Polizei

Verkehr in Berlin: Weniger Verletzte und Tote bei Unfällen

Tödlicher Unfall: Am 27 Mai blockierte ein Transporter die Radspur an der Frankfurter Allee in Friedrichshain. Die Radfahrerin musste ausweichen und wurde von einem Lastwagen erfasst.

Tödlicher Unfall: Am 27 Mai blockierte ein Transporter die Radspur an der Frankfurter Allee in Friedrichshain. Die Radfahrerin musste ausweichen und wurde von einem Lastwagen erfasst.

Foto: Andreas Rabenstein / dpa

Insgesamt starben im Berliner Straßenverkehr 24 Menschen, 16 weniger als in den ersten acht Monaten des Jahres 2020.

Berlin/Potsdam. Im Berliner Straßenverkehr sind im August deutlich weniger Menschen verletzt worden oder ums Leben gekommen als im vergangenen Jahr. Insgesamt verunglückten 1640 Menschen bei Unfällen, das waren 10 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Demnach wurden 229 Menschen schwer (minus 5,8 Prozent) und 1411 Menschen leicht verletzt (minus 10,4 Prozent).

Es gab keine Verkehrstoten, während im August 2020 noch fünf Menschen bei Unfällen gestorben waren. Die Zahl der Verkehrsunfälle blieb dabei ungefähr auf Vorjahresniveau (plus 3,1 Prozent), die Zahl der schwerwiegenden Unfälle erhöhte sich sogar (plus 12,5 Prozent).

Ein ähnliches Bild zeigt sich nach den Angaben vom Freitag für die gesamte Zeit von Januar bis August 2021. Bei ähnlich vielen Unfällen (minus 2,1 Prozent) ging sowohl die Zahl der Schwerverletzten als auch der Leichtverletzten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Zehntel zurück. Insgesamt 24 Menschen starben, 16 weniger als in den ersten acht Monaten des Jahres 2020.

( dpa )