Blaulicht-Blog

Auto prallt gegen Tram: Crash am Hauptbahnhof

| Lesedauer: 10 Minuten
Am Berliner Hauptbahnhof ist ein Fahrzeug des Anbieters Uber mit einer Tram kollidiert.

Am Berliner Hauptbahnhof ist ein Fahrzeug des Anbieters Uber mit einer Tram kollidiert.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 25. Oktober 2021.

Hauptbahnhof: Auto prallt gegen Tram

Am Berliner Hauptbahnhof ist in der Nacht zu Montag erneut eine Tram mit einem Auto kollidiert. Laut ersten Angaben ereignete sich der Unfall an der Clara-Jaschke- Ecke Emma-Herwegh-Straße in Moabit gegen 0.30 Uhr. Bei dem Auto handelte es sich um ein Fahrzeug eines Fahrdienstleisters. Ob das Auto zum Unfallzeitpunkt für den Fahrdienst unterwegs war, wird derzeit ermittelt. Erst in der Nacht zu Sonntag war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Tram gekommen. Bei dem Unfall in Lichtenberg starben zwei Menschen.

Bei dem aktuellen Fall soll der Autofahrer der Tram die Vorfahrt genommen haben. Ein Insasse wurde verletzt, über Art und Schwere der Verletzungen war zunächst aber nichts bekannt. Die genaue genaue Unfallursache wird derzeit ermittelt.

Hellersdorf: 71-Jähriger von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt

Ein 71-Jähriger ist am Montagmittag in Hellersdorf von einer Straßenbahn erfasst und dabei schwer verletzt worden. Der Mann habe die Gleise auf der Riesaer Straße überquert und offenbar die herannahende Tram nicht bemerkt, teilte die Polizei mit. Der Straßenbahnfahrer habe noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 71-Jährige kam in ein Krankenhaus. Die Straßenbahnstrecke war nach dem Unfall für etwas mehr als eine Stunde in beiden Richtungen gesperrt.

Flughafen BER: Mit zwei Haftbefehlen gesuchter Mann verhaftet

Die Bundespolizei hat bereits am Sonnabendvormittag am Flughafen BER einen Mann verhaftet, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der 27-Jährige war gegen 9 Uhr von Tuzla (Bosnien-Herzegowina) aus eingereist, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Bei der Passkontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Mann bereits seit August zwei Haftbefehle vorlagen. Das Amtsgericht Tiergarten hatte ihn im Oktober 2019 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 225 Euro verurteilt. Im November 2020 war erneut wegen Diebstahls zu einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 1350 Euro verurteilt worden. Da der 27-Jährige die Strafen nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafen in Höhe von 15 und 90 Tagen einer Brandenburger JVA übergeben.

Westend: Tote Frau in Treppenhaus gefunden

Am Sonntagabend ist in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) eine Frau im Treppenhaus eines Wohnhauses gestorben. Gegen 20.45 Uhr wurde eine 71-Jährigen leblos aufgefunden, wie eine Polizeisprecherin am Montagmorgen bestätigte. Die Leiche wurde von einem Nachbarn an der Soorstraße entdeckt, der daraufhin die Polizei alarmierte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Hennigsdorf: Auto kracht gegen Bus

Am frühen Sonntagabend kam es in Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Bus. Dabei fuhr der Pkw auf den Bus auf. Zwei Personen erlitten Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Tempelhof: Polizei nimmt Raser fest

Einsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht in Tempelhof einen 21-Jährigen fest. Der Mann war der Besatzung einer Funkstreife gegen 2.15 Uhr auf Höhe der Götzstraße aufgefallen, wo er den Tempelhofer Damm deutlich zu schnell in südlicher Richtung befuhr. Die Polizisten folgten dem Fahrer eines Audi, der an der Einfahrt zur Theodor-Francke-Straße abrupt wendete und dann mit stark überhöhter Geschwindigkeit seine Fahrt über die Götzstraße, Felixstraße, Albrecht- und Colditzstraße fortsetzte.

Im Bereich der Ullstein- und Volkmarstraße fanden die Beamten den auf einer Mittelinsel abgestellten Audi des Mannes, der in Richtung Mariendorfer Damm davonrannte. Auf dem Weg dorthin konnten sie den Tatverdächtigen festnehmen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden sie Bargeld und die Fahrzeugschlüssel für den Audi, im Auto selbst zwei Gefäße mit Kokain, ein Handy und ein illegal mitgeführtes Messer. Der 21-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, von wo aus er seinen Weg fortsetzen konnte.

Das Fahrzeug, die Betäubungsmittel, das Handy und das Messer wurden beschlagnahmt und sichergestellt. Die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an.

Kreuzberg: Polizeieinsatz bei Wohnungsräumung

Begleitet vom Protest einiger Demonstranten und einem kleinen Polizeieinsatz ist die angekündigte Räumung einer Wohnung in Kreuzberg erfolgt. Eine Gerichtsvollzieherin habe die Wohnung am Mehringdamm am Montagvormittag übernommen, sagte ein Polizeisprecher. Auf der Straße demonstrierten einige Dutzend Menschen. Zum Teil setzten sie sich auf den Gehweg vor das Haus und versuchten eine Blockade. Die Polizei hielt sie auf Abstand. Die Stimmung war laut Beobachtern teilweise aggressiv. Die Polizei teilte mit, der Einsatz sei ruhig verlaufen. Bündnisse wie „Zwangsräumung verhindern“ und „Mietenwahnsinn“ hatten zu Widerstand und Protest aufgerufen. „Das Recht auf Wohnen wird weiterhin mit Füßen getreten“, schrieben sie am Montag bei Twitter.

Lichtenrade: Einbruch ins Bezirksamt

In der vergangenen Nacht brachen Unbekannte ins Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg in Lichtenrade ein. Ersten Erkenntnissen zufolge hebelten der oder die Tatverdächtigen kurz nach Mitternacht die Terrassentür eines Büros in der Briesingstraße auf und flüchteten vermutlich ohne Beute in unbekannte Richtung. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Schöneberg: Junger Mann bedroht schwules Paar mit Waffe

Ein Unbekannter bedrohte gestern Abend in Schöneberg einen Mann mit einer Schusswaffe. Nach bisherigen Ermittlungen verließ der 40-Jährige mit seinem Freund gegen 18.20 Uhr den U-Bahnhof Nollendorfplatz in Richtung Kleiststraße. Kurz nach dem sie den Bahnhof verlassen hatten, umarmten und küssten sie sich. Eine Gruppe jugendlicher Männer verließ beinahe zeitgleich den Bahnhof und fing laut zu grölen an, als sie das sich küssende Pärchen erblickten. Einer der Jugendlichen zog eine Schusswaffe und zielte damit zum Kopf des 40-Jährigen. Laut lachend zog die Gruppe im Anschluss weiter. Der Bedrohte erstatte anschließend Anzeige auf einem Polizeiabschnitt. Die Ermittlungen zum Verdacht der homophob motivierten Bedrohung führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes

Niederschönhausen: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall, der sich gestern Vormittag in Niederschönhausen ereignete, erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen nach fuhr der 37-Jährige gegen 11.10 Uhr in der Beuthstraße in Richtung Waldowstraße als es an eben dieser Kreuzung zu einem Zusammenstoß mit dem Auto eines 74-jährigen Fahrzeugführers kam. In Folge dessen stürzte der Zweiradfahrer und verletzte sich schwer. Während er zur stationären Behandlung, mit Verletzungen an Rumpf und Bein, in ein Krankenhaus kam, wurde auch die 74-jährige Beifahrerin des PKW-Fahrers ärztlich behandelt. Sie erlitt einen Schock.

Spandau: Radfahrer stürzt in Baugrube

Gestern Nachmittag verletzte sich ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Hakenfelde schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der 64-Jährige gegen 15.30 Uhr mit seinem Fahrrad die Straße Am Maselakepark von der Carossastraße kommend in Richtung Nordhafen Spandau. Kurz hinter der Einmündung stürzte der Mann in eine Baugrube. Ein Passant nahm beim Vorbeigehen Geräusche wahr, entdeckte den schwerverletzten Mann in der Grube liegend und alarmierte die Polizei und die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten den Radfahrer, der bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen erlitt, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu der Frage, ob die Baustelle ausreichend gesichert war, führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Reinickendorf: Motorradfahrerin fährt frontal in Auto

Bei einem Verkehrsunfall in Tegel wurde eine 59-Jährige gestern Nachmittag schwer verletzt. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand befuhr die Frau mit ihrem Motorrad die Bernauer Straße in Richtung Spandau, als auf Höhe des Wasserwerks Tegel ein 35-jähriger Mann mit seinem Mercedes-Benz vor ihr aus seiner Parklücke auf die Straße ausscherte. Die Motorradfahrerin konnte dem Fahrzeug nicht mehr ausweichen und fuhr frontal in dessen Fahrerseite. Die Frau kam nach einer Erstversorgung vor Ort durch Rettungskräfte mit Verletzungen an beiden Armen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der unter Schock stehende Fahrer lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Mitte und Spandau: Fahrzeuge in Flammen

Zu zwei brennenden Fahrzeugen in Wedding und Staaken rückten gestern Abend und in der vergangenen Nacht Polizei und Feuerwehr aus. Gegen 19.20 Uhr stand in einem Innenhof der Brunnenstraße ein Elektro-Kleinkraftrad in Flammen. Das Gefährt eines Verleihunternehmens wurde bei dem Brand vollständig zerstört und von den Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht.


Auf einem Mieterparkplatz in der Heerstraße brannte es gegen 23.40 Uhr am Heck eines geparkten Mercedes-Kleinbusses. Die Besatzung einer Funkstreife erstickte die Flammen mit einem Feuerlöscher.


In beiden Fällen wurden keine Menschen verletzt. Die zuständigen Brandkommissariate des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung übernommen.

Nassenheide: Vier Verletzte bei Auffahrunfall

Bei einem Autounfall sind am Montagmorgen im Landkreis Oberhavel vier Menschen verletzt worden. Ein 36-Jähriger sei mit seinem Wagen kurz vor dem Ortseingang Nassenheide auf einen anderen Wagen aufgefahren, teilte die Polizei mit. Dabei sei auch das vor beiden fahrende Auto in den Unfall verwickelt worden. Die auf die Unfallwagen verteilten vier Insassen kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Bundesstraße 96 musste zweitweise gesperrt werden.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )