Blaulicht-Blog

Verletzter Schwan im Gleis: S-Bahn muss Strecke sperren

| Lesedauer: 8 Minuten

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 22. September 2021.

Verletzter Schwan im Gleis: S-Bahn unterbrochen

Wegen eines verletzten Schwans im Gleisbett kam es am Mittwochmorgen zu Streckensperrungen bei der S-Bahn. Der Zugverkehr war zwischen Friedrichstraße und Tiergarten unterbrochen. Um 10.43 Uhr twitterte S-Bahn Berlin: "Update #S3, #S5, #S7, #S75, #S9: Die Strecke ist wieder frei. Der durchgehende Zugverkehr zwischen wird in Kürze wieder aufgenommen. Bitte noch mit Verspätungen und einzelnen Ausfällen rechnen."

Neukölln: Autofahrer flieht vor Polizei und kracht gegen Schaufensterscheibe

Einsatzkräfte ahmen heute früh gegen 3.50 Uhr in Neukölln einen 23-jährigen Mann fest, der mit seinem Renault gegen die Schaufensterscheibe eines Geschäftes am Kottbusser Damm gefahren war. Der Mann hatte sich zuvor einer Polizeikontrolle im Bereich des Abschnitts 57 entzogen. Im Rahmen einer daraufhin eingeleiteten Nahbereichsfahndung bemerkten Einsatzkräfte des Abschnitts 54 den Mann mit seinem Pkw, als er die Friedelstraße lediglich mit eingeschaltetem Tagfahrlicht in Richtung Sonnenallee befuhr.

Beim Versuch, ihn zu stoppen, setzte der Mann zurück und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hobrechtstraße. Anschließend setzte er seine Fahrt – weiterhin deutlich zu schnell unterwegs – über die Lenaustraße und den Kottbusser Damm fort. Beim Abbiegen in die Bürknerstraße kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab und touchierte einen am Fahrbahnrand geparkten Toyota. Infolge des Aufpralls wurden zwei weitere Pkw, ein Mercedes Benz und ein Seat Ibiza, beschädigt. Der 23-Jährige kam mit seinem Fahrzeug schließlich an der Schaufensterscheibe eines Geschäftes zum Stillstand, die dadurch erheblich beschädigt wurde.

Eine Fahrerlaubnis konnte der 23-Jährige bei seiner Festnahme vor dem Geschäft und der Aufnahme seiner Personalien nicht vorweisen. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von einem Promille. Da der Festgenommene in Folge des Unfalls über Übelkeit klagte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch Blut entnommen wurde.

Oranienburg/Berlin: Paket mit Schmuck verschwunden

Ein in Berlin verschicktes Paket mit Schmuckstücken im Wert von rund 1500 Euro ist nach Polizeiangaben verschwunden. Die Sendung hatte eine 67 Jahre alte Berlinerin aufgegeben, wie die Polizeidirektion Nord am Mittwoch mitteilte. Der Inhalt des Pakets - darunter Ketten und Broschen im Wert von insgesamt 1470 Euro - sollten an ein Auktionshaus in Thüringen gehen. Das Paket sei versichert und mit einer Sendungsnummer aufgegeben worden, die Spur habe sich aber in einem Verteilerzentrum eines Paketzustellers in Oranienburg (Oberhavel) verloren.

Die Ermittler suchen Zeugen, denen die verschwundenen Schmuckstücke möglicherweise zum Kauf angeboten worden sind oder die Hinweise zum Verbleib machen können. „Das kommt hin und wieder vor, dass Anzeigen bei uns eingehen, weil Dinge auf dem Weg zum Empfänger verloren gegangen sind“, sagte Sprecherin Christin Knospe. Sie vermutet eine hohe Dunkelziffer. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

Kreuzberg: Verfolgungsfahrt endet in Schaufensterscheibe

In der Nacht zu Mittwoch ist ein 23-Jähriger nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in ein Schaufenster gefahren. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurde der Autofahrer nach dem Unfall in ein Krankenhaus gebracht. Polizeibeamten sei das Auto zunächst aufgefallen, weil es kein Licht anhatte. Der Autofahrer entzog sich einer Kontrolle und floh mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Am Kottbusser Damm in Kreuzberg verlor der 23-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in ein Schaufenster. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille.

Neukölln: Dieb verletzt Mann mit Messer

Ein Dieb hat am Dienstag den Inhaber eines Schuhgeschäfts in der Karl-Marx-Straße in Neukölln schwer mit einem Messer verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Zuvor hatte ein 20 Jahre alter Angestellter bemerkt, wie ein Kunde Schuhe und Bekleidung einsteckte und den Laden verließ. Der Angestellte und der 38 Jahre alte Inhaber nahmen die Verfolgung auf.

Am Nachbargeschäft stellten sie den 31-Jährigen. Dieser habe sich mit Schlägen und Tritten gewehrt. Trotzdem hätten sie ihn festhalten und ins Geschäft zurückbringen können. Dort habe er sich erneut gewehrt und mit einem Taschenmesser dem Inhaber Stichverletzungen am Rücken und an der Leiste sowie eine Schnittwunde am Knie zugefügt. Der Angestellte habe den Dieb mit Tritten von sich ferngehalten und ihn zu Boden gebracht. Der Angestellte erlitt leichte Verletzungen an einem Arm. Die Polizei nahm den 31-Jährigen fest. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung übernommen hat.

Mariendorf: Auto brennt im Floningweg - Brandstiftung vermutet

Ein Audi hat in der vergangenen Nacht im Floningweg in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) gebrannt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, griffen die Flammen auch auf einen dahinter geparkten VW über. Zeugen berichteten, dass zwei Männer vom Tatort geflüchtet waren. Während der Löschmaßnahmen war die Kreuzung Floning- Ecke Wendelsteinweg gesperrt. Ein Brandkommissariat ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Weißensee: Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt

Bei einem Unfall am Dienstag in Weißensee (Pankow) hat ein Fußgänger schwere Beinverletzungen erlitten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der 53-Jährige auf der Berliner Allee in Höhe der Indira-Gandhi-Straße von einer 59 Jahre alten Autofahrerin erfasst. Die Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten und die unter Schock stehende Frau in ein Krankenhaus. Der Mann musste operiert werden. Die Feststellung des genauen Unfallhergangs ist nun Teil der Ermittlungen des Fachkommissariats für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).

Elsterwerda: Mann bei Streit tödlich verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einer Wohnung in Elsterwerda (Elbe-Elster) ist ein 34-Jähriger tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es am Dienstag in einer Wohnung zu einem Streit, der ausuferte. Dabei wurde der 34-Jährige so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus an seinen Verletzungen starb, wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte. Polizisten nahmen vor Ort einen 37 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Die beiden Deutschen sind der Polizei bekannt. Zum Hintergrund der Auseinandersetzung und zum Tathergang ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft Cottbus.

Hennigsdorf: 81-Jährige um hohen fünfstelligen Geldbetrag betrogen

In Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) hat ein unbekannter Mann eine 81-Jährige um eine hohe fünfstellige Summe betrogen. Der Mann habe sich am Dienstagabend an der Haustür der Frau als Polizist ausgegeben und dies auch mit einer Karte legitimiert, teilte die Polizei am Morgen mit. Er erklärte der Frau, dass es in der Gegend mehrere Einbrüche gegeben haben soll, woraufhin sie ihn in die Wohnung ließ. Nachdem er sich einen Überblick über Wertgegenstände und Geld der 81-Jährigen gemacht hatte, verließ er die Wohnung mit einem höheren fünfstelligen Geldbetrag. Die Frau alarmierte noch am Abend die Polizei. Der Mann ist bisher noch unbekannt.

Radfahrerin oder Radfahrer bei Abbiege-Unfall mit Lkw getötet

Ein radfahrender Mensch ist bei einem Unfall mit einem Lastwagen in Finsterwalde (Elbe-Elster) gestorben. Der Fahrer des Fahrzeugs hatte die Person am Mittwochmorgen vermutlich beim Abbiegen auf der B96 an der Kreuzung Sonnewalder- und Kirchhainer Straße übersehen, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Zunächst hatte „rbb24“ berichtet. Angaben zum Alter und Geschlecht des Opfers konnte die Polizei zunächst nicht machen. Die Kreuzung war am Vormittag voll gesperrt.

Oderaue: 64-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand

Ein Mann ist bei einem Wohnungsbrand in Oderaue (Kreis Märkisch-Oderland) ums Leben gekommen. Das Feuer war am Dienstagabend aus unbekannter Ursache in der Wohnung des 64-Jährigen ausgebrochen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dp )