Blaulicht-Blog

Wilmersdorf: Mann durch Messerstiche verletzt

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 8. Oktober 2021.

Wilmersdorf: Mann durch Messerstiche verletzt

Ein Mann ist am Donnerstag in Wilmersdorf durch Messerstiche verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der 27-Jährige gegen 14 Uhr vor einem Wohnhaus in der Albrecht-Achilles-Straße mit einem derzeit noch Unbekannten in Streit geraten sein. Der Kontrahent soll dem 27-Jährigen mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper gestochen haben und dann geflüchtet sein. Der Mann erlitt oberflächliche Stichwunden und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Neukölln: Mann geschlagen und schwer am Kopf verletzt

Mit schweren Kopfverletzungen wurde ein 43-Jähriger in der Nacht zu Freitag in Neukölln angetroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der Mann gegen 23.40 Uhr von drei unbekannt Gebliebenen in der Kirchhofstraße angegriffen und geschlagen worden sein. Anschließend sollen die Tatverdächtigen in Richtung Karl-Marx-Straße geflüchtet sein. Mit Eintreffen der Polizei war der Schwerverletzte nur noch kurz ansprechbar, danach verlor er das Bewusstsein und musste notärztlich betreut werden. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte den 43-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch behandelt wird. Die Ermittlungen zum genauen Tatgeschehen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.

Marzahn: Geldautomat gesprengt

Am Freizeitzentrum „Le Prom“ an der Märkischen Allee in der Nähe des S-Bahnhofs Marzahn haben unbekannte Täter am Freitagmorgen gegen 4.00 Uhr einen Geldautomaten gesprengt. Durch die Explosion war es zu starken Beschädigungen in der Nähe des Automaten gekommen, Trümmerteile waren mehrere Meter weit verteilt, berichtete die Polizei am Nachmittag. Die Täter seien flüchtig.

Die Beamten hätten auch an einem weiteren Automaten eine Vorrichtung gefunden. Einsatzkräfte der Kriminaltechnik wurden hinzualarmiert. Die Kriminaltechniker entfernten Gegenstände, bei denen noch untersucht werden muss, ob sie explosionsfähig gewesen wären, hieß es von der Polizei. Kurz vor 10 Uhr konnten die Sperrungen aufgehoben werden. Ein Einbruchkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wedding: Fahrkartenkontrolleur beleidigt und bedroht

Ein 43-Jähriger soll am Donnerstagmittag in Wedding einen Fahrkartenkontrolleur fremdenfeindlich beleidigt und bedroht haben. Der Polizei zufolge waren die 55 und 56 Jahre alten Kontrolleure mit einer 22 Jahre alten Kollegin gegen 13.30 Uhr in der U6 unterwegs. Der Mann habe keinen gültigen Fahrausweis dabei gehabt und ohne Maske. Die BVG-Mitarbeiter hätten den Mann deshalb gebeten, am U-Bahnhof Afrikanische Straße mit ihnen auszusteigen. Dort soll der 43-Jährige den 56-Jährigen mehrfach fremdenfeindlich beleidigt haben. Zudem habe er versucht, ihn mit der Faust zu schlagen, was der 55 Jahre alte Kollege habe verhindern können. Nun soll der Mann die 43-Jährige und Passanten beleidigt haben. Polizisten leiteten Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Schwarzfahrens sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der fehlenden Maske ein.

Steglitz: Mutmaßliche Brandstifter festgenommen

Zwei mutmaßliche Brandstifter fassten Einsatzkräfte am Donnerstagabend in Steglitz. Gegen 21.50 Uhr alarmierten Zeugen Feuerwehr und Polizei in die Lauenburger Straße, nachdem sie dort einen brennenden Mercedes bemerkt hatten. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. Einer der Zeugen berichtete von zwei Tatverdächtigen, die sich kurz vor dem Brand an dem Fahrzeug aufgehalten haben sollen. Einsatzkräfte nahmen aufgrund der Beschreibung wenig später zwei 24 und 27 Jahre alte Männer in der Feuerbachstraße fest. Gegenstände, die den Tatverdacht bekräftigten, wurden beschlagnahmt. Der Zeuge erkannte die beiden Männer wieder.

Mitte: Leiche am Alexanderplatz gefunden

Am Alexanderplatz in Mitte ist am Freitagmorgen eine Leiche gefunden worden. Es sei eine „unbekannte Person leblos aufgefunden“ worden, sagte eine Polizeisprecherin. Leiche am Alexanderplatz gefunden - Hier geht es zum kompletten Artikel.

Marzahn/Alt-Hohenschönhausen: Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt

Bei zwei Verkehrsunfällen wurden am Donnerstagnachmittag Kinder verletzt, und zwar in Marzahn und Alt-Hohenschönhausen. Ein Dreijähriger wurde gegen 16.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Hohensaatener Straße von einem Auto erfasst. Er war dort mit seiner 21 Jahre alten Mutter unterwegs, riss sich von ihr los und rannte über die Fläche. Dabei erfasste ein 34-Jähriger das Kind mit seinem Wagen. Der Junge erlitt Beinverletzungen. Der Rettungsdienst brachte den Kleinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Im Malchower Weg war gegen 17.50 Uhr ein 42-Jähriger in seinem Pkw unterwegs. An der Kreuzung Wartenberger Straße überquerte ein Achtjähriger auf seinem Fahrrad die Straße, kollidierte mit dem Außenspiegel des Autos und stürzte. Der Junge erlitt Platzwunden und Hämatome am Kopf und am Bein. Auch er kam zur stationären Versorgung in ein Krankenhaus.

Lichtenberg: Fensterscheiben des Jobcenters zerkratzt und beschmiert

Wegen der Beschädigung von Fensterscheiben des Jobcenters in Lichtenberg wurde die Polizei am Donnerstag gegen 17 Uhr verständigt. Der Hausmeister rief die Polizei in die Gotlindestraße, um anzuzeigen, dass insgesamt 59 Fenster von Unbekannten zerkratzt wurden. Auf 30 von ihnen prangten Symbole und Schriftzüge einer verfassungswidrigen Organisation. In die anderen 29 Scheiben wurde willkürlich geritzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

Spandau: Keller in neungeschossigem Wohnhaus brennt

Die Berliner Feuerwehr war am frühen Freitagmorgen am Blasewitzer Ring in Wilhelmstadt (Spandau) im Einsatz. Dort brannte es in einem ebenerdigen Keller in einem neungeschossigen Wohnhaus. Gegen 7.12 Uhr war die Brandbekämpfung weitestgehend abgeschlossen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr der Morgenpost sagte, mussten zwei Personen von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht werden und kamen zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die anderen Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben. Wegen des schnellen Eintreffens und Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Es wurde mit einem C-Rohr und 20 Pressluftatmern gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr war mit 72 Einsatzkräften vor Ort. Der Blasewitzer Ring war wegen des Feuerwehreinsatzes zwischen Seeburger Weg und Sandstraße in beiden Richtungen gesperrt. Aus diesem Grund wurden auch die Busse M37 und 131 umgeleitet.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )