Blaulicht-Blog

Tiergarten: BMW prallt gegen Baum und Betonsockel

| Lesedauer: 6 Minuten
Polizisten am Sonntagabend vor dem Unfallauto an der Schillstraße in Tiergarten.

Polizisten am Sonntagabend vor dem Unfallauto an der Schillstraße in Tiergarten.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 22. November 2021.

Tiergarten: BMW prallt gegen Baum und Betonsockel

Ein Autofahrer hat am Sonntag in Tiergarten (Mitte) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist gegen einen Baum und eine Betonstütze geprallt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr der 26-Jährige gegen 21 Uhr auf der Schillstraße. An einer grün werdenden Ampel soll der Fahrer den BMW stark beschleunigt haben. Er verlor wenig später die Kontrolle über den Wagen, der zunächst gegen einen Baum und dann gegen den Betonsockel einer oberirdischen Wasserleitung prallte.

Der 26 Jahre alte Fahrer, die gleichaltrige Beifahrerin und ein weiterer 27 Jahre alter Insasse blieben unverletzt. Ein Alkoholtest ergab knapp 0,5 Promille. Der Fahrer wurde für eine Blutentnahme zu einer Polizeidienststelle gebracht. Der BMW wurde sichergestellt. Gegen den 26-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Verursachen eines Verkehrsunfalls unter dem Einfluss von Alkohol eingeleitet. Die Ermittlungen dauern.

A100: Polizei stoppt überladenen Transporter mit ungekühlten Lebensmitteln

Die Polizei hat bereits am Sonnabend einen auffälligen Kleintransporter auf der A100 in Höhe Beusselstraße gestoppt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Transporter überladen. Laut Behörde befanden sich 2260 Kilogramm zu viel im Fahrzeug. Zudem wurden die transportierten Lebensmittel wie Garnelen, Käse, Putenbrust, Pommes sowie Weißkohl und Rotkohl nicht gekühlt. "Mit einer Außentemperatur von 13 Grad konnte wohl vom Fahrer auf eine winterliche Kühlung nicht gehofft werden", schrieb die Polizei auf Facebook. "Der Fahrer, an seinem zweiten Arbeitstag, wusste so manche Fragen unserer Kollegen nicht zu beantworten."

Dem Fahrer, der auf dem Weg nach Cottbus war, wurde die Weiterfahrt untersagt. Ihm und dem Halter erwarten mehrere Anzeigen, eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen fehlender Ladungssicherung und Überladung, zudem eine Anzeige, weil gegen das Lebensmittelgesetz und gegen das Fahrpersonalgesetz (fehlende Dokumentation der Arbeits- und Lenkzeiten) verstoßen wurde. Die Ware darf nicht mehr verwendet werden. Die Produkte und die Lieferscheine wurden gekennzeichnet.

Lichtenberg: Unbekannte Flüssigkeit in Tram versprüht - Sieben Verletzte

Bei einem Angriff in einer Tram der Linie M17 in Lichtenberg sind am Sonntag mehrere Personen verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, beobachteten Fahrgäste gegen 20.30 Uhr eine Gruppe Jugendlicher, aus der eine Person auf Höhe der Haltestelle "Kleingartenanlage Bielefeldt" eine noch nicht identifizierte, klebrige Flüssigkeit auf insgesamt sieben Passagiere schüttete oder sprühte. An der Haltestelle entfernte sich die Gruppe in unbekannte Richtung. Der Zugführer verständigte die Polizei. Die Geschädigten im Alter von 18 bis 58 Jahren klagten über leichte Atemwegs- und Augenreizungen und ließen sich zum Teil ambulant behandeln. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Charlottenburg: Chemikalien in Fabrik ausgetreten

In einem Produktionsbetrieb in Charlottenburg sind Chemikalien ausgetreten. Die Feuerwehr war am Montagvormittag mit 85 Kräften an der Ecke Franklinstraße und Salzufer im Einsatz. Darunter waren auch Spezialisten des Technischen Dienstes, die sich mit solchen Fällen auskennen, wie ein Sprecher mitteilte. Bei der Chemikalie handelte es sich um das eher harmlose Desinfektionsmittel Peressigsäure, so die Feuerwehr. Menschen wurden nicht verletzt, auch für Anwohner habe keine Gefahr bestanden, sagte ein Sprecher. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Neukölln: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ein 47 Jahre alter Motorradfahrer ist am Sonntagabend bei einem Unfall in Neukölln schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 20.10 Uhr an der Kreuzung Treptower Straße/Kiehlufer. Der Motorradfahrer prallte gegen den hinteren Bereich eines stehenden Kleinwagens. Laut Polizei hatte der 55 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens die Vorfahrt missachtet. Der Motorradfahrer wurde vor Ort erstversorgt und kam dann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Unfallbereich war am Sonntagabend gesperrt.

Neukölln: Radlader auf Baustelle brannte

Auf einer Baustelle in Britz hat am Sonntagabend ein Radlader gebrannt. Anwohner der Paster-Behrens-Straße hörten gegen 21.10 Uhr einen lauten Knall und entdeckten die Flammen auf einem Schulgelände, wie die Polizei mitteilte. Das Baufahrzeug brannte vollständig aus, bevor es von Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht wurde. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Mitte: S-Bahn-Fahrgast beleidigt und attackiert

Ein S-Bahn-Fahrgast ist in der Nacht zu Sonntag durch einen Unbekannten während der Fahrt in Moabit beleidigt und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 33-Jährige gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher soll mit fremdenfeindlichen Beleidigungen reagiert haben. Außerdem soll er beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen geworfen haben, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. Der Tatverdächtige verließ den Bahnhof in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen dauern an.

Cottbus: Tatverdächtige nach versuchten Autodiebstählen gefasst

Vier mutmaßliche Autodiebe hat die Polizei am frühen Montagmorgen in Cottbus vorläufig festgenommen. Ein Zeuge hatte Unbekannte beobachtet, die sich im Stadtteil Sachsendorf an Autos zu schaffen machten. Herbeigerufene Polizisten fassten drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 41 Jahren. Im Innern ihres Fahrzeugs seien Einbruch- und Trennwerkzeuge gefunden worden, wie die Polizei weiter mitteilte. Zudem lagen im Auto eine Zwille und entsprechende Stahlkugeln. Die Waffe wurde sichergestellt, ebenso die Tatwerkzeuge. Ein Auto, von dem die Tatverdächtigen versuchten, den Katalysator abzutrennen, wird den Angaben nach kriminaltechnisch untersucht. Weitere Ermittlungen dazu laufen.

( BM/dpa )