Blaulicht-Blog

Wilmersdorf: Feuerwehr rettet Person aus verrauchtem Keller

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Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 20. Juli.

Wilmersdorf: Feuerwehr rettet Person aus verrauchtem Keller

Bei einem Feuer im Keller eines Wohngebäudes in Wilmersdorf ist eine Person von der Feuerwehr gerettet worden. Die Person musste reanimiert werden und wurde dann in eine Klinik gebracht, teilte die Feuerwehr bei Twitter mit. Anrufer hatten am Nachmittag gemeldet, dass bei dem Kellerfeuer Personen eingeschlossen gewesen sein sollen. 44 Einsatzkräfte waren vor Ort. Dabei gingen sogenannte Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und Personensuche durch die stark verrauchten Kellerbereiche und Aufgänge. Der Einsatz dauerte am Dienstagabend zunächst noch an.

Klinikum Buch: Feuer in Patientenzimmer

Am Dienstagnachmittag brannte es in einem Patientenzimmer des Klinikums Buch. Die Feuerwehr wurde laut eines Sprechers um 14.10 Uhr alarmiert und konnte die Flammen schnell löschen. Eine Person sei leicht verletzt und dem Krankenhauspersonal übergeben worden. Weitere Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Die Feuerwehr war mit 48 Kräften am Lindenberger Weg im Einsatz – darunter auch freiwillige.

Betrunkener Autofahrer mit fast vier Promille gestoppt

Mit fast vier Promille Alkohol im Atem ist ein 48 Jahre alter Autofahrer gestoppt worden. Ein 59-Jähriger habe den Mann zuvor noch daran hindern wollen, von einem Firmengelände in Peitz (Landkreis Spree-Neiße) zu fahren, teilte die Polizei am Dienstag mit. Jedoch habe er zur Seite springen müssen, um nicht angefahren zu werden. Wenig später sei der Betrunkene durch die Polizei gestoppt worden. Der Atemalkoholtest ergab 3,79 Promille. Nach dem Vorfall vom Montagnachmittag werde nun wegen Alkohol am Steuer, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Führerschein gegen ihn ermittelt. Für viele Menschen kann ein Blutalkoholwert von mehr als 3,5 Promille lebensgefährlich sein.

Hellersdorf: Frau angefahren und liegen gelassen - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht nach Zeugen, die einen Unfall am Samstag, 3. Juli 2021, am Cottbusser Platz in Hellersdorf beobachtet haben. Dabei wurde eine 46 Jahre alte Fußgängerin schwer verletzt. Kurz vor 2 Uhr wurde die Frau vermutlich von einem schwarzen Fahrzeug, das aus Richtung der Hellersdorfer Straße kam, angefahren. Danach soll die unbekannte Autofahrerin oder der Autofahrer eine Runde über den dortigen Penny-Parkplatz gefahren, gewendet und danach wieder über die Hellersdorfer Straße zurückgefahren sein.

Die Polizei Berlin fragt:

  • Wer hat den Unfall gesehen und kann Angaben zum Unfallgeschehen und zum beteiligen Fahrzeug machen?

Hinweise bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 (Ost) an der Nipkowstraße 23 in 12489 Berlin-Adlershof unter der Rufnummer (030) 4664-372800/801 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Moabit: Streit zwischen zwei Familien eskaliert - SEK-Beamte greifen ein

In Moabit (Mitte) haben am Montagnachmittag Spezialeinsatzkräften (SEK) Wohnungen durchsucht. Anlass war ein eskalierender Streit zwischen Angehörigen zweier Familien. Ersten Erkenntnissen zufolge soll dabei an der Pritzwalker Straße ein verbotenes Maschinengewehr und Macheten eine Rolle gespielt haben. Verletzt wurde niemand. Bei der anschließenden richterlich angeordneten Durchsuchung zweier Wohnungen eines 44-Jährigen mit Wohnanschriften an der Uhlandstraße und der Ordensmeister Straße wurde keine der von Zeugen beschriebenen Waffen entdeckt. Die noch andauernden Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz führt die Kriminalpolizei.

Oranienburg: Leiche in Waldstück entdeckt

In einer Bunkeranlage in einem Wald bei Oranienburg (Oberhavel) ist der leblose Körper einer 26-Jährigen gefunden worden. Die Frau war seit Sonnabend vermisst worden, wie die Polizeidirektion Nord am Dienstag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin geht davon aus, dass die Frau Opfer eines Verbrechens wurde. „Die äußeren Anzeichen weisen stark auf ein Tötungsdelikt hin“, sagte Sprecher Torsten Sauermann der Deutschen Presse-Agentur.

Montagearbeiter, die sich die Bunkeranlage ansehen wollten, hatten am späten Montagabend die Leiche entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Anlage liegt versteckt im Wald und ist von Moos bewachsen. Die Frau ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft vergangenen Donnerstag zum letzten Mal gesehen worden.

Die Rechtsmedizin soll den Körper der Frau am Mittwoch untersuchen. Noch offen sei, ob die Tote in der Anlage starb. „Vielleicht werden Schleifspuren an der Leiche gefunden“, sagte Sauermann. Dies würde darauf hindeuten, dass die Frau woanders getötet wurde. Die Polizei war am Dienstag vor Ort, um Spuren zu sichern.

Nauen: Motorradfahrerin stirbt nach Unfall mit Lastwagen

Eine 44 Jahre alte Motorradfahrerin ist nach einem Verkehrsunfall in Nauen gestorben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war sie aus zunächst ungeklärter Ursache am Montagmorgen im Landkreis Havelland auf einen Lastwagen gefahren. Die 44-Jährige wurde von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am Nachmittag starb.

Nauen: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

Ebenfalls in Nauen ist ein weiterer Motorradfahrer bei einem Unfall gestorben. Der 46 Jahre alte Mann sei am Montagabend von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, sagte eine Polizeisprecherin. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Andere Fahrzeuge seien der Sprecherin zufolge nicht beteiligt gewesen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Wedding: Zwei Seniorinnen auf der Straße beraubt

In Wedding (Mitte) sind am Montagnachmittgag zwei Seniorinnen überfallen worden. Zunächst näherte sich gegen 15.50 Uhr ein Radfahrer einer 74-Jährigen und riss ihr an der Oxforter Straße im Vorbeifahren eine Kette vom Hals. Anschließend fuhr er in Richtung Dubliner Straße davon. Eine Dreiviertelstunde später erreichte eine 89-Jährige mit ihrem Rollator die Haustür ihres Wohnhauses an der Fehmarner Straße. Plötzlich trat ein Unbekannter an die Frau heran und riss ihr ihre Kette ab. Auf einem Fahrrad flüchtete der Mann in Richtung Föhrer Straße. In beiden Fällen wurden die Frauen leicht verletzt, mussten aber nicht medizinisch behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen sowie die Fahndung nach dem Verdächtigen übernommen.

Velten: Schwerverletzter nach Verkehrsunfall auf A111

Bei einem Unfall auf der A111 im Landkreis Oberhavel ist ein 34-Jähriger schwer verletzt worden. Der Kleintransporterfahrer sei in Richtung Berlin in Höhe Velten auf ein Lastwagengespann aufgefahren, das auf die Autobahn auffahren wollte, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen kam von der Fahrbahn ab, der 46 Jahre alte Fahrer blieb aber unverletzt.

Kreuzberg: Jugendliche nach Streit am Gleisdreieck verletzt

Nach einem Streit zwischen zwei Gruppen Jugendlicher in Kreuzberg sind in der Nacht zu Dienstag gegen 1 Uhr zwei 17-Jährige am Park am Gleisdreieck verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, habe einer der beiden durch einen Schlag mit einer Flasche auf den Kopf eine Platzwunde erlitten. Sein gleichaltriger Bekannter wurde durch einen Stich, vermutlich mit einer abgebrochenen Flasche, am Rücken verletzt. Sie wurden von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht, wo ihre Verletzungen ambulant behandelt wurden. Die ebenfalls als jugendlich beschriebenen Tatverdächtigen flüchteten. Die Ermittlungen dauern an.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )