Blaulicht-Blog

Tödlicher Unfall: Fahrer ohne Licht auf Autobahn unterwegs

| Lesedauer: 8 Minuten
Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschalte Symbolbild)t.

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschalte Symbolbild)t.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 21. Oktober 2021.

Schönfeld: Fahrer ohne Licht auf Autobahn unterwegs - tödlich verunglückt

Ein Autofahrer, der auf der Autobahn A20 bei Schönfeld (Uckermark) ohne Licht unterwegs war, ist bei einem Unfall tödlich verunglückt. Nachdem der Fahrer am Mittwochabend auf die rechte Spur wechselte, sei ein Wagen von hinten auf sein Auto aufgefahren, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Noch am Unfallort erlag der Autofahrer des Wagens ohne Licht seinen Verletzungen, wie es weiter hieß. Der Fahrer des auffahrenden Autos wurde leicht verletzt.

Pankow: Bäume stürzen gegen eine Hauswand

Die Feuerwehr ist am Vormittag zu einem Einsatz an die Trelleborger Straße in Pankow ausgerückt. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, sind dort zwei große Bäume mit einem Durchmesser von jeweils einem Meter auf einen Stromverteiler gestürzt. Der Einsatz dauerte vier Stunden.

Die Berliner Feuerwehr hatte am Morgen den Ausnahmezustand Wetter ausgerufen. Einsatz-Notrufe werden damit nach Priorität bearbeitet, wo Menschen in Gefahr sind, teilte die Feuerwehr mit. Seit 8.00 Uhr habe es in Berlin insgesamt 49 wetterbedingte Einsätze gegeben, sagte ein Sprecher am Mittag. Über den Sturm in Berlin berichten wir ausführlich in diesem Blog.

Potsdam: Gemälde aus brennender Villa geholt

Bei dem Großbrand einer Villa in Potsdam haben Feuerwehrleute mehrere Gemälde aus dem Gebäude geholt. Welchen Wert die Kunstwerke haben und wie hoch der Sachschaden ist, konnte eine Sprecherin der Feuerwehr am Donnerstag noch nicht sagen. Niemand sei verletzt worden. Die Löscharbeiten dauerten an. Die Feuerwehr sei mit rund 70 Leuten im Einsatz, sagte die Sprecherin. Das Feuer soll auf einem Balkon ausgebrochen sein und sich dann ausgebreitet haben. Die Brandursache war zunächst unklar. Ob das Feuer von dem Sturm über Brandenburg begünstigt wurde, war offen.

A20: Schwerer Autounfall bei Prenzlau

Bei einem Unfall auf der A20 zwischen Prenzlau und Neubrandenburg ist ein Mann ums Leben gekommen, ein zweiter Mann wurde schwer verletzt. Zwei Autos waren am Mittwochabend an der Anschlussstelle Prenzlau-Ost miteinander zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge habe ein 23-Jähriger zu spät den Wagen eines 65-Jährigen gesehen, der die Autobahn langsam und ohne funktionierendes Licht befahren habe. Der 65-Jährige starb noch vor Ort, der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nähere Informationen zum Unfallhergang lagen am Donnerstag nicht vor.

Auch in Berlin: Länderübergreifende Razzia bei mutmaßlicher Steuerhinterzieherbande

Wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe hat die Steuerfahndung Hamburg 18 Objekte in der Hansestadt, Berlin und Niedersachsen durchsucht. Gegen vier Beschuldigte seien im Rahmen eines von der Staatsanwaltschaft Hamburg geführten Verfahrens am Dienstag Haftbefehle vollstreckt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde am Donnerstag mit. Zudem seien mehr als 700.000 Euro, Gold- und Silbermünzen im Wert von rund 30.000 Euro sowie zwei Luxus-Uhren sichergestellt worden.

Die Verdächtigen sollen über ein Konstrukt von Scheinfirmen in der Gerüstbaubranche Scheinrechnungen gestellt und zur „organisierten Umsatzsteuerhinterziehung“ eingesetzt haben.

Die vier Festgenommenen befinden sich den Angaben zufolge in Untersuchungshaft. Beschuldigt würden insgesamt 19 Menschen, von denen 8 im Alter zwischen 30 und 52 Jahren die Haupttätergruppe bildeten, hieß es. Sie sollen seit November 2017 Umsatzsteuer in Höhe von mindestens zwei Millionen Euro hinterzogen haben. Laut Finanzbehörde ist aber davon auszugehen, dass sich die Summe im Rahmen der andauernden Ermittlungen noch erhöhen wird.

Neukölln: Zwei verletzte Jugendliche nach Messerstecherei

In Neukölln sind zwei Jugendliche verletzt worden. Nachdem es am Mittwochabend an der U-Bahnstation Grenzallee zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen kam, zog ein 16-Jähriger ein Messer und bedrohte damit einen Gleichaltrigen, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte.


Der Bedrohte flüchtete auf die Straße und wurde dort von einem Auto angefahren. Dabei wurde er laut Polizei nur leicht verletzt. Beide 16-Jährige erlitten Schnittverletzungen und mussten ambulant behandelt werden. Den genauen Tathergang untersucht nun die Kriminalpolizei. Gegen die zwei Jugendlichen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Außerdem ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruchs.

Lichterfelde: Mit Messer und Schusswaffe - Männer ausgeraubt

Fünf Männer haben am Mittwoch gegen 22.30 Uhr drei Personen auf einem Spielplatz an der Curtiusstraße in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) ausgeraubt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sprach ein Trio die Männer im Alter von 20 und 21 Jahren an. Gleichzeitig seien zwei weitere Männer von hinten an sie herangetreten. Einer dieser beiden Männer soll einen 20-Jährigen gewürgt und die Herausgabe seiner Geldbörse verlangt haben. Einer der weiteren Räuber soll nun eine Schusswaffe hervorgezogen und auch die Herausgabe der Geldbörsen der beiden 21-Jährigen gefordert haben. Ein weiterer Tatverdächtiger zog ein Messer und drohte damit. Die beiden 21-Jährigen gaben an, dass sie von den Tätern auch geschlagen wurden.

Mit Geldbörsen und weiterer Beute flüchteten die Täter in Richtung Hans-Sachs-Straße. In der Nähe befindliche Fahnder konnten die beiden 18 Jahre alten Tatverdächtigen sowie deren Komplizen im Alter von 19, 28 und 33 Jahren festnehmen. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 28-Jährigen fanden die Polizisten eine Schusswaffe, ein Messer sowie Gegenstände, die den Geschädigten zugeordnet werden konnten. Die fünf Männer wurden in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo sie erkennungsdienstlich behandelt und einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 (Süd) überstellt wurden.

Velten: Tatverdächtiger nach Messerangriff freigelassen

Nach einem Messerangriff in Velten (Landkreis Oberhavel) ist der Tatverdächtige freigelassen worden. Es gebe keinen dringenden, sondern nur einen regulären Tatverdacht gegen den 38-Jährigen, sagte eine Polizeisprecherin. Außerdem bestehe auch nicht die Befürchtung, der Mann könne untertauchen. Er sei darum aus dem Gewahrsam entlassen worden. Am selben Tag haben Beamte demnach das Tatmesser gefunden. Es soll auf Spuren untersucht werden.

Bei einem Streit unter drei Männern war ein 43-Jähriger am Dienstagabend schwer mit einem Messer verletzt worden. Polizeibeamte hatten kurz darauf den Tatverdächtigen festgenommen.

Altglietzen: Auto voller Feuerwerkskörper an polnischer Grenze angehalten

Zollbeamte haben an der polnischen Grenze Dutzende Kilo an Pyrotechnik beschlagnahmt. Bei einer Verkehrskontrolle in Altglietzen (Märkisch-Oderland) fanden die Beamten im Kofferraum eines Autos eine 50 Kilogramm schwere Kiste mit Feuerwerksbatterien, wie der Zoll am Donnerstag mitteilte. Auf den Rücksitzen habe man weitere zehn Batterien und elf Feuerwerkskörper entdeckt.

Für einen Großteil der Böller hätte der Fahrer demnach einen Sprengstoffschein besitzen müssen. Viele weitere Feuerwerkskörper waren den Angaben zufolge möglicherweise falsch gekennzeichnet. Nach dem Fund vom Montag leiteten die Beamten ein Steuerstrafverfahren gegen den Fahrer ein und beschlagnahmten die Böller.

Neulietzegöricke: Bagger von Baustelle gestohlen

Unbekannte haben einen Bagger in Neulietzegöricke (Landkreis Märkisch-Oderland) gestohlen. Der Minibagger sei in der Nacht zum Donnerstag von einer Baustelle verschwunden, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge beträgt der Sachschaden rund 20 000 Euro. Die Polizei fahndet nun nach den Tätern.

Hennigsdorf: Brandstifter legt Feuer in Wohnhaus

In Hennigsdorf Süd (Oberhavel) hat es am frühen Donnerstagmorgen in einem Keller an der Hradeker Straße gebrannt. Die Feuerwehr musste das Feuer in einem Kellerverschlagt löschen und den gesamten Bereich belüften, um den Rauch hinaus zu lassen.Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei. Die Fahnder schließen nicht aus, dass ein Brandstifter das Feuer gelegt haben könnte, der seit Wochen in dem Gebiet unterwegs ist. Anwohner des Mehrfamilienhauses sagten, sie hätten Angst nachts zu schlafen da es immer wieder in der Gegend zu Bränden käme.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )