Blaulicht-Blog

Feuer in Hochhaus in Märkischem Viertel

| Lesedauer: 7 Minuten

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 2. Dezember 2021.

Märkisches Viertel: Feuer in Hochhaus ausgebrochen

Im Eichhorster Weg im Märkischen Viertel ist ein Brand in einem Hochhaus ausgebrochen. Das teilte die Berliner Feuerwehr über Twitter mit. Die Brandbekämpfung sei eingeleitet. Insgesamt sind 100 Kräfte im Einsatz oder auf der Anfahrt. Die Feuerwehr hat einen Brand der Kategorie 6 ausgerufen.

Wegen des wurde die Buslinie M21 in beiden Richtungen umgeleitet. Die Haltestellen zwischen Schorfheidestraße/Eichhorster Weg und Packereigraben werden zurzeit nicht bedient.

Wie die Feuerwehr später mitteilte, brannte es in einer Wohnung und auf dem Balkon im neunten Stock eines Hochhauses. Der Brand sei gelöscht und die Kontrollmaßnahmen beendet. Personen seien nicht verletzt worden. Betroffene hätten selbst das Haus verlassen können. Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Fluren würden noch andauern.

Pankow: Als Paketboten ausgegeben - Renterin in Wohnung überfallen

Einen Überfall auf eine betagte Dame gab es am Mittwochmittag in Niederschönhausen. Kurz nach 13 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Haus- und Wohnungstür der Seniorin in der Rolandstraße. Sie gaben sich als Paketboten aus und gelangten so in das Gebäude. An der Wohnungstür der 79-Jährigen angekommen, drückte das Duo die Mieterin ins Innere. Einer der Männer hielt sie fest und ihr den Mund zu, während sein Komplize die Räume durchsuchte. Im Anschluss zerrten sie die Überfallene ins Schlafzimmer, stießen sie zu Boden und flüchteten mit erbeutetem Schmuck. Die Rentnerin klagte über Kreislaufprobleme sowie Schmerzen am Rücken und ließ sich von alarmierten Rettungskräften in der Wohnung versorgen. Nach den Männern wird gefahndet.

Friedrichshain: Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

In Friedrichshain nahmen Einsatzkräfte gestern Abend zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Beamtinnen und Beamten durchsuchten nach vorherigen Ermittlungen auf richterliche Anordnung hin gegen 18.30 Uhr die Wohnung eines 31-jährigen Mannes in der Simplonstraße. Beim Betreten der Wohnung nahmen die Einsatzkräfte einen cannabistypischen Geruch wahr, Personen waren zunächst nicht in der Wohnung.

Im Verlauf der Durchsuchung erschienen der 31-Jährige und sein mutmaßlicher 27-jähriger Mittäter, die beide größere Mengen Bargeld mit sich führten, sowie fünf weitere Personen in der Wohnung. Dort fanden die Polizistinnen und Polizisten unter anderem 19 Kilogramm Marihuana, mehrere hundert Gramm Haschisch, Ecstasy-Pillen, drei Softair-Waffen, Bargeld in fünfstelliger Höhe sowie 23 gefälschte Impfpässe. Den 31- und 27-Jährigen brachten die Einsatzkräfte in einen Polizeigewahrsam, von dem aus die Männer der ermittlungsführenden Kriminalpolizei übergeben wurden. Die Beschuldigten müssen sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Drogen in nicht geringer Menge mit Waffen und wegen der Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen verantworten. Beide Männer sollen noch heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die fünf weiteren Besucher der Wohnung wurden noch vor Ort auf freien Fuß entlassen, da ihnen keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden konnte.

Marzahn: Pkw überrollt Passantin auf Gehweg mehrfach

Schwere Verletzungen erlitt am Mittwochnachmittag eine Frau in Marzahn. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Pkw gegen 17.35 Uhr den Gehweg der Zühlsdorfer Straße in Richtung Franz-Stenzer-Straße. In Höhe eines Seniorenheimes hielt er an und fuhr rückwärts. Dabei erfasste er mit seinem Auto die auf dem Gehweg laufende 80-Jährige und überrollte sie. Mit dem Wagen auf ihr stehend, hielt er nach dem Zusammenstoß an. Anschließend fuhr er wieder vorwärts und überrollte sie abermals. Herbeigeeilte Passanten leisteten der Schwerverletzten erste Hilfe und alarmierten die Polizei und die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten die 80-Jährige zur stationären Behandlung ihrer Bein- und Rumpfverletzungen in eine Klinik. Der 57-Jährige und dessen Begleiterin standen unter Schock und wurden ambulant am Ort behandelt.

Lichterfelde: Fußgänger von Linksabbiegerin erfasst - schwer verletzt

Bei einem Abbiegeunfall, der sich am Mittwochabend in Lichterfelde ereignete, erlitt ein 27-Jähriger schwere Verletzungen. Als der Mann gegen 21.50 Uhr die Fahrbahn der Goerzallee bei grüner Ampel überquerte, erfasste ihn eine von der Königsberger Straße abbiegende Fahrzeugführerin mit ihrem Mercedes. Der Fußgänger stürzte und verletzte sich an Kopf und Rumpf. Die Autofahrerin blieb unversehrt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde.

Schöneberg: U7 wegen Feuerwehreinsatz unterbrochen

Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist am Donnerstag der Verkehr auf der U-Bahn-Linie U7 zwischen den Haltestellen Möckernbrücke und Berliner Straße in Schöneberg unterbrochen worden. Fahrgäste sollten die Linien U3 und U9 oder die umliegenden Buslinien nutzen. Gegen 11.35 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Reinickendorf: Nach Tankstellenüberfall - Mutmaßlicher Täter in Hostel festgenommen

Einsatzkräfte nahmen in der Nacht zu Donnerstag einen jungen Mann fest, der verdächtigt wird, eine Tankstelle in Reinickendorf überfallen zu haben. Kurz nach 19 Uhr betrat der Verdächtige den Verkaufsraum einer Tankstelle im Eichborndamm, bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Die 18-Jährige ließ sich davon nicht beeindrucken und verweigerte die Herausgabe. Als zudem ein Kunde den Verkaufsraum betrat, flüchtete der Mann. Untersuchungen führten auf die Spur eines 20-Jährigen, der gegen 1 Uhr in einem Hostel in Tegel mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos festgenommen wurde. Bei einer Durchsuchung wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, sichergestellt. Der junge Mann wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei überstellt, welche die Ermittlungen wegen versuchten schweren Raubes übernommen hat.

Notrufnummern in Berlin in der Nacht kurzzeitig ausgefallen

In Berlin sind in der Nacht zu Donnerstag die Notrufnummern 110 und 112 ausgefallen. Wie die Polizei mitteilte, waren die Nummern von 23.55 Uhr bis 0.22 Uhr nicht erreichbar. Die Ursache ist laut einem Polizeisprecher derzeit noch unklar, die Fehleranalyse beim Telefonanbieter laufe derzeit noch. Mittlerweile funktionieren die Nummern aber wieder. Während des Ausfalls waren die Menschen in Berlin angehalten, sich an den nächsten Polizeiabschnitt in ihrer Nähe zu wenden. Vor drei Wochen waren die Notrufnummern bundesweit schon einmal ausgefallen.

Schwere Sturmböen in Brandenburg - zahlreiche Einsätze

Sturmböen haben am Mittwochabend und am frühen Donnerstagmorgen zu zahlreichen Feuerwehr- und Polizeieinsätzen in Brandenburg geführt. Wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam mitteilte, handelte es sich dabei fast ausschließlich um umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste. Auf der A24 krachten ein Sattelzug und zwei Autos gegen einen auf der Fahrbahn liegenden Baum. Verletzt wurde dabei niemand. In Doberlug-Kirchhain (Landkreis Elbe-Elster) und Frankfurt (Oder) wurden Corona-Testzelte durch den Wind beschädigt. In Berlin war die Lage ruhig, es kam zu keinen wetterbedingenten Einsätzen. Die Sturmeinsätze und weitere Wetteraussichten - hier geht es zum ausführlichen Artikel.

( BM/dpa )