Blaulicht-Blog

Diesel-Diebe verursachen Feuerwehreinsatz

| Lesedauer: 3 Minuten
Der Diesel-Diebstahl sorgte in Friedrichsfelde sorgte für einen Feuerwehreinsatz.

Der Diesel-Diebstahl sorgte in Friedrichsfelde sorgte für einen Feuerwehreinsatz.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 15. November 2021.

Friedrichsfelde: Diesel-Diebstahl geht schief

Im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde haben Diesel-Diebe in der Nacht zu Montag einen Feuerwehreinsatz verursacht. An der Gensinger Straße gelangte Diesel aus dem Tank eines Lkw, der am Straßenrand geparkt war. Die Einsatzkräfte stellten eine Manipulation am Tank fest. Nach ersten Erkenntnissen wurden wohl Diesel-Diebe bei ihrer Tat gestört, brachen ihr Vorgehen ab und flüchteten. Den Tank ließen die Täter geöffnet zurück. Der Treibstoff wurde durch vorbeifahrende Fahrzeuge weitergetragen oder lief durch Nebenstraßen in ein Wohngebiet. Ein Zugang zur Kanalisation musste gesichert werden, nachdem auch dort viele Liter in das Berliner Abwassersystem geflossen waren.

Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr konnten das Leck am Tank des Lkw provisorisch schließen und sorgten mit einer Bindemittelsperre dafür, dass nicht weiterer Diesel in die Kanalistation gelangen konnte. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden an. Die Kriminalpolizei ermittelt. Auch am Morgen war die Gensinger Straße noch gesperrt, Buslinien wurden umgeleitet. Gegen 7.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Mitte: Feuer in Wohnhochhaus

Am Montagmittag ist ein Feuer im Erdgeschoss eines Wohnhochhauses an der Rochstraße in Mitte ausgebrochen. Die Berliner Feuerwehr war mit 48 Kräften im Einsatz, wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte. Verletzt wurde niemand. Es brannte ein Verteilerkasten und Lagergut in einem Lagerraum. Zwei Wohnungen wurden vorsorglich kontrolliert.

Charlottenburg: Moped-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Fahrradstreife

Ein Moped-Fahrer ist am Sonntagnachmittag in Charlottenburg von einer Fahrradstreife gestellt worden, nachdem er sich verkehrsgefährdend und rücksichtslos gezeigt hatte. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten die Polizisten gegen 15.30 Uhr den 48-Jährigen, wie er mit seinem Moped auf dem Gehweg der Bismarckstraße fuhr. Einen Helm trug er nicht. Der Polizist und seine Kollegin folgten auf ihren Fahrrädern dem Fahrer durch die Fritschestraße, die Schillerstraße und die Windscheidstraße und forderten ihn mehrfach auf, anzuhalten, was dieser nicht tat. Auf seiner Fahrt gefährdete der Fahrer an der Fritschestraße eine Fußgängerin, und in Höhe der Windscheidstraße musste die Fahrerin oder der Fahrer eines Kleinwagens eine Gefahrenbremsung durchführen, um nicht mit dem Moped zusammenzustoßen. In der Windscheidstraße hatte die Fahrradstreife den 48-jährigen eingeholt und kontrollierte ihn dort. Die Polizisten stellten das Moped und den Führerschein des Mannes sicher und leiteten Ermittlungsverfahren ein.

Brandenburg : 372 Unfälle von Freitag bis Sonntag - ein Toter

Auf Brandenburgs Straßen hat es von Freitagmorgen bis Sonntagabend 372 Verkehrsunfälle gegeben. Bei 43 der Unfälle wurden insgesamt 48 Menschen verletzt, wie die Polizei Brandenburg am Montag mitteilte. Ein Mann starb. Bei 329 Unfällen kam es nur zu Sachschäden.

Der tödliche Unfall ereignete sich demnach am Freitagnachmittag in Potsdam. Ein 58-Jähriger kam in seinem Wagen von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum. Der Mann starb nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

( BM/dpa )