Fahndung in Berlin

Mann in U-Bahnhof verletzt: Trio identifiziert

Die Berliner Polizei  hatte öffentlich nach den drei Tätern gefahndet.

Die Berliner Polizei hatte öffentlich nach den drei Tätern gefahndet.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Die drei jungen Männer sollen im U-Bahnhof Leinestraße einen 34-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben.

Berlin. Die Berliner Polizei hat nach einer öffentlichen Fahndung drei junge Männer Männern identifizieren können, die in einem U-Bahnhof einen 34-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben sollen. Nachdem die Ermittler Bilder einer Überwachungskamera der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) veröffentlicht hatten, habe es mehrere Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, wie die Polizei am Montag mitteilten. Es handele sich bei den drei gesuchten Männern um zwei 17-Jährige und einen 18-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an, wie es weiter hieß. Der Gesundheitszustand des Verletzten sei unverändert, er befinde sich weiter in einem Krankenhaus.

Laut Polizei ereignete sich der Angriff am 17. August 2021 gegen 19 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Leinestraße in Neukölln. In einem Zug der Linie U8 soll es zwischen den drei Männern und dem 34-Jährigen zunächst zu einem Streit gekommen sein. Am U-Bahnhof Leinestraße sollen die Männer den Zug verlassen haben.

Einer der drei Angreifer soll dem 34-Jährigen dann zweimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann stürzte daraufhin mit dem Kopf auf den Bahnsteig und blieb bewusstlos liegen. Die 47 Jahre alte Lokführerin der U-Bahn leistete bis zum Eintreffen von Rettungskräften erste Hilfe. Der 34-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik, in der er sich auch drei Monate nach der Tat noch immer befindet. Die Täter flüchteten.

Wann wird eigentlich öffentlich gefahndet?
Wann wird eigentlich öffentlich gefahndet?
( BM )