Blaulicht-Blog

Person von S-Bahn erfasst und verletzt

| Lesedauer: 7 Minuten
Am Freitagmorgen ist eine Person auf dem S-Bahnhof Adlershof von einem Zug erfasst und verletzt worden.

Am Freitagmorgen ist eine Person auf dem S-Bahnhof Adlershof von einem Zug erfasst und verletzt worden.

Foto: Jörg Krauthöfer

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 22. Oktober 2021.

Adlershof: Person von S-Bahn-Zug erfasst und verletzt

In Adlershof hat es am Freitagmorgen einen S-Bahn-Unfall gegeben. Ersten Informationen von Bundespolizei und Feuerwehr zufolge ist am S-Bahnhof Adlershof eine Person von einem S-Bahn-Zug erfasst worden. Der Bundespolizei zufolge sei sie dabei leicht verletzt worden. Die Berliner Feuerwehr konnte zunächst nur bestätigen, dass eine Person von Rettungssanitätern behandelt werde. Nähere Einzelheiten zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor. Die S-Bahn Berlin teilte mit, dass der Zugverkehr auf den Linien S45, S46, S8, S85 und S9 aufgrund des Notarzteinsatzes zwischen Schöneweide und Grünau/Altglienicke unterbrochen sei. Die Sperrung wurde kurz vor 10 Uhr wieder aufgehoben.

Siemensstadt: Mann von Sattelzug überrollt und tödlich verletzt

Ein Fußgänger wurde am Donnerstagmittag in Siemensstadt (Spandau) tödlich verletzt. Der 56-Jährige hatte bei stockendem Verkehr die Nonnendammallee in Richtung eines Mittelstreifendurchbruches zwischen Wattstraße und Grammestraße überquert. Gleichzeitig fuhr ein 24-Jähriger mit einem Sattelzug auf der Nonnendammallee aus Richtung Siemensdamm in Richtung Rohrdamm. Auf der mittleren Fahrspur erfasste der Lkw-Fahrer mit der Zugmaschine des Sattelzuges den Fußgänger. Der stürzte auf die Fahrbahn und wurde von der Zugmaschine überrollt. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Nonnendammallee war stadtauswärts bis gegen 16 Uhr gesperrt.

Hunderte illegale Einreisen über Belarus nach Deutschland

Auf der neuen Migrationsroute über Belarus und Polen sind nach Erkenntnissen der Bundespolizei binnen zwei Tagen knapp 500 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Wie die Behörde am Freitag meldete, wurden vom 1. bis 21. Oktober insgesamt 3751 Fälle erfasst - zwei Tage vorher lag die Zahl noch bei 3262. Seit Jahresbeginn registrierte die Bundespolizei bis einschließlich Donnerstag 6162 illegale Einreisen über die Belarus-Route. Brennpunkt sei dabei die deutsch-polnische Grenze.

Uckermark: Lokführer wird von herbstürzendem Ast erschlagen

Während des Sturms ist bei Templin (Uckermark) auf der Bahnstrecke nach Eberswalde ein Lokführer von einem herabstürzenden Ast erschlagen worden. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, wo er am Freitagmorgen starb, wie die Polizei in Frankfurt/Oder mitteilte. Der 50-Jährige hatte demnach am Donnerstagmittag seine Regionalbahn gestoppt, um zusammen mit einem Kollegen Äste zu beseitigen, die durch den Sturm von Bäumen auf die Gleise gefallen waren und die ihn an der Weiterfahrt hinderten. Dabei war er selbst von einem Ast getroffen worden. Weitere Nachrichten über den Sturm in Berlin und Brandenburg lesen Sie in diesem Blog.

Friedrichsfelde: 84-Jährige stürzt im Bus und wird schwer verletzt

Eine 84-Jährige hat bei einem Sturz in einem Bus schwere Verletzungen erlitten. Der Fahrer hatte das Fahrzeug laut Polizeit gegen 14.25 Uhr abgebremst, um Fahrgäste an der Haltestelle Am Tierpark in Friedrichsfelde ein- und aussteigen zu lassen. Die Frau erlitt bei dem Sturz Kopfverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Staaken: Auto in Flammen

In Spandauer Ortsteil Staaken ist in der Nacht zu Freitag ein Auto in Brand geraten. Eine Anwohnerin der Maulbeerallee hatte laut Polizei gegen 22.20 Flammen an einem bemerkt, der auf einem Mieterparkplatz abgestellt war. Der Wagen, der laut den Anwohnern dort schon seit mehreren Jahren stehen soll, wurde durch die Flammen stark beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Lichtenrade: Fahrkartenautomaten auf S-Bahnhof gesprengt

Auf dem S-Bahnhof Lichtenrade haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag zwei Fahrkartenautomaten mit Pyrotechnik gesprengt. Der Polizei zufolge hatten Anwohner der Wünsdorfer Straße kurz vor 3 Uhr einen lauten Knall gehört und zwei dunkel gekleidete Personen gesehen, die einen Ticketautomaten aufrichteten, der nach vorne gekippt war. Danach flüchteten die Täter mit den Geldkassetten in Richtung Pfarrer-Lütkehaus-Platz. Polizisten stellten Reste von Pyrotechnik und Fingerabdrücke sicher.

Neukölln: Zeugen halten mutmaßlichen Autoeinbrecher fest

Zeugen haben in der Nacht zu Freitag in Neukölln einen mutmaßlichen Autoeinbrecher festgenommen. Wie die Polizei nmitteilte, hatten Passanten gegen 2.30 Uhr in der Erkstraße einen Mann bemerkt, der auf dem Parkplatz eines Supermarkts die Seitenscheibe eines BMW einschlug und den Wagen durchsuchte. Die Zeugen hielten den 27-Jährigen fest und übergaben ihn der Polizei. Die Beamten beschlagnahmten ein Schlagwerkzeug bei dem Mann. In die Nähe fanden die Einsatzkräfte zudem neun weitere geparkte Autos mit eingeschlagenen Scheiben. Der Mann wurde mit Schnittverletzungen an einer Hand in einem Krankenhaus ambulant behandelt und anschließend der Kriminalpolizei übergeben.

Biesdorf: Diebstahl aus Geldautomat gescheitert

Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag mit dem Versuch gescheitert, einen Geldautomaten in Biesdorf aufzubrechen. Offenbar hatten zwei MAskierte gegen 3 Uhr zunächst die tür eines Automatenraums in der Oberfeldstraße aufgehebelt. Bei dem Versuch, den Automaten zu knacken, wurden sie aber offenbar gestört. Sicherheitsdienstmitarbeiter alarmierten die Polizei, die allerdings keine Täter mehr antraf.

Kreuzberg: SPD-Parteizentrale mit Farbe beschmiert

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag die SPD-Parteizentrale in Kreuzberg in der Wilhelmstraße in Kreuzberg mit Farbe beschmiert. Der Polizei zufolge hatten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Schäden gegen 2.30 Uhr an der Fassade, der Fensterfront und an einer Säule vor dem Foyer des Gebäudes festgestellt. Die Täter hatten demnach Schriftzüge im Zusammenhang mit der Klimakrise angebracht. Vier Vermummte sollen in Richtung Mehringplatz davongerannt sein. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Offenbar wurden unter anderem Parolen gesprüht wie: "2045 ist zu spät", "1,5 Grad #nichtverhandbar" oder "Scholz gehört verurteilt nicht ins Amt". Am Freitag wurden zu einer Demonstration von Fridays for Future rund 10.000 Teilnehmer in Berlin erwartet.

Sturm-Unfälle im Süden von Brandenburg: Ein Schwerverletzter

Der Sturm hat im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster zwei Unfälle verursacht, bei denen ein Mann schwer verletzt worden ist. In Schlieben stürzte ein Baum am Donnerstagnachmittag auf ein Auto, wie die Polizei mitteilte. Der 41-jährige Fahrer wurde demnach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Rund fünfzig Kilometer weiter drängte eine Windböe ein Auto auf der Bundesstraße 169 zwischen Plessa und Kaupen an den Straßenrand, über die Leitplanke und gegen einen Baum. Nach den Angaben vom Freitag wurde der 21 Jahre alte Fahrer nur leicht verletzt und ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Die Bundesstraße blieb für zwei Stunden vollständig gesperrt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )