Blaulicht-Blog

A115: Schwerverletzter Mann in Auto - Rettungseinsatz

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Foto: Thomas Nitsche

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 24. November 2021.

A115: Schwerverletzter Mann in Auto - Rettungseinsatz

Auf der A115 in Charlottenburg-Wilmersdorf hat es am Mittwochfrüh einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gegeben. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, hatte sich ein schwer verletzter 51 Jahre alter Mann in einem Auto befunden. Der Pkw hatte in Höhe des Autobahndreiecks Funkturm auf dem Standstreifen gehalten. Der 56 Jahre alte Fahrer und der 45 Jahre alte Mitfahrer hielten ein anderes Auto an und baten den Fahrer, die Feuerwehr zu rufen.

Aufgrund der Verletzungen, die er aufwies, gehen die Polizisten davon aus, dass der Mann Opfer einer Gewalttat wurde. Der Mann kam mit einem Notarzt zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. Seine beiden Begleiter kamen zu Vernehmungen auf eine Polizeidienststelle. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg und Moabit: Mehrere Kilo Drogen sichergestellt

Den Berliner Strafverfolgungsbehörden ist am Dienstag ein größerer Schlag gegen eine Drogenhändlerbande gelungen. Insgesamt wurden vier mutmaßliche Dealer in Kreuzberg und Moabit festgenommen und mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Zehlendorf: Linienbus mit Böller beworfen

Glücklicherweise unverletzt blieben der Fahrer und seine Fahrgäste, als gestern Abend ein Linienbus in Zehlendorf mit einem Böller beworfen wurde. Der 34-Jährige war gegen 19.10 Uhr mit einem Wagen der Linie M48 im Dahlemer Weg unterwegs, als ein Feuerwerkskörper gegen eine Seitenscheibe prallte und explodierte. Dadurch zersplitterte das Glas und das Fahrzeug musste aus dem Betrieb genommen werden. Der Busfahrer und die zwölf Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Die Absuche der Umgebung nach möglichen Tätern blieb erfolglos. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion übernommen.

Recklinghausen/Berlin: Zweite Festnahme nach Überfall und Vergewaltigung

Rund zwei Monate nach einem Überfall und einer Vergewaltigung in einer Wohnung in Recklinghausen hat die Polizei in Berlin einen zweiten Tatverdächtigen festgenommen. Der 19-Jährige aus Oer-Erkenschwick sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum in Untersuchungshaft, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Nach der Tat am 23. September waren drei Täter mit einem dunklen Kleinwagen geflohen. Einer der Männer wurde kurz darauf festgenommen. Dem 18-Jährigen wird schwerer Raub und Beihilfe zur Vergewaltigung vorgeworfen. Parallel zu der aktuellen Festnahme am Mittwoch wurden Objekte in Berlin und Oer-Erkenschwick durchsucht und Beweismittel sichergestellt.

Die drei Männer sollen sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus verschafft haben. Dort forderten sie von einer Bewohnerin Geld und durchsuchten die Räume nach Wertsachen. Einer der mit Schlagstöcken bewaffneten Männer soll die Frau vergewaltigt haben. Die Polizei vermutet, dass die Tat im Zusammenhang mit dem Rotlichtmilieu steht.

Eine zweite Bewohnerin hatte die vermummten Männer in die Wohnung kommen sehen und war auf ein Vordach geflüchtet. Zeugen hatten ihre Hilferufe gehört und die Polizei gerufen. Der dritte Tatverdächtige ist nach Angaben eines Polizeisprechers weiterhin auf der Flucht.

Mitte: Mutmaßlicher Drogenhändler bei Fahrzeugkontrolle enttarnt

Einsatzkräfte der Polizeidirektion 5 (City) haben am Dienstagnachmittag in Kreuzberg einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Eine Polizeistreife wollte gegen 14 Uhr in der Schöneberger Straße den Fahrer eines VW einer Fahrzeugkontrolle unterziehen. Als der Mann den Wagen nach Aufforderung der Polizisten gestoppt hatte, gab er plötzlich Gas, als ein Beamter an das Fahrzeug herantrat. Die Einsatzkräfte fuhren ihm mit Blaulicht und Martinshorn hinterher. Der Fahrer missachtete später eine rote Ampel und fuhr in der Wilhelmstraße in den Gegenverkehr. Dort blockierte ein Bus die Straße, so dass er wenden musste. Dabei stieß er nach dem Manöver frontal mit dem Einsatzwagen zusammen. Die Einsatzkräfte nahmen den 22-jährigen Fahrer fest. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden sie keinen Führerschein, aber rund 80 Kugeln mit mutmaßlichen Drogen. Der Festgenommene wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht. Er soll im Laufe des Mittwochs auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Alle Insassen der leicht beschädigten Fahrzeuge blieben unverletzt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )