Blaulicht-Blog

Mann in Mariendorf niedergeschossen

| Lesedauer: 5 Minuten
Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag am Tatort am Mariendorfer Damm in Tempelhof.

Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag am Tatort am Mariendorfer Damm in Tempelhof.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 28. November 2021.

Mariendorf: Mann niedergeschossen

Nach dem lebensgefährlichen Schuss auf einen 30-jährigen Mann auf dem Mariendorfer Damm in Tempelhof-Schöneberg sucht die Polizei weiter nach dem Täter. Zwei Verdächtige, die nach der Tat in der Nacht zum Sonntag festgenommen worden waren, sind laut Staatsanwaltschaft wieder auf freiem Fuß. Der Tatverdacht gegen die 23 und 24 Jahre alten Männer habe sich nicht erhärtet, sagte ein Behördensprecher am Montag.

Nach bisherigen Erkenntnissen war nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen auf den Mann geschossen worden. Er wurde notoperiert. Polizei und Staatsanwaltschaft machten bislang keine Angaben zu möglichen Hintergründen der Tat. Eine Mordkommission ermittelt. Unbestätigten Informationen könnte die Tat mit Drogengeschäften in Zusammenhang stehen.

Lichtenberg: Garage von Hip-Hop-Gruppe „187 Straßenbande“ abgebrannt

Mehrere Autos der Hip-Hop-Band „187 Straßenbande“ sind nach einem Feuer in Lichtenberg nur noch Wracks. Die Brandursache ist unklar.

Westend: Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) hat eine Fußgängerin am Samstagabend schwere Verletzungen erlitten. Ein 77 Jahre alter Autofahrer fuhr auf dem Messedamm in Richtung Eichkampstraße. Gegen 19 Uhr erfasste der Mann mit seinem Pkw die 55 Jahre alte Fußgängerin auf der Messedammbrücke, die gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Wilmersdorf: Zwei Personen beim Abbiegen angefahren und verletzt

Am Samstagnachmittag hat sich ein schwerer Verkehrsunfall in Wilmersdorf ereignet. Ein 21-Jähriger fuhr gegen 17.35 Uhr mit seinem Auto auf der Brandenburgischen Straße und bog vom Fehrbelliner Platz nach links auf den Hohenzollerndamm ab. Zu diesem Zeitpunkt überquerten eine 23-Jährige und ein 45-Jähriger zu Fuß die Fußgängerfurt. Der Autofahrer erfasste beide mit seinem Wagen, dabei erlitt die Frau schwere Kopfverletzungen und der Mann leichte Verletzungen an der Schulter. Die 23-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der 45-Jährige kam ebenfalls in eine Klinik, die er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernommen.

Breitscheidplatz: Antänzer nach Smartphone-Diebstahl auf Weihnachtsmarkt festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag einen mutmaßlichen sogenannten Antänzer in Kreuzberg festgenommen und vier Handys sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, soll der 30-Jährige auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Charlottenburg einen 33 Jahre alten Besucher in tänzelnder Art und Weise berührt und sich dann mit dem Handy des Mannes entfernt haben. Dieses hatte der Tatverdächtige unbemerkt aus dessen Hosentasche gezogen. Der wiederum verständigte die Polizei, weil er sein Handy orten konnte. Auf dem U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg nahmen Polizisten den Mann fest und fanden neben dem zuvor gestohlenen Handy drei weitere, hochwertige Mobiltelefone. Im Verlauf der Überprüfung versuchte der Tatverdächtige zu flüchten, woraufhin die Polizistinnen und Polizisten ihn fesseln mussten.

Schöneberg: Zwei Personen bei Feuer gerettet

Bei einem Feuer in der Feurigstraße in Schöneberg sind in der Nacht zu Sonntag zwei Personen in Sicherheit gebracht worden. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte. Ingesamt 16 Personen mussten von den Einsatzkräften in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) betreut werden. Zwischenzeitlich war die Dominicusstraße gesperrt. 52 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Mitte: Jugendlicher schwulenfeindlich beleidigt und attackiert

Ein Jugendlicher soll am Sonnabendnachmittag von Sicherheitsmitarbeitern eines Kaufhauses in Mitte homophob beleidigt und geschlagen sowie getreten worden sein. Wie die Polizei mitteilte, sollen gegen 17.45 Uhr vier irakische Jugendliche vor dem Kaufhaus am Alexanderplatz mit dem 31-jährigen syrischen Sicherheitsdienstmitarbeiter in Streit geraten sein. Hierbei soll der Mitarbeiter einen Jugendlichen in arabischer Sprache schwulenfeindlich beleidigt haben. Während des Streits soll der 31-Jährige den 17-Jährigen an den Kragen gepackt und gegen den Kopf geschlagen haben. Zeitgleich sollen weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter hinzugekommen sein und die Gruppe geschlagen haben. Ein Zeuge berichtete später den Einsatzkräften, dass der zuvor von dem Sicherheitsmitarbeiter geschlagene Jugendliche zu Boden ging und dort von dem 31-Jährigen gegen den Kopf getreten worden sein soll. Der 17-Jährige wurde dadurch am Kopf verletzt und kam später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Begleiter erlitten leichte Verletzungen, mussten jedoch nicht behandelt werden. Der 31-Jährige zeigte an, dass er ebenfalls geschlagen worden sein soll, er blieb aber unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Bestensee: Bungalow durch Feuer komplett zerstört

In Bestensee (Dahme-Spreewald) ist ein Bungalow auf einem Wochenendgrundstück abgebrannt. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen sollen zwei Kinder den Brand am Samstag verursacht haben. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte der Bungalow bereits in voller Ausdehnung. Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf umstehende Gebäude und ein nahes Waldgebiet, wie es weiter hieß. Die Brandursache wird derzeit ermittelt. Kriminaltechniker sicherten Spuren. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )