Blaulicht-Blog

Feuer in Wedding: 16 Personen gerettet

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Die Berliner Feuerwehr im Einsatz. (Archivbild)

Die Berliner Feuerwehr im Einsatz. (Archivbild)

Foto: Snapshot/Tobias Seeliger/Geisler-Fotopress / picture alliance / Geisler-Fotopress

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 16. November 2021.

Feuer in Wedding: 16 Personen gerettet

Im Keller eines sechsgeschossigen Wohnhauses in Wedding ist am Dienstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden 16 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Haus an der Müllerstraße gerettet - teils über Drehleitern und mit Brandfluchthauben. 13 Verletzte wurden in Kliniken gebracht. Das Feuer wurde anschließend unter Kontrolle gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Lage sei übersichtlich, das Feuer habe sich im Haus nicht weiter ausgebreitet. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Die Müllerstraße war am Morgen in Höhe Sellerstraße gesperrt. Die Buslinie 120 wurde umgeleitet.

Wünsdorf: 21-Jähriger greift Vater und Polizisten mit Werkzeug und Waffe an

Die Polizei hat am Dienstagmorgen einen bewaffneten Mann in Wünsdorf im Landkreis Teltow-Fläming überwältigt. Zuvor hatte der 21-Jährige seinen Vater mit Gartenwerkzeug angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann alarmierte daraufhin die Beamten, weil er demnach weitere Taten seines Sohnes befürchtete, der unter einer psychischen Krankheit leiden soll. Der Vater blieb bei der Tat unverletzt.

Als die Polizei vor Ort eintraf, stand der junge Mann mit einer Waffe in der Hand vor dem Elternhaus. Daraufhin sperrten Spezialeinsatzkräfte der Polizei das Haus weiträumig ab. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Der 21-Jährige ging wieder zurück in das Haus, erschien kurz darauf mit einem Gewehr auf dem Balkon und schoss damit auf ein Polizeiauto. Dadurch wurden die Scheiben des Wagens beschädigt. Als der Mann das Haus mit dem Gewehr verließ, konnten die Polizisten ihn mit Pfefferspray überwältigen. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt, allerdings nicht durch die Waffe. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um ein Luftdruckgewehr.

Gegen den Mann wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der 21-Jährige wird nun in einer Psychiatrie behandelt. Die Unterbringung in einer geschlossenen Klinik wird geprüft. Die Eltern des Täters wurden von einem Notfallseelsorger betreut.

Steglitz: Homophobe Beleidigung auf Bahnsteig

In Steglitz ist am Montag ein 29-Jähriger homophob beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, stand der Mann kurz nach 16 Uhr auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Rathaus Steglitz stand und telefonierte auf Persisch mit seiner Schwester. Ohne erkennbaren Grund soll ein unbekannt gebliebener Mann auf ihn zugekommen sein, habe ihn angerempelt und ebenfalls in persischer Sprache homophob beleidigt. Anschließend soll der Unbekannte in eine S-Bahn in Fahrtrichtung Zehlendorf eingestiegen und weggefahren sein. Die Ermittlungen dauern an.

Senftenberg: Ein Toter nach Wohnungsbrand gefunden

Ein Mann ist bei einem Brand in einem Wohnblock für altersgerechtes Wohnen in Senftenberg im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war am Montagnachmittag in einer Wohnung des Hauses im Niemtscher Weg aus zunächst unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Beim Löschen des Feuers fand die Feuerwehr in einer Wohnung den Toten. Nach Angaben der Polizei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen 66 Jahre alten Anwohner. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Identifikation des Toten dauerten an.

Das Feuer ging der Feuerwehrleitstelle in Cottbus zufolge nicht auf andere Wohnungen über. Die 36 weiteren Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses wurden in Sicherheit gebracht und blieben unverletzt.

Gosen: Wachmänner stoppen Geldautomaten-Räuber

Wachschutz-Mitarbeiter haben Unbekannte bei einem versuchten Geldautomaten-Raub in Gosen im Landkreis Oder-Spree erwischt. Mehrere Maskierte hatten am Dienstagmorgen versucht, einen Geldautomaten an einer Tankstelle aufzubrechen, wie ein Sprecher der Polizei Brandenburg mitteilte. Dabei seien sie von den Wachmännern gestört worden und mit einem Kleintransporter geflüchtet. Bei dem versuchten Raub entstand ein Schaden von 5000 Euro.

( BM )