Blaulicht-Blog

Hubschrauber über Berlin sorgen für Lärmbelästigung

| Lesedauer: 7 Minuten
Hubschrauber über der Schloßstraße

Hubschrauber über der Schloßstraße

Foto: Katrin Lange

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 30. September 2021.

Hubschrauber über Berlin sorgen für Lärmbelästigung

In Berlin ist es am Donnerstag zu Lärmbelästigungen durch Hubschrauber gekommen. Mehrere Twitter-Nutzer beschwerten sich am Vormittag über die Störung. Die Rede war von gleichzeitigen Flügen zweier Hubschrauber im Bereich des Botanischen Gartens in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf). Eine Sprecherin der Berliner Polizei sagte auf Nachfrage der Morgenpost, dass es sich nicht um Einsatzflüge handele. Es gehe vielmehr um Filmaufnahmen. Für welche Produktion die Hubschrauber in der Luft sind, konnte sie allerdings nicht sagen. Laut Polizeisprecherin sollen die Hubschrauber im Tagesverlauf immer wieder aufsteigen. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Baumschulenweg: BVG-Bus kollidiert mit Lkw

An der Kreuzung Baumschulenstraße Ecke Köpenicker Landstraße in Baumschulenweg (Treptow-Köpenick) ist es am Donnerstagabend zu einem Unfall zwischen einem BVG-Bus und einem Lkw gekommen. Laut Angaben der Feuerwehr wurden zwei Personen leicht verletzt. Die Kreuzung war in dem Bereich etwa 30 Minuten voll gesperrt.

Kreuzberg: „Späti“ durchsucht – Drogen, Waffen und mutmaßlich gefälschte Impfausweise gefunden

Am Mittwoch hat die Polizei einen Spätkauf in Kreuzberg durchsucht. Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 52 hatten zuvor gegen 17.50 Uhr einen 36-Jährigen an der Rübelandstraße, Ecke Jonasstraße kontrolliert, nachdem er unmittelbar vorher erst hinten in ein Mietfahrzeug und nach kurzer Fahrt wieder ausgestiegen war. Bei seiner Durchsuchung fanden sie zwei Laborgefäße mit mutmaßlichem Rauschgift. Daraufhin wurden auch ein etwas weiter entfernt stehendes Fahrzeug und dessen beiden Passagiere kontrolliert. Bei ihnen fanden sich Mobiltelefone, Geld in rauschgifthändlertypischer Stückelung und über fünfzehn weitere gefüllte Laborgefäße. Die 19- und 20-jährigen Insassen wurden vorläufig festgenommen. Sie hatten einen Schlüssel dabei, der zu einem Ladengeschäft an der Urbanstraße passte. Dort entdeckten die Polizisten Baseballschläger, Hieb- und Stichwaffen, cannabissuspekte Substanzen, oft als Rauschmittel verwendete verschreibungspflichtige Medikamente und Impfausweise mit Fälschungsmerkmalen. Der zuerst kontrollierte mutmaßliche Rauschgiftkäufer wurde nach seiner Überprüfung auf freien Fuß gesetzt. Die beiden Tatverdächtigen zum Rauschgifthandel wurden erkennungsdienstlich behandelt und dann entlassen.

Neukölln: Eskalierter Streit zieht mehr als 100 Menschen an

In Neukölln ist eine zehnköpfige Gruppe mit Machete, Reizgas, Schlägen und Tritten auf einen 50-Jährigen losgegangen. Anschließend seien mehr als 100 Menschen zu dem eskalierten Streit in die Karl-Marx-Straße in Neukölln hinzugestoßen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Aus dieser Menge heraus habe es auch zwei Angriffsversuche auf die zehnköpfige Gruppe gegeben. Der 50-Jährige kam leicht verletzt zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Eigenen Angaben nach hatte die Polizei Schwierigkeiten, die Menge im Zaum zu halten. Zudem hätten fast ausnahmslos alle Beteiligten zu dem Vorfall am Mittwochabend geschwiegen. So sei zunächst nur ein 47 Jahre alter Verdächtiger festgenommen worden.

Geprüft werde, ob die Ursache des eskalierten Streits in der organisierten Kriminalität zu suchen sei. Außerdem soll das Areal nun stärker von Polizeistreifen unter die Lupe genommen werden.

Kreuzberg: Randalier verletzt zwei Polizisten

Bei einem Einsatz in Kreuzberg am Mittwochnachmittag sind zwei Polizisten von einem stark alkoholisierten 24-Jährigen verletzt worden. Gegen 15.30 Uhr riefen Mitarbeitende einer Arztpraxis am Heckmannufer die Polizei, weil dort ein Mann randalierte, nachdem er sich gewalttätig Zutritt zu den Räumen verschafft hatte. Kurz zuvor soll er zudem einen sich in die Praxis flüchtenden 69 Jahre alten Passanten geschlagen haben.

Bei Eintreffen der Beamten befand sich der Randalierer wieder auf der Straße, klammerte sich an ein geparktes Auto und leistete erheblichen Widerstand als man versuchte, ihn vom Fahrzeug zu lösen. Dabei schlug der 24-Jährige einen Polizisten, der eine Platzwunde am Kopf erlitt. Einem anderen Beamten trat der Mann gegen die Beine und in den Bauch, beleidigte und spuckte beide an. Ersthelfer eines Rettungswagens übernahmen die Versorgung der verletzten Beamten, die ihren Dienst anschließend beendeten.

Der Randalierer wurde in einen Polizeigewahrsam verbracht, wo er sich weiter aggressiv verhielt. Er muss sich wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung sowie wegen Widerstands und Tätlichen Angriffs verantworten.

Buch: 86-Jähriger stirbt nach Sturz vom Fahrrad

Passanten haben am Mittwochvormittag in Buch (Pankow) einen schwer verletzten Mann aufgefunden und die Rettungskräfte gerufen. Der 86-Jährige fuhr gegen 11.35 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Pölnitzweg und stürzte aus bislang unbekannten Gründen. Vermutlich waren keine weiteren Personen an dem Unfall beteiligt. Durch den Sturz erlitt der Senior schwere Kopfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Abend verstarb. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizei übernommen.

Tegel: Autofahrer flüchtet nach Unfall und lässt Mädchen zurück

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Unbekannter nach einem Unfall in Tegel (Reinickendorf) aus dem Auto geflüchtet und hat seine Beifahrerin zurückgelassen. Der Mann soll gegen 2.10 Uhr an der Holzhauser Straße Ecke Berliner Straße eine rote Ampel missachtet haben. Das wurde von Einsatzkräften der Autobahnpolizei bemerkt, die dem Wagen daraufhin folgten. Der Audi-Fahrer raste davon, kam beim Abbiegen in die Neheimer Straße von der Straße ab und prallte gegen Poller und Verkehrsschilder. An dem Auto entstand hoher Sachschaden und es war nicht mehr fahrfähig. Der Fahrer flüchtete danach zu Fuß und ließ die 17-Jährige zurück. Sie wurde nicht verletzt. Eine Absuche der Umgebung verlief erfolglos. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Die Jugendliche wurde ihrer Mutter übergeben. Die Ermittlungen nach dem bisher unbekannten Fahrer dauern an.

Lübars: Brandstifter zünden Chevrolet an

Am Mittwochabend haben Unbekannte in Lübars (Reinickendorf) auf einem Parkplatz ein Auto in Brand gesetzt. Nach bisherigen Ermittlungen bemerkte ein Autofahrer gegen 21.30 Uhr an der Quickborner Straße den brennenden Chevrolet und alarmierte die Feuerwehr. Diese löschten die Flammen an dem vermutlich schon seit längerer Zeit dort geparkten Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pfingstberg: 21-Jähriger bei Unfall schwer verletzt - Verdacht auf Fahrerflucht

Nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten auf der Autobahn 11 ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Fahrerflucht. Nach ersten Erkenntnissen war ein 21-Jähriger mit seinem Auto zwischen den Anschlussstellen Pfingstberg und Joachimsthal (Landkreis Barnim) unterwegs, als ihn ein Lastwagen überholte und sich wieder in die Fahrspur einordnete. Dabei übersah der Lkw-Fahrer das Auto. Der junge Mann musste eine Vollbremsung einlegen und verlor so die Kontrolle über sein Fahrzeug, wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte. Das Auto prallte zunächst gegen die linke und anschließend gegen die rechte Leitplanke. Der 21-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer fuhr trotz des Geschehens weiter. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Verdachts auf Verkehrsunfallflucht aufgenommen.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )