Blaulicht-Blog

Neukölln: Mietwagen-Raser verursacht schweren Unfall

| Lesedauer: 6 Minuten
Ein Raser hat mit einem Mietwagen einen schweren Unfall verursacht.

Ein Raser hat mit einem Mietwagen einen schweren Unfall verursacht.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Samstag, 16. Oktober 2021.

Neukölln: Raser verursacht schweren Unfall mit vier Verletzten

Ein Raser hat in Neukölln einen schweren Unfall verursacht. An der Karl-Marx-Straße Höhe Reuterstraße wollte der Fahrer eines Audi R8 Spyder mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Linksabbiegerspur einen geradeaus fahrenden Kleinwagen überholen. Dies gelang jedoch nicht.

Der Fahrer des viel zu schnellen Audis hatte seinen geliehenen Sportwagen nicht unter Kontrolle, prallte gegen den Bordstein einer Mittelinsel und dann gegen den Kleinwagen. Der Audi krachte danach in einen geparkten VW Touran. Dabei rammte er auch einen Ablagekasten der Deutschen Post. Trümmerteile und auch der schwere Kasten wurden auf den Bürgersteig geschleudert. Dabei wurde mindestens ein Fußgänger verletzt. Der Aufprall des Audi war so groß, dass vier weitere Fahrzeuge zusammengeschoben wurden.

Die beiden Insassen des Audis, ein Mann und eine Frau, kamen in ein Krankenhaus. Die Frau aus dem Kleinwagen, dessen linker vorderer Bereich beschädigt wurde, wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht. Augenzeugen berichteten, dass der Audi-Fahrer vor dem Unfall bereits über einen längeren Zeitraum mit überhöhter Geschwindigkeit über die Sonnenallee, Herrmannstraße und Karl-Marx-Straße gerast sein soll.

Neukölln: Unbekannte legen verdächtigen Gegenstand vor Polizeiabschnitt ab

Polizeieinsatzkräfte entdeckten in Neukölln am Vormittag einen verdächtigen Gegenstand. Unbekannte hatten ihn gegen 10 Uhr in der Rollbergstraße vor der Eingangstür des Polizeiabschnitts 55 abgelegt. Die Polizei richtete eine Absperrung ein, bis Spezialkräfte des Kriminaltechnischen Institutes den Gegenstand untersucht hatten. Danach stellten die Einsatzkräfte den Gegenstand sicher und übergaben ihn für die Spurensicherung an den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Kreuzberg: Massive Krawalle nach Räumung der "Köpi"

Nach der Räumung des linksautonomen Wagencamps "Köpi" an der Köpenicker Straße in Mitte ist es in der Nacht zu Samstag in Kreuzberg zu massiven Ausschreitungen gekommen. Alle News zu den Ereignissen lesen Sie HIER.

Spandau/Reinickendorf: Verdächtiger fast ein Jahr nach Angriff in Bus ermittelt

Polizeibeamte haben die Identität eines Mannes ermittelt, der im vergangenen Jahr zwei Fahrgäste in einem Berliner Nachtbus ausgeraubt haben soll. Unter anderem durch Zeugenhinweise habe man den Tatverdächtigen namentlich identifizieren können, teilte die Polizei mit. Der Mann wurde bisher nicht festgenommen.Die Tat hatte sich bereits im November 2020 ereignet. Ein Mann hatte damals in einem Nachtbus der Linie 33 von Spandau nach Reinickendorf zwei Fahrgäste mit einem Messer bedroht und einen der beiden ins Gesicht geschlagen. Seit August diesen Jahres hatte die Polizei mit Fotos öffentlich nach dem Mann gefahndet.

Mitte: Frauen prügeln sich im James-Simon-Park

Im James-Simon-Park in Mitte hat sich in der Nacht zu Samstag eine Schlägerei ereignet. An der Burgstraße waren zwei Frauen in Streit geraten. Eine der beiden Frauen soll eine schwere Verletzung im Gesicht erlitten haben, sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die andere Frau flüchtete. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Charlottenburg: Autofahrer fährt Mann an und flüchtet

In der Nacht zu Samstag ist ein 28 Jahr alter Fußgänger in Charlottenburg von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann war gegen 3 Uhr auf dem Gehweg des Spandauer Damms unterwegs. Als er über die Einmündung der Autobahn A100 lief, wurde er von einem Auto erfasst und auf die Straße geschleudert. Nach dem Unfall soll der Autofahrer ohne anzuhalten in den Spandauer Damm abgebogen und weiter in Richtung Charlottenburger Chaussee gefahren sein. Der 28-Jährige kam mit schweren Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizei ermittelt. Untersucht wird auch die Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt.

Pankow: Polizei nimmt drei Jugendliche nach Raubüberfall fest

In der Nacht zu Samstag haben Zivilfahnder drei Jugendliche in Pankow festgenommen. Die drei Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren sollen gegen 0.30 Uhr einen 18-Jährigen im Park an der Straße Am Schloßpark unter Androhung von Schlägen aufgefordert haben, seine Wertsachen herauszugeben. Als der 18-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht bekam, gab er schließlich seine Kopfhörer, sein Portemonnaie mit Geld, eine Bankkarte und seine Wohnungsschlüssel heraus. Anschließend flüchtete die drei in Richtung Ossietzkystraße. Aufgrund der guten Beschreibung der Täter konnten die alarmierten Beamten die Flüchtenden ein paar Minuten später in der Nähe festnehmen. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Polizisten Teile der Beute. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen auf einer Wache konnten die Jugendlichen wieder gehen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Tempelhof: Schlägerei mit drei Verletzten

Bei einer Auseinandersetzung in Tempelhof sind mehrere Menschen verletzt worden. Insgesamt zehn Männer seien am Samstagmorgen an der Colditzstraße aufeinander losgegangen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach wurden drei Beteiligte anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe des Streits sind bisher unbekannt, die Ermittlungen dauern an.

Friedrichshain: Brandstifter versuchen, Auto anzuzünden

An der Straße der Pariser Kommune in Friedrichshain haben Unbekannte am Freitagabend versucht, ein Auto in Brand zu stecken. Die Polizei konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr die Flammen am Radkasten löschen. Verletzt wurde niemand.

Schöneberg/Charlottenburg: Verkehrsbehinderungen wegen Demonstration

Verkehrsteilnehmer müssen am Samstagmittag mit Behinderungen rechnen. Ein Demonstrationszug führt von 11 Uhr bis 13 Uhr durch die Innenstadt. Betroffen sind folgende Straßen:

  • Yva-Bogen
  • Hardenbergstraße
  • Kurfürstenstraße/Ecke Bayreuther Straße
  • Bayreuther Straße
  • Wittenbergplatz
  • Tauentzien

Glienicke Nordbahn: Transporter-Fahrer prallt gegen Baum

In Glienicke Nordbahn (Oberhavel) hat sich Samstag früh gegen 0.20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall an der Franz-Schuber-Straße Ecke Breitscheidstraße ereignet. Die Feuerwehr musste den Fahrer eines Transporters mit hydraulischem Rettungsgerät befreien und den Brandschutz sicherstellen. Die Polizei stellte einen Atemalkoholwert von 1,74 Promille fest. Der Fahrer wurde mit schwereren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei forderte einen Bluttest an. Sie geht von nicht überhöhter Geschwindigkeit aus. Der Transporter-Fahrer war von der Fahrbahn abgekommen und auf einem Grundstückgegen eine Baum geprallt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )