Blaulicht-Blog

Hauptbahnhof: Fahrgäste klagen über Kopfschmerzen

| Lesedauer: 11 Minuten

Foto: Sergej Glanze / FFS

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 29. September 2021.

Mitte: Feuerwehreinsatz im Hauptbahnhof - Fahrgäste klagen über Kopfschmerzen

Die Berliner Feuerwehr ist am Mittwochabend zu einem Einsatz nach Mitte ausgerückt. Im DB-Kundenzentrum hatten mehrere Mitarbeiter und Kunden über Atemwegsprobleme und Kopfschmerzen geklagt. Gegenüber der Berliner Morgenpost teilte der Lagedienst der Feuerwehr mit, dass acht Personen vor Ort versorgt worden sind. Zunächst hatte die BZ berichtet. Die Feuerwehr führte auch eine Messung durch. Es wurde Ammoniak in der Luft festgestellt. Daraufhin wurde das Kundenzentrum belüftet. Woher das Ammoniak kam, war am Abend unklar.

Oder-Spree: Auto überschlägt sich - Fahrer schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag ist es auf der Verbindungsstraße zwischen Müllrose und Mixdorf im Landkreis Oder-Spree zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Pickups kam aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab. Er raste eine Böschung entlang und überschlug sich mehrfach.

Nach ersten Angaben soll der Fahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt worden sein. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei in Frankfurt/Oder hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Die Verbindungsstraße zwischen Müllrose und Mixdorf war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Adlershof: Polizeihund überwältigt bewaffnete Frau

Am Mittwochvormittag wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Berliner Polizei nach Adlershof alarmiert. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage. Nach ersten Informationen hatte eine Frau andere Familienangehörige in einer Wohnung an der Selchowstraße mit einem Messer bedroht. Die alarmierte Polizeibeamten forderten ein SEK an.

Wie sich vor Ort herausstellte, hatte sich die bewaffnete Frau in einem Zimmer zurückgezogen. Nach Abwägung der Gefahrensituation entschieden die Einsatzkräfte vor Ort, einen Polizeihund des SEK in die Wohnung zu lassen. Der Hund überwältigte die mit einem Messer bewaffnete Frau und verletzte sie dabei. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Morgenpost erfuhr, wird die verletzte Frau möglicherweise wegen psychischer Probleme stationär in einer Klinik aufgenommen.

Berlin: Zahlreiches Diebesgut und Drogen bei Wohnungsdurchsuchung gefunden

Fünf Monate nachdem drei Männer wegen Fahrraddiebstählen in Tiergarten (Mitte) festgenommen worden sind, sind Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. "In der Wohnung eines Verdächtigen fand sich (neben u.a. Drogen) so viel vermeintliches Diebesgut, dass nicht alles aufs Foto passte", twitterte die Polizei am Mittwoch.

Das vermeintliche Diebesgut werde jetzt konkreten Diebstählen zugeordnet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Um die Strafverfolgung hinsichtlich des Drogenfunds werde sich eine Spezialabteilung für Rauschgiftdelikte der Staatsanwaltschaft kümmern.

Kreuzberg: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Kreuzberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, stieß der 57 Jahre alte Yamaha-Fahrer auf der Skalitzer Straße mit einem 30 Jahre alten Audi-Fahrer zusammen, der in den Kreuzungsbereich fuhr. Durch den Sturz erlitt der Motorradfahrer schwere Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

Neukölln: Wohnungslose Frau geschlagen, getreten und beraubt

In Neukölln wurde heute früh eine wohnungslose Frau von zwei bisher unbekannten Männern attackiert, verletzt und beraubt. Nach Angaben der 41-Jährigen seien die beiden Männer gegen 5 Uhr im Anita-Berber-Park in der Hermannstraße auf sie zugekommen, hätten sie erst ins Gesicht und gegen den Oberkörper geschlagen und ihr gegen die Beine getreten, um sie zu Boden zu bringen. Als die Frau am Boden lag, hätten die Männer ihre Taschen durchsucht und ihr Bargeld entwendet. Anschließend sollen die Männer in Richtung Tempelhofer Feld geflüchtet sein. Die 41-Jährige musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an.

Gewitter über Berlin - Feuerwehr im Ausnahmezustand

Die Berliner Feuerwehr fährt aufgrund der starken Regenfälle aktuell verstärkt wetterbedingte Einsätze in den westlichen Innenstadtbezirken. Die Feuerwehr ist derzeit überwiegend in Charlottenburg, Wilmersdorf und Steglitz im Einsatz. Nach Angaben eines Sprechers der Berliner Feuerwehr handelt es sich überwiegend um Wasserschäden, die behoben werden müssen. Aktuell sei man zu 15 Einsätzen unterwegs, Tendenz steigend. Die Feuerwehr befindet sich seit 11.50 Uhr im Ausnahmezustand Wetter. Haupteinsatzgebiet ist der Südwesten der Stadt. Freiwillige Feuerwehren wurden in den Dienst genommen. Feuerwehrleute sind unter anderem wegen eines Wasserrohrbruchs an der Ansbacher Straße nahe der Lietzenburger Straße in Schöneberg im Einsatz. An der Trautenaustraße in Wilmersdorf wurde in einem Seniorenwohnheim ein Wasserschaden gemeldet, in Schöneberg steht am Ballonfahrerweg Ecke Sachsendamm eine Unterführung unter Wasser. Alle Details zum Gewitter in Berlin lesen Sie hier.

Neukölln: Wohnungslose Frau geschlagen und beraubt

In Neukölln wurde heute früh eine wohnungslose Frau von zwei Unbekannten attackiert, verletzt und beraubt. Nach Angaben der 41-Jährigen, seien die beiden Männer gegen 5 Uhr im Anita-Berber-Park in der Hermannstraße auf sie zugekommen, hätten sie erst ins Gesicht und gegen den Oberkörper geschlagen und ihr gegen die Beine getreten, um sie zu Boden zu bringen. Als die Frau am Boden lag, hätten die Männer ihre Taschen durchsucht und ihr Bargeld entwendet. Anschließend sollen die Männer in Richtung Tempelhofer Feld geflüchtet sein. Die 41-Jährige musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Jetzt wird wegen Raubes ermittelt.

Kreuzberg: Campingfahrzeug in Flammen

Eine Autofahrerin alarmierte heute früh die Feuerwehr und Polizei zu einem brennenden Campingfahrzeug nach Kreuzberg. Gegen 5 Uhr bemerkte die 34-Jährige beim Vorbeifahren Flammen an einem in der Obentrautstraße am Fahrbahnrand geparkten VW-Camper. Brandbekämpfer löschten die Flammen im Frontbereich und im Innenraum. Verletzt wurde niemand. Andere Fahrzeuge wurde nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung übernommen.

Kreuzberg: Mehrere Fahrzeuge brennen aus

In der Nacht haben wieder Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, standen am Mittwochmorgen an der Boppstraße in Kreuzberg zwei Transporter und ein Auto in Flammen. Nur wenig später brannte unweit davon an der Lachmannstraße ein Hybrid-Wagen. Später hatte zudem ein Kleinbus an der Obentrautstraße Feuer gefangen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Ursache der Brände war zunächst nicht bekannt. In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

Gropiusstadt: Autofahrer weicht aus und erfasst Kleinkind

Bei einem Verkehrsunfall in Gropiusstadt (Neukölln) ist am Dienstagabend ein Dreijähriger verletzt worden. En 74-Jähriger fuhr gegen 18 Uhr in der Wutzkyallee in eine Einfahrt, um dem Gegenverkehr auszuweichen. dabei erfasste er einen dreijährigen Jungen. Das Kind erlitt bei dem Unfall Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Friedrichshain: Mit Bratpfanne auf Mann eingeschlagen - Festnahme auf Spielplatz

In Friedrichshain ist auf einem Spielplatz ein Randalierer festgenommen worden. Nach Angaben eines Mannes (25) und seins 65 Jahre alten Vaters hatte gegen 16 Uhr auf dem Platz an der Kreuzung Samariterstraße/Eldenaer Straße ein Betrunkener lautstark verfassungswidrige Parolen gerufen und Passanten mit Müll beworfen. Getroffen wurde niemand. Mit einer Bratpfanne soll der 33-Jährige schließlich auf den 25-Jährigen losgegangen sein und ihn damit am Hinterkopf getroffen haben. Bei der Abwehr weiterer Schläge wurde der 25-Jährige leicht am Arm verletzt. Die Polizei nahm den Angreifer auf dem Spielplatz fest und brachte ihn zu einer Wache. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wurde der 33-Jährige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Körperverletzung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Gesundbrunnen: Polizei nimmt Drogendealer fest

Fahnder haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Gesundbrunnen (Mitte) festgenommen. Gegen 17.30 Uhr fiel den Polizisten ein Mann an der Weddingstraße auf, der sich auffällig verhielt und sich mit mehreren Personen traf und Gegenstände übergeben wurden. An der Pankstraße kontrollierten die Polizisten den Mann. In einer Tüte fanden die Beamten eine große Menge Cannabis, der 23-Jährige wurde festgenommen. Nach einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen beschlagnahmten die Einsatzkräfte neben weiteren Beweismitteln ungefähr zwei Kilogramm Cannabis sowie mehrere Tausend Euro Bargeld und drei Schreckschusswaffen. Nach Abschluss der Durchsuchung brachten sie den 23-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat der Polizei überstellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln mit Waffen dauern an.

Spree-Neiße: Schafherde auf Autobahn verirrt – sechs Tiere erschossen

Eine Schafherde hat auf der Autobahn 15 unweit der Anschlussstelle Forst (Spree-Neiße) den Verkehr blockiert. Polizisten, Beamte des Zolls und der Besitzer fingen einige der Tiere am Dienstag ein und trieben sie von der Straße, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Da sich sechs Tiere aufgrund ihres Fluchtverhaltens nicht einfangen ließen, mussten sie den Angaben zufolge nach Rücksprache mit dem Besitzer erschossen werden, „um die gegenwärtige Gefahr für den Straßenverkehr zu unterbinden“, wie es weiter hieß. Laut einer Polizeisprecherin hatte ein Wolf die Herde aufgeschreckt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin und die Anschlussstelle Forst mussten voll gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem Stau, der vom Nachmittag bis in den Abend hinein andauerte.

Elsterwerda: Tödlicher Unfall - Lkw erfasst Radfahrerin

Eine 82-jährige Radfahrerin ist in Elsterwerda (Elbe-Elster) von einem Lastwagen angefahren und tödlich verletzt worden. Die Frau wurde nach dem Unfall am Mittwochmorgen auf der B196 in ein Krankenhaus gebracht, starb dort später jedoch, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Der Lkw-Fahrer hatte die 82-Jährige den Angaben zufolge beim Abbiegen übersehen, die Frau wurde von dem Fahrzeug erfasst. Ein Sachverständiger wurde zum Unfallort gerufen. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden.

Neuhardenberg: Maskierter Mann überfällt Tankstelle

Ein Unbekannter hat in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) eine Tankstelle überfallen. Wie die Polizei in Frankfurt/Oder mitteilte, hatte der maskierte, dunkel gekleidete Mann am Mittwochmorgen eine Mitarbeiterin mit dem Messer bedroht, als sie bei Arbeitsbeginn die Tanksäulen kontrollierte. Er fesselte die 47-Jährige im Geschäftsraum auf einen Stuhl, nahm sich Zigaretten und Bargeld und flüchtete. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Sie konnte sich von den Fesseln selbst befreien und rief die Polizei.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )