Blaulicht-Blog

Geisterfahrer verursacht schweren Unfall auf A111

| Lesedauer: 9 Minuten
Ein Falschfahrer hat auf der A111 einen schweren Unfall verursacht.

Ein Falschfahrer hat auf der A111 einen schweren Unfall verursacht.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 3. Dezember 2021.

Hohen Neuendorf: Geisterfahrer verursacht schweren Unfall auf der A111

Ein Geisterfahrer hat am Freitagabend auf der Autobahn 111 bei Hohen Neuendorf einen Unfall - und in der Folge mehrere weitere Zusammenstöße - verursacht. Nach ersten Erkenntnissen seien zwei Verletzte ins Krankenhaus gekommen, darunter die Person, die in falscher Richtung unterwegs war, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Das Fahrzeug sei mit einem entgegenkommenden Auto zwischen den Anschlussstellen Stolpe und Hennigsdorf in Fahrtrichtung Berlin zusammengestoßen. Lebensgefahr bestehe aber bei keinem der Beteiligten. Über Alter und Geschlecht der Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

Aufgrund von umherfliegenden Autoteilen habe es weitere Unfälle auf derselben Fahrbahn sowie auf der Gegenspur gegeben, hieß es. Dabei sei nur Sachschaden entstanden. Details nannte der Sprecher am Abend nicht. Die Autobahn war in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.

Strausberg: Fahrrad auf den Schienen lässt S-Bahn teilweise entgleisen

Ein Fahrrad hat am Donnerstagnachmittag die teilweise Entgleisung einer S-Bahn verursacht. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich der Unfall am Donnerstagnachmittag kurz vor dem S-Bahnhof Hegermühle in Strausberg (Märkisch-Oderland), wo Unbekannte das Fahrrad an das Gleis gelegt haben sollen.

Es wurde gegen 16.20 Uhr von einer S-Bahn überfahren und dadurch auf das gegenüberliegende Gleis geschleudert. Kurz darauf überfuhr eine zweite S-Bahn das Fahrrad, welches sich derart unter dem Zug verkeilte, dass die Bahn mit dem ersten Drehgestell den Kontakt zur Schiene verlor und dadurch zum Teil entgleiste. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 100 Reisende im Zug. Nachdem das Fahrrad entfernt werden konnte, konnte die wieder aufgegleiste S-Bahn zum S-Bahnhof Strausberg Stadt gefahren werden. Alle Reisenden konnten die S-Bahn dort unverletzt verlassen.

Da Zeugen zur Ereigniszeit vier Jugendliche im Gleisbereich bemerkt hatten, fahndeten Bundespolizisten im Nahbereich nach möglichen Tatverdächtigen. Die Fahndung verlief jedoch ohne Erfolg. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder den beobachteten Jugendlichen machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 030 / 297779 0 sowie der kostenlosen Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen. Darüber hinaus kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Potsdam: Jugendliche springen vor Autos und filmen sich dabei

Mehrere Minderjährige müssen sich in Potsdam wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Sie waren am Donnerstagabend vor fahrende Autos gesprungen und die Fahrer zu Gefahrenbremsungen gezwungen. Bei diesen Aktionen filmten sich die die Jugendlichen gegenseitig. Einsatzkräfte setzten dem Treiben schließlich ein Ende.

Neukölln: Wohnung brennt - Feuerwehr im Einsatz

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagmittag zu einem Einsatz nach Neukölln ausgerückt. An der Weserstraße brannte eine Wohnung, teilte die Behörde mit. Es wurden keine Personen verletzt. 24 Wohnungen seien kontrolliert worden. Eine Katze werde derzeit noch vermisst. Die Feuerwehr war mit fast 100 Kräften vor Ort.

Reinickendorf: Mann angegriffen und mit Messer verletzt

Derzeit noch unbekannt sind die Hintergründe einer Messerattacke, die sich heute Vormittag in Reinickendorf ereignete. Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 46-Jähriger gegen 9.45 Uhr auf dem Engelmannweg unterwegs, als ihm vier Unbekannte entgegenkamen. Diese schlugen dem Mann plötzlich mehrfach ins Gesicht, brachten ihn zu Boden und verletzten ihn mit einem Messer am Bein. Nachdem das Quartett geflüchtet war, alarmierte der Verletzte die Polizei. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Marzahn: Transporter in Flammen

Freitagvormittag brannte in Marzahn ein geparkter Transporter. Ein Passant bemerkte gegen 9.15 Uhr Rauchentwicklung in der Fahrerkabine des an der Straße Zur Alten Börse abgestellten Wagens. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Wedding: Raubüberfall auf Wettbüro

Mit Sturmhaube und Waffe hat ein Unbekannter in Gesundbrunnen (Wedding) ein Wettbüro an der Brunnenstraße überfallen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei der Täter am Donnerstagabend in das Geschäft gestürmt und mit Bargeld in vierstelliger Höhe entkommen. Der 22-jährige Angestellte des Wettbüros blieb unverletzt. Nach dem Täter wird gefahndet.

Weißensee: Radfahrer stößt mit Fußgängerin zusammen

Eine 79-jährige Fußgängerin wurde am Donnerstagnachmittag bei einem Unfall in Weißensee schwer verletzt. Ein 50-jähriger Mann war gegen 14.15 Uhr mit seinem Fahrrad die Falkenberger Straße in östlicher Richtung entlanggefahren. Hinter der Einmündung der Piesporter Straße überholte er ein geparktes Auto. Kurz danach bemerkte er, dass eine von links kommende Seniorin auf die Fahrbahn stürzte. Der Fahrradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit ihr zusammen. Die Fußgängerin kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Der Radfahrer klagte über Schmerzen im Arm und wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Prenzlauer Berg: Fahrradfahrerin angefahren

Am Donnerstagnachmittag fuhr eine 79-jährige Autofahrerin auf der Kniprodestraße in Prenzlauer Berg in Richtung Danziger Straße, als eine 14-jährige Fahrradfahrerin an der Ecke zur Conrad-Blenkle-Straße die Fahrbahn an einer Ampel überquerte. Die Autofahrerin, die laut Zeugen grünes Ampellicht gehabt haben soll, erfasste die Jugendliche mit ihrem Wagen, die dadurch schwere Kopf- und Beinverletzungen erlitt. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte die 14-Jährige in ein Krankenhaus.

Köpenick: Schulkinder bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Grünau (Köpenick) erlitten am Donnerstagnachmittag zwei Schüler schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Ein 62-Jähriger war mit seinem Lieferwagen kurz nach 16 Uhr auf dem Adlergestell in Richtung Innenstadt unterwegs. Dabei soll er am S-Bahnhof Grünau in die Kreuzung eingefahren sein, als die Ampel schon auf Rotlicht umschaltete. In diesem Moment rannten zwei Zwölfjährige trotz roten Fußgänger-Ampellichts vom Bahnhofsgebäude über die Straße in Richtung Wassersportallee und wurden von dem Transporter erfasst. Beide Jungen kamen mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Der 62-Jährige blieb unverletzt. Während des Polizei- und Rettungseinsatzes kam es bis etwa 21 Uhr zu Sperrungen.

Steglitz: Einbrecher festgenommen

Am Donnerstagabend versuchten zwei mutmaßliche Wohnungseinbrecher zu fliehen, bevor sie festgenommen wurden. Die Mieterin eines Wohnhauses in der Gravelottestraße in Steglitz bemerkte einen Einbruch in der Nachbarwohnung. Als die Polizei eintraf, sprangen die Verdächtigen vom Balkon der Hochparterrewohnung und versuchten wegzurennen. Während sich der 28-Jährige dabei am Arm verletzte und sofort festgenommen wurde, war die Flucht seines vier Jahre älteren Komplizen nach wenigen Metern beendet. Bei den Männern fanden die Einsatzkräfte diverse mutmaßlich entwendete Schmuckstücke und Einbruchswerkzeug. Während der verletzte Festgenommene zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus kam, wurde dessen Kompagnon der Kriminalpolizei überstellt.

Pritzwalk: Unfall endet für Wolf tödlich

Ein Wolf ist beim Zusammenprall mit einem Auto unweit der Landesgrenze zwischen der Prignitz und Westmecklenburg getötet worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend auf der Bundesstraße 107 nahe Tüchen bei Pritzwalk. Der 39 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt und rief nach der Kollision die Polizei. Er konnte weiterfahren. Die Beamten übergaben das getötete Raubtier einem Wolfsbeauftragten, der unter anderem klären soll, woher der Wolf stammt. Der Nordwesten Brandenburgs und der Südwesten Mecklenburgs gelten mit mehreren Rudeln als dicht besiedelte Wolfsgebiete. Seit Monaten kommt es deshalb immer wieder auch zu Verkehrsunfällen mit den Raubtieren.

Alexanderplatz: Störung bei Tram-Linien

Bei den Tram-Linien M4, M5 und M6 kam es am Freitagvormittag in Mitte zu einer technischen Störung. Die Straßenbahnen fuhren nicht über den Alexanderplatz, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Sie werden zwischen Mollstr./Otto-Braun-Str. und Spandauer Str./Marienkirche umgeleitet. Mittlerweile fahren die Züge wieder nach Fahrplan.

Märkisches Viertel: Feuer in Hochhaus gelöscht

Im Eichhorster Weg im Märkischen Viertel (Reinickendorf) war am Donnerstagabend ein Brand in einem Hochhaus ausgebrochen. Das teilte die Berliner Feuerwehr über Twitter mit. Insgesamt waren 100 Kräfte im Einsatz. Die Feuerwehr rief einen Brand der Kategorie 6 aus.

Wegen des Brandes war die Buslinie M21 in beide Richtungen umgeleitet. Die Haltestellen zwischen Schorfheidestraße/Eichhorster Weg und Packereigraben wurden zeitweise nicht bedient.

Wie die Feuerwehr später mitteilte, brannte es in einer Wohnung und auf dem Balkon im neunten Stock eines Hochhauses. Der Brand wurde gelöscht und die Kontrollmaßnahmen beendet. Personen seien nicht verletzt worden. Betroffene hätten selbst das Haus verlassen können. Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Fluren dauerten bis in den späten Abend an.

( BM/dpa )