Blaulicht-Blog

Friedrichshain: Streit in Bar löst Großeinsatz aus

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Polizisten in der Nacht zu Sonnabend in Friedrichshain.

Polizisten in der Nacht zu Sonnabend in Friedrichshain.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 20. November 2021.

Friedrichshain: Streit in Bar löst Großeinsatz aus

Eine gewaltsame Auseinandersetzung unter Gästen einer Bar in Friedrichshain hat in der Nacht zu Sonnabend einen Großeinsatz der Berliner Polizei ausgelöst. Vor Ort hieß es, dass es gegen 2.40 Uhr in der Bar an der Frankfurter Allee Ecke Jessnerstraße zu Streit zwischen mehreren Personen gekommen sei. Dabei soll mindestens eine Person durch Reizgas verletzt worden sein. Da es während des Polizeieinsatzes nach ersten Erkenntnissen zu Widerstandshandlungen gegenüber Beamten gekommen sein soll, wurde Verstärkung gerufen: Die Besatzung von insgesamt 15 Polizeifahrzeugen eilte an den Tatort. In der Nähe gab es mehrere vorläufige Festnahmen und Überprüfungen. Zwei Frauen wurden abgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Prenzlauer Berg: Streitschlichter mit Messer verletzt

Ein 19-Jähriger ist am späten Freitagabend am Arnimplatz in Prenzlauer Berg mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sollen gegen 23 Uhr auf dem Arnimplatz zwei Personengruppen in Streit geraten sein. Auf diese Situation wurde der 19-Jährige aufmerksam, der sich mit einem Freund und einer Freundin in dem Park aufhielt. Als er auf die Streitenden zuging, um zu schlichten, soll ihn ein 20-Jähriger mit einem Messer verletzt und geflohen sein. Der Freund des 19-Jährigen folgte dem Angreifer zunächst bis zum Ausgang des Parks, wo ihn Polizeikräfte festnahmen. Rettungskräfte brachten den nicht lebensgefährlich Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Festgenommene kam in einen Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Dahlem: Mann greift Mädchen (9) in U-Bahnhof an

Brutaler Angriff im Westen Berlins: In Dahlem hat am Freitagmorgen ein Mann ein Mädchen im U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim angegriffen. Wie die Berliner Polizei am Sonnabend mitteilte, hatten Fahrgäste gegen 7.30 Uhr die Polizei alarmiert, da das neunjährige Kind beim Aussteigen aus dem U-Bahn-Zug der Linie U3 plötzlich von dem 38 Jahre alten Mann mehrmals in Richtung Kopf geschlagen worden sei.

Sie stürzte zu Boden, wo ihr der Angreifer zudem gegen den Kopf getreten haben soll. Bei dem Angriff habe das Mädchen ihr in der Hand gehaltenes Handy fallen lassen, welches der Mann an sich genommen und sie damit beworfen haben soll.

Staaken: Zwei Mädchen bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall sind am Freitagnachmittag in Staaken eine Zwölf- und eine 15-Jährige schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 78-Jähriger gegen 14.50 Uhr in einem Auto den Gärtnereiring. Zu diesem Zeitpunkt rannten die beiden Mädchen hinter einem an einer Bushaltestelle stehenden Bus der BVG-Linie M37 auf die Straße. Sie wurden dabei von dem Fahrzeug des Seniors erfasst, wodurch die Ältere schwere Verletzungen an Kopf und Rumpf erlitt und die Jüngere an einem Bein und Rumpf verletzt wurde. Rettungswagen brachten sie in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Spandau: Auto gerät in ein Gleisbett

Ein Auto ist am Finkenkruger Weg in Spandau in ein Gleisbett geraten. Die Feuerwehr konnte das Auto aus der misslichen Lage befreien und wieder auf die Straße stellen. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Friedrichsfelde und Gesundbrunnen: Autos in Flammen

Am Morgen hat in Berlin wieder ein Auto gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Der in der Alfred-Kowalke-Straße in Friedrichsfelde abgestellte Wagen hat den Angaben zufolge komplett in Flammen gestanden. Die Brandursache war zunächst noch unbekannt. Am Freitagabend brannte zudem ein Auto an der Sonderburger Straße in Gesundbrunnen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. In den vergangenen Monaten brannten in Berlin immer wieder Autos. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

( BM/dpa )