Blaulicht-Blog

Wilmersdorf: Hausbewohner in Angst nach Brandstiftung

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Wilmersdorf: Erneut gab es Brandstiftung in einem Wilmersdorfer Wohnhaus, die Bewohner haben Angst

Wilmersdorf: Erneut gab es Brandstiftung in einem Wilmersdorfer Wohnhaus, die Bewohner haben Angst

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 23. August.

Wilmersdorf: Hausbewohner in Angst nach Brandstiftung

In der Nacht zu Montag brannte es zum dritten Mal binnen kurzer Zeit in einem Wohnhaus an der Schlangenbader Straße in Wilmersdorf. Die Feuerwehr rückte zunächst mit rund 48 Einsatzkräften aus. Es wurde jedoch nur ein Löschfahrzeug gebraucht. Die Brandbekämpfer löschten eine großen Müllcontainer, ein weiterer wurde beschädigt. Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte noch den Brandraum.

Es ist nicht der erste Brand in dem Wohnhaus. Beim ersten Feuer brannten zwei Kellerverschläge, ein Bewohner musste reanimiert werden. Das zweite Feuer gab es unter einer Kellertreppe, wo Sperrmüll und Gerümpel brannten. Die Bewohner der Wohnanlage sind nun in Sorge, dass Schlimmeres passieren könnte. Eine Mieterin sagte gegenüber Pressevertretern, sie könne heute aus Angst nicht mehr schlafen. Ein Fachkommissariat der Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Oberspreewald-Lausitz: Fahrzeug der Feuerwehr kommt von Fahrbahn ab und fährt gegen Baum

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr ist in Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Zäune und dann gegen einen Baum gefahren. Die fünf Insassen im Alter zwischen 30 und 41 Jahren seien bei dem Unfall am Montagmorgen verletzt worden, teilte die Polizei in Cottbus mit. Sie kamen in Krankenhäuser. Die Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden.

Neukölln: Mehrere Autos aufgebrochen - Festnahmen

Polizisten haben in der vergangenen Nacht zwei Männer in Neukölln festgenommen. Die beiden Polizisten waren nach Bürgerhinweisen gegen 2.45 Uhr dabei im Mittelbuschweg mehrere Fahrzeugeinbrüche zu begutachten, um Geschädigte zu informieren und Anzeigen zu fertigen. Die beiden 24- und 53-jährigen Männer, die sich in der Nähe aufhielten, kamen ihnen dabei verdächtig vor. Die Kontrolle der Tatverdächtigen brachte neben Werkzeugen, die für diese Einbrüche geeignet waren, auch diverses mutmaßliches Diebesgut aus den Einbrüchen zum Vorschein. Die anschließend Festgenommenen wurden einem Fachkommissariat überstellt. Die Ermittlungen zu den über zehn Fahrzeugeinbrüchen dauern an.

Marzahn: Mann beraubt und geschlagen - Festnahme

Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminaldauerdienstes und Einsatzkräfte eines Spezialeinsatzkommandos nahmen gestern Nachmittag in Marzahn einen mutmaßlichen Räuber fest. Der 39 Jahre alte Mann soll zusammen mit einem unbekannten Komplizen bereits am 21. August 2021, gegen 21.30 Uhr, einen ihnen bekannten 36 Jahre alten Mann bis zur Märkischen Allee Ecke Mehrower Allee gefolgt sein. Hier soll das Duo von dem Mann Geld gefordert haben. Als er dies verneint habe, sollen die Tatverdächtigen unter anderem mit einem Schlagring auf ihn eingeschlagen und aus seinem Rucksack Geld entwendet haben. Dabei sollen sie ihn auch mit einem Messer bedroht haben. Dem 36-Jährigen gelang schließlich mit Verletzungen die Flucht, um Hilfe zu holen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Im Rahmen der Durchsuchung bei dem Festgenommenen fanden Polizisten mehrere mutmaßlich gefälschte Dokumente. Neben den Ermittlungen wegen Verdachts der Urkundenfälschung, des unerlaubten Aufenthaltes und des schweren Raubes suchen die Fahnder weiter nach seinem Komplizen.

Schöneberg: Mann bei Sturz von Balkon schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Sturz vom Balkon in Schöneberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, lagen zunächst keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Der Mann sei am Sonntagabend in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Details zu dem Unfall waren am Montagmorgen noch nicht bekannt.

Schöneberg: Unterführung am Sachsendamm läuft voll Wasser

In der Nacht zu Montag warnte der Deutsche Wetterdienst vor ausgiebigem Regen. Kurz nach Mitternacht regnete es dann auch in Berlin. Gegen 1 Uhr lief aufgrund des starken Regens die Unterführung am Sachsendamm in Schöneberg voll Wasser. Der Fahrer eines Kleintransporters unterschätzte die Tiefe des stehenden Wassers und blieb mit demFahrzeug stecken.

Ein Abschleppunternehmen musste den Transporter abschleppen. Hätte die Fahrer nur eine halbe Stunde gewartet, wäre er problemlos durch die Unterführung gekommen. Mit nachlassendem Regen floss das Wasser in die Kanalisation ab.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail