Blaulicht-Blog

Uber-Fahrer erfasst Radfahrer: 57-Jähriger schwer verletzt

| Lesedauer: 11 Minuten
Unfall in Biesdorf: Polizei und Feuerwehr untersuchen den Unfallort.

Unfall in Biesdorf: Polizei und Feuerwehr untersuchen den Unfallort.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 17. Oktober 2021.

Biesdorf: Uber-Fahrer erfasst Radfahrer - 57-Jähriger schwer verletzt

In Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) hat sich am frühen Sonntagmorgen gegen 3.10 Uhr ein Unfall ereignet. Ein 57 Jahre alter Radfahrer war an der Straße Alt-Biesdorf in Richtung Grabensprung unterwegs. In Höhe der Braunsdorfstraße soll der Radfahrer mehreren Zeugenaussagen zufolge auf den äußerst rechten Fahrstreifen gewechselt sein, wobei es zum Zusammenstoß mit einem 23 Jahre alten Toyota-Fahrer kam, der mit seinem Wagen in die gleiche Richtung unterwegs war. Der Fahrer des Fahrdienstes Uber konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Mann, der gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde. Der 57-Jährige erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper. Der Uber-Fahrer und seine beiden Fahrgäste leisteten erste Hilfe bis ihn Rettungskräfte in ein Krankenhaus brachten. Wegen des Verdachts der Alkoholbeeinflussung wurde der Radfahrer einer Blutentnahme unterzogen. Laut Zeugen soll der Mann nicht auf den Verkehr geachtet haben. Die Polizei prüft auch, ob der Mann während der Fahrt telefonierte. Der Uber-Fahrer und seine beiden Fahrgäste, eine 37-Jährige und ein 40 Jahre alter Mann, blieben unverletzt.

Charlottenburg: Mercedes rammt Porsche – Insassen flüchten vom Unfallort

An der Kreuzung Bismarckstraße/Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg hat gegen 23.30 Uhr ein Mercedes mit polnischen Kennzeichen einen Porsche gerammt. Der Porsche-SUV wurde dabei an der Beifahrerseite getroffen und war danach nicht mehr fahrbereit. Auch der Mercedes war im Frontbereich schwer beschädigt.

Laut Zeugen sei der Mercedes-Fahrer bei roter Ampel auf die Kreuzung gefahren und sei dabei in den Porsche geprallt. Danach stiegen mindestens fünf Personen aus dem Mercedes und schoben den Wagen auf den Gehweg der Kaiser-Friedrich-Straße. Dann entfernten sie die Kennzeichen, griffen sich Gegenstände aus dem Inneren des Mercedes und flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei zu Fuß in Richtung Stuttgarter Platz.

Der 60 Jahre alte Porsche-Fahrer und seine 58 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt am Unfallort zurück. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und den Insassen des Mercedes dauern an.

Mitte: Streit in Club eskaliert - Sicherheitsmitarbeiter schwer am Auge verletzt

Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma ist heute früh in Mitte bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Nach Angaben von Zeugen gerieten zunächst kurz nach 3 Uhr in einem Club an der Alexanderstraße zwei junge Männer, (20 und 25 Jahre alt) mit zwei anderen Männern (23 und 24 Jahre alt) auf der Tanzfläche in Streit. Dabei soll der 20-Jährige geschlagen worden sein. Mehrere Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma gingen zwischen die Streitenden und brachten den 20-Jährigen und seinen 25 Jahre alten Begleiter mit dem Fahrstuhl ins Erdgeschoss.

Während der Fahrt nach unten sollen die beiden Gäste auf einen der Angestellten eingeschlagen haben. Aus dem Aufzug heraus verlagerte sich die Auseinandersetzung dann in den Bereich vor dem Eingang. Der 20-Jährige soll einen Angestellten mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen haben. Splitter verletzten den 42-Jährigen schwer an einem Auge. Er wurde von alarmierten Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Der 20- und der 25-Jährige wurden zu einer Polizeidienststelle gebracht und konnten diese nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder verlassen. Die Ermittlungen wegen diverser Körperverletzungen sowie des Verdachts des Hausfriedensbruchs dauern an und wurden von der Kriminalpolizei übernommen.

Charlottenburg: Bei Rot über Kreuzung - Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Eine Radfahrerin hat Sonntag früh bei einem Unfall in Charlottenburg schwere Verletzungen erlitten. Die 36-Jährige fuhr gegen 5.15 Uhr vom Luisenplatz aus kommend in Richtung Kaiser-Friedrich-Straße. Im Kreuzungsbereich erfasste sie ein 22 Jahre alter Nissan-Fahrer, der mit seinem Wagen von der Otto-Suhr-Allee in Richtung Spandauer Damm unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß stürzte die Frau. Rettungskräfte brachten sie mit dem Verdacht auf innere Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Mehreren Zeugenaussagen zufolge soll die Radfahrerin bei roter Ampel auf die Kreuzung gefahren sein. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Trebbin: Segelflugzeug abgestürzt

Beim Absturz eines Segelflugzeugs sind beim Flugplatz Schönhagen in Trebbin (Teltow-Fläming) die beiden Insassen leicht verletzt worden. Der Pilot habe den Landeanflug wegen technischer Probleme abbrechen müssen und vergeblich versucht, wieder an Höhe zu gewinnen, berichtete eine Sprecherin des Lagedienstes der Brandenburger Polizei. Anschließend sei das Flugzeug aus geringer Höhe in ein angrenzendes Waldstück gestürzt. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Elsterwerda: Feuerwehr im Großeinsatz bei Lagerhallenbrand

Beim Brand einer Lagerhalle in Elsterwerda (Landkreis Elbe-Elster) ist hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand. Das Feuer war am späten Samstagabend aus noch ungeklärter Ursache in der mit Kunststoffprodukten gefüllten Halle ausgebrochen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte bereits das gesamte Gebäude. Die Rettungskräfte hätten die Flammen unter Kontrolle gebracht, berichtete die Polizeidirektion Süd am Sonntag. Dabei seien etwa 90 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Die Löscharbeiten sollen aber voraussichtlich bis zum Montag andauern.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten 25 Bewohner aus einem Mehrfamilienhaus in Sicherheit gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Weitere Anwohner wurden mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nachdem mit einer Immissionsmessung eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen wurde, konnten die Bewohner des Mehrfamilienhauses am Sonntagvormittag in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem betroffenen Bereich der Lagerhalle rund 400 Tonnen Kunststoff-Recycling. Eine Selbstentzündung könne angesichts des zum Zeitpunkt des Brandausbruchs laufenden Produktionsbetriebs nicht ausgeschlossen werden. Der Sachschaden werde zunächst auf einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich geschätzt.

Kreuzberg: An der Adalbertstraße brennen Reifen

In der vergangenen Nacht haben in Kreuzberg mehrere Reifen gebrannt. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten das Feuer, das sich über die gesamte Breite der Fahrbahn erstreckte, gegen 22.30 Uhr auf der Kreuzung Bethaniendamm Ecke Adalbertstraße fest. Zunächst löschten sie die Flammen mit eigenen Mitteln, bis Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand abschließend bekämpften. Durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung wurde die Fahrbahn leicht beschädigt. Die Kreuzung war während der Löscharbeiten für den Fahrzeugverkehr bis 23 Uhr komplett gesperrt. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Baumschulenweg: "Köpi"-Unterstützer beschädigen Bankfiliale

Unbekannte haben am Samstagmorgen in Baumschulenweg (Treptow-Köpenick) eine Bankfiliale beschädigt. Eine Passantin rief gegen 9.45 Uhr die Polizei zur Baumschulenstraße, nachdem sie die beschädigten und mit Farbe beschmierten Scheiben bemerkt hatte. Der aufgesprühte im Zusammenhang bezieht sich auf die Räumung an der Köpenicker Straße. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Haselhorst: Gartenlaube brennt ab

Dutzende Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Sonntagvormittag damit beschäftigt, einen Brand in einer Kleingartenanlage in Haselhorst (Spandau) zu löschen. Eine Gartenlaube in der Anlage hatte aus bisher unbekannter Ursache Feuer gefangen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Laube brannte demnach komplett ab, es wurde niemand verletzt. Nach den Angaben vom Sonntagvormittag gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig, weil sich der nächste Hydrant rund 250 Meter von der Gartenlaube entfernt befindet. 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, die Löscharbeiten waren gegen 12 Uhr beendet.

Oberkrämer: Autofahrer kommt von Straße ab - Sekundenschlaf vermutet

An der Ortsverbindung Marwitz-Eichstädt (Oberhavel ) hat sich am Sonntagmorgen gegen 8.20 Uhr ein Unfall ereignet. Ein Auto kam von der Fahrbahn nach links ab und landete auf einem Feld. Der Fahrer kam verletzt in ein Krankenhaus. Die Polizei geht vom derzeitigen Stand von einem Sekundenschlaf des Mannes aus. Die Freiwillige Feuerwehr Oberkrämer sicherte die Unfallstelle und stellte den Brandschutz sicher. Für die Dauer des Einsatzes war die Fahrbahn gesperrt.

Perleberg: Auto fängt während der Fahrt Feuer

Auf der Landstraße zwischen Perleberg und Groß Buchholz (Prignitz) ist ein Auto während der Fahrt in Flammen aufgegangen. Die Fahrerin konnte noch unverletzt aussteigen, bevor der Wagen komplett ausbrannte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer. Nach dem Brand vom Freitag ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen unbekannt.

Herzsprung : Autobrand sorgt für massive Behinderungen auf A24 nach Norden

Ein brennendes Auto hat Verkehrsteilnehmern am Sonntag auf der Autobahn 24 von Berlin nach Norden viel Geduld abverlangt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war südlich von Herzsprung nahe Neuruppin der Wagen einer Fahrerin aus Rostock in Brand geraten. Die Frau konnte sich retten. Für die Löscharbeiten wurden beide Spuren der A24 gegen 14.50 Uhr gesperrt, so dass sich ein bis zu 20 Kilometer langer Rückstau in Richtung Hamburg und Rostock aufbaute.

Da in Berlin und Brandenburg noch Herbstferien sind und diese in Sachsen gerade begonnen haben, herrschte dichter Verkehr, der sich zum Abend hin erst wieder normalisierte. Der Wagen brannte aus, die Schadenshöhe ist laut Polizei noch unklar.

Neuzelle/Niederfinow: Hoher Sachschaden bei zwei Bränden an Wohnhäusern

Bei zwei Bränden an Wohnhäusern in Neuzelle und Niederfinow (Oder-Spree) ist am Wochenende hoher Sachschaden entstanden. Am Sonntagmorgen habe der Bewohner eines Hauses in Neuzelle Brandgeruch bemerkt und festgestellt, dass der Schornstein seines Kamins brannte, berichtete die Polizeidirektion Ost. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits der gesamte Dachstuhl in Brand. Die Rettungskräfte konnten das Feuer nach drei Stunden löschen. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar. Es wurde niemand verletzt. Der alleinlebende Bewohner sei bei Verwandten untergekommen. Zu seinem Alter machte die Polizei keine Angaben.

In Niederfinow kam es nach Angaben der Polizei aus noch ungeklärter Ursache am frühen Samstagmorgen zu einem Feuer im Nebenraum eines Wohnhauses. Der 72 Jahr alte Eigentümer habe versucht, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Er wurde von Rettungskräften in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern und den Brand löschen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )