Blaulicht-Blog

Friedrichshain: Fußgängerin von Auto angefahren und verletzt

| Lesedauer: 7 Minuten

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance/dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 18. Oktober 2021.

Friedrichshain: Fußgängerin von Auto angefahren und verletzt

In Berlin ist eine 60 Jahre alte Fußgängerin am Sonntag in Friedrichshain von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, überquerte die Frau an einer markierten Stelle die Holteistraße und wurde von einem links abbiegenden 31 Jahre alten Autofahrer erfasst. Die Fußgängerin wurde auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Rücken- und Armverletzungen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 ermittelt.

Lkw rollt von Fähre und versinkt im Tegeler See

Ungewöhnlicher Unfall in Tegel: Wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte, ist am Montagnacmittag ein Lkw von der Fähre zur Insel Scharfenberg geroltl und im Tegeler See gelandet. Ersten Informationen zufolge hatte der Fahrer versehentlich den Gang einelegt. Als die Fähre angelegt habe, habe es einen Ruck gegeben, wodurch der Lkw sich löste und in den See rollte. Verletzt wurde niemand, da niemand sich in dem Lkw befunden hatte. Die Feuerwehr bereitet nun die Bergung vor. Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Reinickendorf: Frau beschwert sich über Maskenpflicht und randaliert im Bus

Eine Frau soll in einem Berliner Linienbus die Maskenpflicht missachtet und randaliert haben. Die 45-Jährige habe sich am Sonntagabend auf der Fahrt durch Reinickendorf lauthals über die Maskenpflicht beschwert, den Fahrer beleidigt und bedroht sowie gegen die Scheiben geschlagen, teilte die Polizei mit. Zuvor habe der Fahrer sie aufgefordert, eine Maske anzulegen.

Als Polizeibeamte an der Haltestelle Konradshöher Straße eintrafen, habe die augenscheinlich stark betrunkene Frau weder ihre Personalien herausgeben noch einen Alkoholtest machen wollen und nach den Beamten getreten, hieß es am Montag. Die Beamten hätten sie festgenommen und eine Blutentnahme angeordnet. Gegen sie wird nun wegen Beleidigung, Bedrohung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruchs und wegen des Verstoßes gegen die Einschränkungen zum Schutz vor der Corona-Pandemie ermittelt.

A114: Autofahrer fährt an Stauende auf Autos auf - Frau schwer verletzt

An einem Stauende auf der Autobahn 114 in Pankow ist ein Autofahrer mit seinem Wagen von hinten auf mehrere Autos aufgefahren. Eine Autofahrerin wurde schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei am Montag sagte. Der genaue Hergang des Unfalls zwischen den Anschlussstellen Bucher Straße und Pasewalker Straße am Sonntagabend sei noch unklar. Die Frau, deren Alter zunächst unbekannt war, musste mit schweren Verletztungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Reinickendorf: Transporter mit Kisten voller Marihuana - LKA ermittelt


Die Ermittlungen zu den Folgen eines Verkehrsunfalles am Nachmittag des 15. Oktober in Reinickendorf führt ein Kommissariat des Landeskriminalamtes. Nach bisherigen Erkenntnissen und Ermittlungen war ein 38-Jähriger gegen 17.05 Uhr mit einem VW auf der Residenzstraße aus Richtung Stargardtstraße in Richtung Franz-Neumann-Platz unterwegs. An der Einmündung zur Simmelstraße ordnete er sich nach links ein, um auf die Simmelstraße abzubiegen.

Verkehrsbedingt musste er in Höhe des Fahrbahndurchbruches zur Simmelstraße halten, als ein bislang unbekannter Mann mit einem Mercedes-Transporter auf den VW des 38-Jährigen prallte, diesen einige Meter nach vorn schob und anschließend auf der Residenzstraße weiterfuhr. Einige Meter hinter der Einmündung kam der Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Audi und mehrere Poller, an denen er schließlich zum Stehen kam.

Kurz darauf stieg der Fahrer aus dem Transporter aus und flüchtete vom Unfallort. Zum Ort alarmierte Einsatzkräfte stellten auf der offenstehenden Ladefläche mehrere Kartons mit einer großen Menge Marihuana fest. Gerade als die Polizistinnen und Polizisten den Transporter sicherten und den Verkehrsunfall aufnahmen, erschien ein Mann, öffnete die Ladefläche und nahm sich einen der Kartons. Bevor er damit flüchten konnte, nahmen die Einsatzkräfte den 33-Jährigen, der nach bisherigen Ermittlungen nicht im Zusammenhang mit der Ladung des Transporters, dessen Fahrt und dem geflüchteten Fahrer steht, fest.

Spätere Ermittlungen zu ihm ergaben, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand, sodass er der Justiz überstellt wurde. Die andauernden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz führt das zuständige Dezernat des Landeskriminalamtes.

Treptow und Lichtenberg: Nach „Köpi“-Räumung: Unbekannte beschädigen zwei Berliner Banken

Unbekannte haben am Wochenende zwei Banken in Berlin beschädigt. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit der Räumung des „Köpi“-Wagenplatzes und hat den Staatsschutz eingeschaltet. Am Samstag waren nach Polizeiangaben zunächst die Scheiben einer Bank in der Baumschulenstraße (Treptow) beschädigt und mit einem Schriftzug bemalt worden. Am Sonntag wurden dann insgesamt zwölf Fenster einer Bankfiliale am Anton-Saefkow-Platz in Fennpfuhl (Lichtenberg) beschädigt. Nach den Angaben vom Montag flohen die Täter in beiden Fällen unerkannt.

Am Freitag hatte die Polizei mit schwerem Gerät das Wagencamp „Köpi-Platz“ geräumt. Der Platz an der Köpenicker Straße galt als Symbolprojekt der linksautonomen Szene in Berlin. Die Räumung hatte der Grundstückseigentümer vor Gericht erstritten.

Im Zusammenhang mit der Räumung wurden nach Polizeiangaben 76 Personen festgenommen und 46 Einsatzkräfte verletzt. Zwei der verletzten Beamten hätten ihren Dienst beenden müssen, hieß es in einer Mitteilung vom Samstagabend.

Elsterwerda: LKA hat nach Brand Ermittlungen übernommen

Nach dem Großbrand in einem Gewerbegebiet in Elsterwerda (Elbe-Elster) ist das Feuer gelöscht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Experten des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen - die Untersuchungen gehen in alle Richtungen, wie ein Sprecher am Montag sagte. Auch eine Selbstentzündung könne wegen des zum Zeitpunkt des Brandausbruchs laufenden Produktionsbetriebs nicht ausgeschlossen werden. Zunächst konnte das Gelände von den Ermittlern nicht betreten werden, da sich der Brandort erst abkühlen müsse. Eine Brandwache war am Montag noch vor Ort. Die Firma ist nach Angaben der Stadt einer der wichtigsten Arbeitgeber.

Das Feuer war am Samstagabend aus noch ungeklärter Ursache in drei Lagerboxen der Firma Bosig ausgebrochen, die Baukunststoffe herstellt. Der Sachschaden wird auf einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich geschätzt. Rund 90 Feuerwehrleute waren vor Ort, insgesamt waren 66 Fahrzeuge im Einsatz.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten 25 Bewohner aus einem Mehrfamilienhaus in Sicherheit gebracht werden, wie Bürgermeisterin Anja Heinrich (CDU) berichtete. Eine Familie mit vier Kindern und zwei Männer wurden in einer städtischen Pension untergebracht, die anderen Betroffenen kamen bei Verwandten und Freunden unter.

Weitere Anwohner wurden durch eine Stadt-App informiert und durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nachdem mit einer Immissionsmessung eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen wurde, konnten die Bewohner des Mehrfamilienhauses am Sonntag in ihre Wohnungen zurückkehren.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )