einem 21 Jahren alten Beifahrer gelang zunächst zu Fuß die Flucht. Der Fahrer konnte aber nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Dem Beifahrer sei es unter Beteiligung von insgesamt sechs unbekannt gebliebenen Personen gelungen, den Fahrer wieder kurzzeitig zu befreien. Die Polizisten konnten jedoch beide Männer erneut festnehmen. Die weiteren Personen entkamen.

Der Audi-Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zudem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Er kam anschließend zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme in einen Gewahrsam. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnte er wieder gehen.

Für den 21-Jährigen lag ein Haftbefehl in anderer Sache vor, teilte die Polizei mit. Da er jedoch über gesundheitliche Probleme klagte, wurde er zunächst für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort seien dann knapp 30 Personen aufgetaucht, die die Beamten bedrängten. Erst als weitere Einsatzkräfte eintrafen, konnte die Lage beruhigt werden. Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und der Gefangenenbefreiung dauern an.

Mariendorf: Frau stirbt bei Brand

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Mariendorf (Tempelhof) erlitt eine Bewohnerin gestern Mittag tödliche Verletzungen. Eine Passantin bemerkte das Feuer im Erdgeschoss des Wohnhauses im Rätikonweg. Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten während der Löscharbeiten die leblose 85-Jährige in der ersten Etage. Nach einer zunächst erfolgreichen Reanimation kam die Frau in eine Klinik, in der sie jedoch ihren Verletzungen erlag. Ein Hund konnte nur noch tot geborgen werden", hatte die Feuerwehr mitgeteilt.

Tegel: TDrei Männer brechen in Transporter ein

In Tegel (Reinickendorf) nahmen Einsatzkräfte in der Nacht zu Dienstag drei Männer fest. Sie stehen im Verdacht , in zwei Firmen-Transporter eingebrochen zu sein. Ein Zeuge hatte die Polizei alarmiert. Eine Zivilstreife beobachtete in der Ruppiner Chaussee zwei der drei Männer - einen 37- und einen 34-Jährigen -, die an zwei Renault Traffic Scheiben einschlugen. Ein 33-jähriger mutmaßlicher Komplize wartete in einem in der Nähe geparkten Pkw. Später kehrten der 37- und 34-Jährige dorthin zurück, fuhren damit zu einem der beiden Transporter, verluden gemeinsam mit dem Fahrer diverse Gegenstände von der Ladefläche des Transporters in den Pkw und fuhren damit davon. Auf Höhe der Berliner Straße, Ecke Brunowstraße wurde das Fahrzeug mit Unterstützung von Einsatzkräften gestoppt und die drei Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Der Pkw wurde durchsucht und beschlagnahmt. In ihm fanden die Beamten das mutmaßliche Diebesgut, darunter Werkzeuge und Sanitärbedarf. Alle drei Tatverdächtigen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, von wo aus sie der ermittlungsführenden Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben wurden.

Reinickendorf: Auto brennt

Am Montagabend bemerkte eine Anwohnerin einen brennenden Wagen gegen 21.15 Uhr in der Aroser Allee in Reinickendorf. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die Hitzestrahlung ebenfalls beschädigt, Menschen wurden nicht verletzt.

A24: Zwei Verletzte nach Laster-Unfall - Autobahn gesperrt

In der Nacht zu Dienstag sind zwei Laster-Fahrer bei einem Unfall auf der Autobahn 24 verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, ist die A24 zwischen Fehrbellin und Neuruppin-Süd (beides Landkreis Ostprignitz-Ruppin) in Fahrtrichtung Hamburg auch am frühen Dienstagmorgen noch aufgrund der Bergungsarbeiten gesperrt.

Ein 62-Jähriger fuhr aus ungeklärter Ursache mit seinem Laster auf einen zweiten Laster am Stauende auf. Dabei wurde der 52 Jahre alte Fahrer des zweiten Lasters leicht verletzt. Der 62-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten beide Fahrer in ein Krankenhaus.

Wusterhausen: 36-Jähriger stirbt bei Unfall

Ein 36-Jähriger ist bei einem Unfall auf der Landesstraße 142 zwischen Wusterhausen und Brunn (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) gestorben, ein 39-Jähriger schwer verletzt worden. Die beiden Männer kamen am Montagabend aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Kleintransporter nach links von der Straße ab und fuhren gegen einen Baum, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Der 36-Jährige starb noch am Unfallort, der 39-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

( BM/dpa )