Blaulicht-Blog

Westend: Autofahrer prallt frontal gegen Lkw

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 15. Oktober 2021.

Westend: Autofahrer prallt frontal gegen Lkw

In Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) hat sich am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 64-jähriger war mit seinem Auto gegen 6.30 Uhr auf dem Fürstenbrunner Weg in Richtung Rohrdamm untzerwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet er dann in den Gegenverkehr, wo er mit einem Lkw frontal kollidierte, mit dem ein 66-Jähriger unterwegs war. Während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb, wurde der Pkw-Fahrer mit Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Für die Verkehrsunfallaufnahme musste der Fürstenbrunner Weg zwischen Spandauer Damm und Motardstraße bis 7.30 Uhr gesperrt bleiben. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Hellersdorf: Geldautomat gesprengt

An der Alten Hellersdorfer Straße in Hellersdorf ist in der Nacht zu Freitag ein Geldautomat gesprengt worden. Der Polizei zufolge hatten Zeugen die Beamten wegen einer Detonation mit Rauchentwicklung gerufen. Den Zeugen zufolge sollen anschließend mehrere Personen aus der Bankfiliale geflohen und mit einem Auto stadtauswärts davongerast sein. Ein Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Weißensee: Abschleppwagen und Tram kollidieren

Am Freitagnachmittag kam es an der Kreuzung Buschallee Ecke Hansastraße in Weißensee zu einem Zusammenstoß zwischen einem Abschleppwagen und einer Straßenbahn. Dabei erlitten nach ersten Angaben von vor Ort zwei Personen Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Neukölln: Angriff mit Pfefferspray - mehrere Verletzte

Bei einer Auseinandersetzung am Donnerstag in Neukölln sind sechs Männer und eine Frau leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hielten sich die Mitglieder eines Fußballvereins gegen 21.20 Uhr vor und in einem Imbiss an der Karl-Marx-Straße auf, um ihren Sieg zu feiern. Eine Gruppe teils Vermummter soll die Personen gezielt mit Tritten, Faustschlägen und einem Gegenstand angegriffen sowie Pfefferspray gesprüht haben. Die Tatverdächtigen flüchteten unerkannt zu Fuß in Richtung Fuldastraße.

Die Männer im Alter von 18, zwei Mal 19, 23, 30 und 32 Jahren sowie eine unbeteiligte 19-Jährige, die sich während des Angriffs in dem Imbiss aufhielt, erlitten Augenreizungen. Der 18-Jährige klagte zudem über Schmerzen im Gesicht, der 32-Jährige wies eine Verletzung an einer Hand auf. Rettungskräfte behandelten die Verletzten vor Ort. Die Kriminalpolizei ermittelt zur den Hintergründen.

Friedrichshain: Mercedes brennt

Ein Fahrzeug hat am Freitagmorgen gegen 4.15 Uhr in Friedrichshain gebrannt. Ein Polizist außer Dienst hatte an dem Mercedes einen brennenden Hinterreifen bemerkt und verständigte die Feuerwehr in die Straße am Wriezener Bahnhof. Polizisten löschten den Brand zunächst mit eigenen Mitteln, bevor Feuerwehrleute noch einmal nachlöschten. Der Wagen wurde am linken Hinterreifen und am Radkasten beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Mitte: Autos und Gebäude vor „Köpi“-Camp-Räumung beschädigt

Vor der geplanten Räumung des linksautonomen Wagencamps „Köpi“ in Mitte sind in der Nacht zum Freitag in der Umgebung Autos und Gebäude beschädigt worden. Mehrere Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt, wie eine Polizeisprecherin am frühen Morgen sagte. Bei elf Autos wurden nach ihren Angaben Scheiben eingeworfen, auch auf Gebäude flogen Steine und Farbbeutel, Fenster gingen zu Bruch. Über die Räumung berichten wir in diesem Newsblog.

Luckenwalde: Vermisste 22-Jährige - Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Drei Wochen nach dem spurlosen Verschwinden einer 22-Jährigen in Luckenwalde (Teltow-Fläming) hat die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts eingeleitet. Die bisherigen Untersuchungen hätten keinerlei Hinweise auf den Verbleib der jungen Frau erbracht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Freitag zur Begründung.

„Die junge Frau gilt als zuverlässig und hat sich seit ihrem Verschwinden bei niemandem im gesamten Verwandten- und Bekanntenkreis gemeldet“, sagte Thiele. Auch an ihrem Arbeitsplatz sei sie nicht erschienen. Ihre Kommunikationsmittel seien außer Betrieb. Es habe auch keine Bewegungen auf ihrem Konto gegeben.

Die Frau wurde nach Angaben von Thiele am 25. August zwischen 1 Uhr und 3 Uhr zum letzten Mal im Nuthepark in Luckenwalde von Zeugen gesehen.

Die Polizei hatte in dem Park vergeblich nach Hinweisen auf den Verbleib der 22-Jährigen gesucht. Dabei wurden in einem Teich auch Polizeitaucher eingesetzt, wie Thiele berichtete. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die junge Frau den Nuthepark zu Fuß, mit einem Taxi oder einem öffentlichen Verkehrsmittel verlassen habe, sagte der Sprecher. Auszuschließen seien auch eine psychische Erkrankung oder ein Suizid.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )