Blaulicht-Blog

Streit eskaliert: Mann sticht einem 28-Jährigen in den Bauch

| Lesedauer: 7 Minuten

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 30. November 2021.

Moabit: Mann bei Streit mit Messer verletzt

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten zwei Männer gestern Nachmittag in Moabit in einen Streit, in dessen Folge einer der beiden mit Messerstichen verletzt wurde. Zeugenaussagen zufolge saßen diese samt Tatverdächtigem und dem später Verletzten in einer Wohnung in der Emdener Straße und tranken gemeinsam Alkohol, als es gegen 15.10 Uhr zur folgeschweren Auseinandersetzung kam.

In deren Verlauf soll einer der beiden, ein 28-Jähriger, den ihm flüchtig Bekannten zunächst mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin dieser ihn wiederum mit einem Messer mindestens zweimal in den Bauch gestochen haben soll. Der Verletzte flüchtete sich daraufhin durch ein Fenster Richtung Hinterhof und brach kurz darauf zusammen. Während der Tatverdächtige die Wohnung in unbekannte Richtung verließ, leistete eine 40-jährige Passantin dem Verletzten Erste Hilfe und alarmierte die Polizei.

Rettungskräfte brachten den 28-Jährigen nach erster Stabilisierung in ein Krankenhaus. In diesem blieb er nach einer Notoperation stationär. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

Brandenburg: Lkw kippt auf die Seite

In Mühlenbeck im Landkreis Oberhavel hat am Dienstagmittag der Fahrer eines Lkw die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kippte mit dem Laster auf die Seite. Dabei erlitt der Fahrer leichte Verletzungen. Die Feuerwehr hat austretende Betriebsstoffe gebunden.

Staaken: Kellerbrand in Hochhaus - zwölf Menschen gerettet

In einem Hochhaus in Staaken (Spandau) haben mehrere Kellerverschläge gebrannt. Zwölf Menschen wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, einer von ihnen wurde mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben in der Nacht zu Dienstag mit 65 Rettungskräften an dem elfgeschossigen Hochhaus im Einsatz. Zur Brandursache konnte sie noch keine Angaben machen.

Wiesbaden/Berlin: Internationale Bande von Kokainschmugglern zerschlagen

Deutschen Ermittlern ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel gelungen. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurde eine mutmaßliche Bande von Organisatoren des Kokainschmuggels von Südamerika nach Deutschland zerschlagen. Die international agierenden Tatverdächtigen sollen mehrere Tonnen Kokain nach Deutschland geschmuggelt haben.

Die Razzia lief den Angaben zufolge am frühen Morgen an, an der neben dem Bundeskriminalamt die Berliner Staatsanwaltschaft beteiligt war. Berliner Polizisten vollstreckten Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Neukölln: Drogenhändler bei Kontrolle festgenommen

Anlässlich einer Verkehrskontrolle nahmen Einsatzkräfte gestern Abend in Neukölln einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Gegen 18.10 Uhr hielten die Kräfte den Fahrer eines Mietwagens in der Lucy-Lameck-Straße an und überprüften den 24-jährigen Fahrer. Dieser erweckte den Anschein, dass er Drogen konsumiert hatte und er war nicht im Besitz eines Führerscheins.

Bei einer freiwillig gestatteten Durchsuchung des Mercedes fanden die Einsatzkräfte im Wageninneren ein Paket mit circa einem Kilogramm Amphetamin, stellten dieses sicher und nahmen den 24-Jährigen fest. Bei den anschließenden Durchsuchungen seiner Wohnung und der seiner Freundin stellten die Beamtinnen und Beamten weitere Drogen, Geld und Mobiltelefone sicher. Der Festgenommene wurde für ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert.

Marienfelde: 80-Jähriger von Auto erfasst und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall, der sich gestern Nachmittag in Marienfelde ereignete, wurde ein 80-Jähriger schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der Mann gegen 16.30 Uhr die Fahrbahn der Hildburghauser Straße hinter einem am rechten Fahrbahnrand wartenden Pkw betreten haben und kurz darauf vom Mercedes eines 63-Jährigen erfasst worden sein. Der Fahrzeugführer konnte einen Zusammenstoß trotz durchgeführter Gefahrenbremsung nicht mehr verhindern.

In Folge der Kollision stürzte der Fußgänger und kam mit einer Kopfverletzung sowie einem Schleudertrauma in stationäre Behandlung.

Reinickendorf: Lastwagen erfasst 79-Jährigen

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf erlitt ein Passant am Montagnachmittag schwere Verletzungen. Der 79-Jährige überquerte gegen 16.45 Uhr die Aroser Allee, als er von einem Fahrer mit einem Lastwagen erfasst wurde, der von der Lindauer Allee nach links in die Aroser Allee einbog. Während der 23 Jahre alte Iveco-Fahrer unverletzt blieb, kam der Senior mit Verletzungen am Oberkörper in eine Klinik und wurde stationär aufgenommen.

Spandau: Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall

Gestern Abend wurden bei einem Verkehrsunfall in Spandau vier Frauen verletzt. Den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge soll die Fahrerin eines Audi gegen 17.40 Uhr die Schulenburgstraße in Richtung Weißenburger Straße gefahren sein. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit soll die 29-Jährige die Kontrolle über ihren Wagen verloren haben. Das mit drei weiteren Frauen besetze Auto fuhr infolgedessen gegen einen geparkten Renault und einen geparkten Lkw, drehte sich um 180 Grad und kam schließlich zum Stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw auf einen geparkten Mazda geschoben und dieser wiederum auf einen davorstehenden VW. Alarmierte Rettungskräfte brachten die verletzten Frauen in Krankenhäuser. Während die Fahrerin und die hinten sitzenden Insassinnen im Alter von 31 und 32 Jahren stationär aufgenommen wurden, konnte die 30-jährige Beifahrerin das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Alle Fahrzeuge wurden beschädigt.

Moabit: Fahrradstaffel nimmt Handtaschenräuber fest

Einsatzkräfte der Fahrradstaffel nahmen gestern Nachmittag in Moabit einen mutmaßlichen Räuber fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen entriss der Verdächtige einer Passantin gegen 13.40 Uhr in der Elberfelder Straße die Handtasche. Eine in der Nähe befindliche Streife der Fahrradstaffel hörte die Hilfeschreie der Frau, erblickte den Flüchtenden und nahm die Verfolgung auf. Kurz darauf erfolgte die Festnahme des 30-Jährigen. Die Beute konnte der 70-Jährigen, die leichte Hautabschürfungen erlitt, zurückgegeben werden. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei überstellt.

Saalfeld: Polizei nimmt mutmaßliche Drogen-Bande fest

Bei Razzien in Thüringen und Berlin hat die Polizei sieben mutmaßliche Mitglieder einer Drogen-Bande festgenommen. Es handele sich um fünf Männer im Alter von 21 bis 35 Jahren sowie zwei 22 und 37 Jahre alte Frauen, teilte die Landespolizeiinspektion Saalfeld mit.

Seit dem frühen Dienstagmorgen seien insgesamt 19 Objekte in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla sowie in Berlin durchsucht worden. Dabei seien 15 bis 20 Kilogramm Drogen - unter anderem Marihuana - gefunden worden. Zudem wurden Autos und 31 000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

Den Verdächtigen werden Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Gegen vier der Männer habe bereits vor Beginn der Razzia ein Haftbefehl vorgelegen. Zudem säßen bereits zwei weitere 35 und 38 Jahre alte mutmaßliche Komplizen in Haft.

Waldsieversdorf: Ein Verletzter nach Brand in Bungalow

Bei einem Brand in einem Bungalow in Waldsieversdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) ist am frühen Dienstagmorgen ein 60-Jähriger verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache im Schlafzimmer des Bungalows aus. Ein 60-jähriger Bewohner wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

( BM/dpa )