Blaulicht-Blog

Einbrecher rammen Scheibe von Juweliergeschäft mit BMW

| Lesedauer: 5 Minuten
Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet (Symbolbild).

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 22. Oktober 2021.

Charlottenburg: Maskierte scheitern mit Einbruchsversuch bei Juwelier

Drei Maskierte haben am Freitagnachmittag versucht, bei einem Juwelier in der Meinekestraße in Charlottenburg einzubrechen. Der Polizei zufolge hatten Zeugen beobachtet, wie einer der Männer gegen 16.35 Uhr mehrfach mit einem BMW über den Gehweg in die Schaufensterfront des Geschäfts fuhr, wobei diese stark beschädigt wurde. Zwei weitere Maskierte, von denen einer eine Schusswaffe hielt, sollen links und rechts vom Geschäft gestanden haben.

Der BMW-Fahrer schaffte es allerdings nicht, in das Geschäft einzudringen, worauf die Männer den BMW zurückließen und mit einem Skoda Richtung Lietzenburger Straße flüchteten. Passanten beobachteten kurz darauf, wie ein Skoda in der Pariser Straße in zweiter Reihe hielt, drei Männer ausstiegen, in einen weißen Transporter stiegen und Richtung Uhlandstraße davonfuhren.

Der 68 Jahre alte Inhaber, der zum Zeitpunkt des Überfalls im Geschäft war, blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und beide Fahrzeuge sichergestellt.

Friedrichshain: Mann in Fotoautomat mit Glasflasche angegriffen

Ein 30-Jähriger soll am frühen Samstagmorgen in Friedrichshain einen 40-Jährigen in einem Fotoautomaten mit einer Glasflasche angegriffen und verletzt haben. Der Polizei zufolge war der 40-Jährige mit seiner 31 Jahre alten Freundin in einem Fotoautomaten an der Warschauer Brücke, als der 30-Jährige plötzlich den Vorhang zurückgezogen und dem 40-Jährigen unvermittelt mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen haben soll. Zudem habe er den Mann mit der nun abgebrochenen Flasche bedroht. Die Polizei nahm den 30-Jährigen fest. Der Angegriffene musste mit Gesichtsverletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Neukölln: Bündnis besetzt Teile der A100-Baustelle

Zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten blockieren im Rahmen von Aktionstagen des Bündnisses „Gerechtigkeit Jetzt!“ einen Teil der A100-Baustelle im Berliner Südosten. Mehrere Dutzend Menschen seien am Samstagvormittag auf das Gelände der Baustelle vorgedrungen, teilte die Polizei mit. Laut dem Bündnis läuft die Aktion bei der Anschlussstelle Sonnenallee.

Bauarbeiten fanden dort ersten Erkenntnissen zufolge an diesem Samstag nicht statt. Ob dort gearbeitet werde oder nicht, sei zuvor nicht abzusehen gewesen, sagte eine Sprecherin des Bündnisses.

Die Aktivisten entrollten Banner und bauten Zelte auf. „A100 stoppen - Verkehrswende jetzt!“ stand auf einem der Transparente. „Absurderweise“ werde nach wie vor in den Ausbau von Autobahnen investiert, während gleichzeitig Wohnraum vernichtet werde, sagte eine Sprecherin. Dagegen protestierten die Menschen mit der Aktion.

Kreuzberg: Polizei nimmt "Antänzer" fest

Polizisten haben am Freitagabend einen Mann festgenommen, der zuvor einen anderen "angetanzt" und dabei bestohlen haben soll. Der Polizei zufolge hatte ein Polizeibeamter in Zivil gegen 21.40 Uhr in der Schlesiscchen Straße in Kreuzberg zwei junge Männer beobachtet, wie sich einer Gruppe Touristen näherten. Die beiden verwickelten die Berlin-Besucher in ein Gespräch. Kurz darauf tanzte einer der beiden einen Mann aus der Gruppe an und zog ihm ein Handy aus der Tasche. Dieses gab er sofort an seinen Komplizen weiter, woraufhin beide flüchteten. Die Gruppe rannte den Tätern hinterher, ebenso der Polizist mit zwei Kollegen. Der 27 Jahre alte Tatverdächtige wehrte sich gegen die Festnahme und setzte Pfefferspray gegne die Beamten ein. Die Festnahme gelang dennoch, der Komplize konnte mit dem gestohlenen Handy entkommen. Die Polizisten erlitten Augenreizungen, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht nötig.

Schöneberg: 22-Jähriger niedergeschlagen - Täter ruft Rettungskräfte

Bei einem Streit ist ein 22-Jähriger in der Nacht zu Sonnabend in Schöneberg schwer verletzt worden. Einer der Täter rief die Rettungskräfte. Wie die Polizei mitteilte, sollen ein 19-Jähriger und ein Bekannter alkoholisiert am U-Bahnhof Kleistpark unterwegs gewesen sein. Dort hätten sie den 22-Jährigen angesprochen, um wohl Drogen zu kaufen. Während der Verhandlungen soll der 22-Jährige plötzlich zugeschlagen haben, worauf es zu einer Schlägerei kam. Dabei ging der 22-Jährige zu Boden, worauf der 19-Jährige und sein Bekannter nachgesetzt und ihn weiter getreten haben sollen. Der 19-Jährige gab laut Polizei an, er habe von seinem Opfer abgelassen, als er bemerkt habe, dass dieser stark blutete.

Während sein Bekannter die Flucht ergriff, rief der 19-Jährige die Feuerwehr, die den Mann versorgte, der stark am Kopf blutete und nicht ansprechbar war. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-Jährige wurde festgenommen und musste sich einer Blutprobe unterziehen.

Cottbus: Vier Fahrzeuge brennen - Verdacht auf Brandstiftung

In der Cottbuser Innenstadt haben am frühen Samstagmorgen vier Fahrzeuge gebrannt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Feuer in der Lessingstraße von einem Auto auf zwei weitere und einen Transporter übergegriffen. Insgesamt zwölf Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen waren im Einsatz und löschten den Brand. Die betroffenen Fahrzeuge standen alle in derselben Straße. Die Polizei schätzt den Schaden auf weit über 50 000 Euro. Sie ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Kriminaltechniker waren am Samstag vor Ort.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )