Blaulicht-Blog

Friedrichshain: Polizeifahrzeug rammt im Einsatz Auto

| Lesedauer: 9 Minuten
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 5. Oktober 2021.

Tempelhof: Schüsse am Tempelhofer Damm

Bei einer Auseinandersetzung zwischen drei jungen Männern am Tempelhofer Damm in Tempelhof sind Schüsse gefallen. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 14.20 Uhr in der Borussiastraße zu der Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und zwei Kontrahenten. Im Zuge dieser schoss ein 18-Jähriger auf den 19-Jährigen und traf ihn am Bein. Der Verletzte rettete sich in eine nahegelegene Apotheke. Der alarmierte Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Der 18-Jährige und ein 20-Jähriger flüchteten, stellten sich aber später der Polizei, wo sie vorläufig festgenommen wurden. Gegen sie werde nun wegen einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt, so ein Sprecher der Polizei. Der Tatort rund um die Ecke Borussiastraße in der Nähe der Pelikan-Apotheke wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei fand in der Nähe des Tatorts eine Schusswaffe.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Lesen Sie auch: Schüsse in Berlin: Das sind die erschreckendsten Fälle

Tempelhof-Schöneberg


Nr. 2206 Mann durch Schuss verletzt


Gestern Nachmittag wurde ein Mann in Tempelhof durch einen Schuss schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 14.20 Uhr in der Borussiastraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und zwei Kontrahenten. Im Zuge dieser schoss ein 18-Jähriger auf den 19-Jährigen und traf ihn am Bein. Der Verletzte rettete sich in eine nahegelegene Apotheke. Der alarmierte Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Neukölln: Ohne Führerschein geflüchtet und Polizeifahrzeug gerammt

Vier Verletzte, davon drei Polizeibeamte – so endete am Montagabend die Flucht eines Mannes vor einer Polizeikontrolle in Neukölln. Gegen 18.55 Uhr entdeckten Einsatzkräfte einen Audi, der in der Altenbraker Straße in zweiter Reihe parkte. Der Fahrer beschleunigte plötzlich stark, als sich das Polizeifahrzeug näherte. Der 35-Jährige bog unter anderem in die Selkestraße - eine Sackgasse - ab, um sie über den Gehweg und zwischen den Absperrpollern des Schierker Platzes wieder zu verlassen. Dabei gefährdete er laut Zeugenaussagen mehrere Passanten, die noch beiseite springen konnten. Ab diesem Zeitpunkt verloren die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen aus den Augen.

Kurz darauf sah eine Zivilstreife den Audi. Sie nahm die Verfolgung auf. Ein weiterer Polizeiwagen stellte sich quer auf die Sonnenallee, um den Fahrer zu stoppen. Statt jedoch zu bremsen, rammte der Mann das Polizeifahrzeug und flüchtete weiter über den Gehweg des Dammwegs. Wenig später wendete er sein Fahrzeug über den Grünstreifen und fuhr erneut ungebremst in das querstehende Einsatzfahrzeug. Danach endete seine Fahrt.

Der Tatverdächtige weigerte sich zunächst aus seinem Fahrzeug auszusteigen. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Seine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Weil er außerdem den Eindruck vermittelte, unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen, wurde ihm in einem Krankenhaus, in dem er auch ärztlich behandelt werden musste, Blut entnommen.

Auch zwei Polizeikräfte mussten zur ärztlichen Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Ein dritter Polizist trat mit leichten Verletzungen ebenfalls vom Dienst ab.

Lichtenberg: Diebstahlsanzeige bringt offenen Haftbefehl ans Licht

Am Montagnachmittag kam eine 27-jährige Berlinerin in die Dienststelle der Bundespolizei am Bahnhof Lichtenberg. Sie wollte dort den Verlust ihrer Brieftasche anzeigen. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl vorlag. Nach ihr wurde wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen gesucht. Als die Frau sich mutmaßlich an die offenen Haftbefehle erinnerte, flüchtete sie. Ein Beamter forderte sie vergebens auf, stehen zu bleiben. Nachdem er sie eingeholt hatte, stellte er sie in der Haupthalle des Bahnhofes. Die junge Frau widersetzte sich jedoch der Verhaftung, indem sie den Beamten im Gesicht und am Arm blutende Kratzwunden zufügte. Zwei Zeugen unterstützen den Beamten bei der Fesselung der Frau, bis weitere Polizisten eintrafen. Der Beamte konnte nach einer ambulanten Versorgung seiner Verletzung den Dienst fortsetzen.

Die Bundespolizei leitete gegen die Frau entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Sie wurde in den Zentralgewahrsam nach Tempelhof gebracht.

Kreuzberg: Mann schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

Nach einer Schlägerei mit einem schwer verletzten Mann in Kreuzberg sucht die Polizei nach Zeugen. Am frühen Morgen des 18. September gegen 5.50 Uhr gingen in der Schlesischen Straße zwei Gruppen aufeinander los. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann so schwer verletzt, dass er bleibende Schäden davon trägt, wie die Polizei mitteilte. Die Täter flüchteten unter der U-Bahn-Hochbahn entlang in Richtung Görlitzer Bahnhof. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise von Zeugen, die die Auseinandersetzung im Bereich der Schlesischen Straße 4 oder die flüchtenden Verdächtigen sahen.

Kreuzberg: Zwei Verletzte und umgekipptes Auto bei Unfall

Zwei Menschen sind bei einem Unfall in Kreuzberg verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, fuhr der 28 Jahre alte Fahrer des Unfallautos am Montagabend auf der linken Fahrspur des Mehringdamms, traf den Bordstein und verlor die Kontrolle über das Auto. Das Fahrzeug kippte um und endete an einem Baum am Straßenrand. Der 28-Jährige wurde schwer, seine 23 Jahre alte Beifahrerin leicht verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus.

Friedrichshain: Polizeifahrzeug rammt im Einsatz Auto

Montagabend hat sich in Friedrichshain ein Unfall mit einem Streifenwagen ereignet. Die Beamten waren gegen 19 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn wegen eines Raubüberfalls an der Warschauer Straße auf der Straße der Pariser Kommune unterwegs. An der Kreuzung Karl-Marx-Allee kam es zum Zusammenstoß mit dem Fahrzeug einer 27-Jährigen, die in Richtung Frankfurter Tor unterwegs war. Der Beifahrer des Funkwagens verletzte sich am Arm. Die anderen beiden Polizisten traten ebenfalls vom Dienst ab. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfall hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizei übernommen. Wegen der Unfallaufnahme kam es bis kurz vor 22 Uhr zu Sperrungen.

Pankow: Beim Ausparken Radfahrer angefahren

Bei einem Unfall ist am Montagnachmittag ein Radfahrer in Pankow schwer verletzt worden. Ein 60-Jähriger fuhr gegen 16.15 Uhr mit seinem Wagen an der Ossietzkystraße vom Fahrbahnrand an und kollidierte mit dem 19-Jährigen. Nach dem Zusammenstoß war der Radfahrer kurzzeitig nicht ansprechbar, wurde notärztlich behandelt und kam mit dem Verdacht eines Schädel-Hirn-Traumas in eine Klinik. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizei übernommen.

Mariendorf: Polizei nimmt zwei Fahrraddiebe fest

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag zwei mutmaßliche Fahrraddiebe in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) festgenommen. Ein Anwohner der Plautusstraße beobachte gegen 23.30 Uhr, wie zwei Personen ein Fahrrad aus seiner Garage stahlen. Der 44-Jährige rief die Polizei. Die Besatzung zweier Funkstreifen entdeckten die beiden Verdächtigen an der Rixdorfer Straße und nahmen sie fest. Das Fahrrad wurde am Imbrosweg gefunden. Die 25 und 30 Jahre alten Männer mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und konnten anschließend die Wache verlassen. Die Ermittlungen wegen Fahrraddiebstahls und Hausfriedensbruchs dauern an.

41 illegal Eingereiste mit Polizeihubschrauber entdeckt

41 unerlaubt eingereiste Personen aus dem Irak sind von der Bundespolizei in Tantow (Landkreis Uckermark) durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers entdeckt worden. Ein Zeuge habe über eine größere Personengruppe in einem Waldstück informiert, teilte die Bundespolizeidirektion Berlin-Brandenburg mit. Zunächst konnten zwei irakische Männer kontrolliert werden, die unerlaubt eingereist waren. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers wurden nach den Angaben 28 weitere Männer, neun Frauen sowie zwei Kinder gesichtet. Die Migranten gaben an, Schleuser hätten sie an die deutsch-polnische Grenze gebracht. Von dort seien sie zu Fuß nach Deutschland gelangt. Die Personen wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Eisenhüttenstadt übergeben.

Oberhavel: Nach Knochenfund im Wald - Identität des Toten geklärt

Nach dem Fund von menschlichen Knochen in einem Waldstück zwischen Schmachtenhagen und Bernöwe (Oberhavel) ist die Identität des Toten geklärt. „Es handelt sich um einen seit dem Jahr 2019 vermissten Mann aus Berlin-Moabit. Dieser ist offenbar Opfer eines Tötungsverbrechens geworden“, teilte die Polizeidirektion Nord mit. Nach ersten Erkenntnissen sei „stumpfe Gewalteinwirkung todesursächlich“ gewesen, hieß es weiter. Pilzsucher hatten die Knochen vor knapp zwei Wochen entdeckt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )