Blaulicht-Blog

Brand in Neuköllner Hausflur - Polizei rettet Säugling

| Lesedauer: 6 Minuten
Gegen 23.20 Uhr kam es in einem Hausflur in der Buschkrugallee zu einem Brand.

Gegen 23.20 Uhr kam es in einem Hausflur in der Buschkrugallee zu einem Brand.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 19. Juli.

Brand in Neuköllner Hausflur - Polizei rettet Säugling aus verrauchter Wohnung

Gegen 23.20 Uhr kam es in einem Hausflur in der Buschkrugallee zu einem Brand. Dabei drang offenbar auch Rauch in eine Wohnung ein. Ersteintreffende Polizisten einer Diensthundestaffel rannten ins Haus und konnten aus einer verrauchten Wohnung einen Säugling retten und ins Freie, zu einem Rettungswagen bringen. Die Mutter konnte ein weiteres Kleinkind selbst in den Rettungstransportwagen bringen. Die genaue Brandursache ermittelt nun ein Brandkommissariat der Polizei.

Charlottenburg: Unfall mit mehreren Autos auf Otto-Suhr-Allee

Am Montagnachmittag hat es auf der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg einen schweren Unfall gegeben. Höhe Krumme Straße seien mehrere Pkw zusammengestoßen, twitterte die Feuerwehr.

Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, sei eine Person mit hydraulischen Rettungsgeräten aus einem Pkw befreit worden und nach Versorgung durch eine Notärztin in eine Klinik gebracht worden. Eine weitere Leichtverletzte habe ebenfalls in eine Klinik gebracht werden müssen. Die Einsatzstelle sei an die Berliner Polizei übergeben worden. Die Ottos-Suhr-Allee war zunächst in beide Richtungen gesperrt, später noch in Richtung Zoo.

Mariendorf: Wohnungsbrand - fünf Personen gerettet

Bei einem Brand in Mariendorf hat die Feuerwehr am Montag fünf Menschen in Sicherheit gebracht. Das Feuer war in einer Wohnung in der ersten Etage eines siebenstöckigen Hauses ausgebrochen. Die Geretteten wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, so die Feuerwehr auf Twitter. 32 Einsatzkräfte waren eine Stunde lang am Ort.

Britz: Polizei nimmt Raser fest

Die Polizei hat in der Nacht zu Montag in Britz einen 20-Jährigen festgenommen, der zuvor über die Stadtautobahn Richtung Süden gerast war. Der BMW-Fahrer war einer Funkstreife aufgefallen, als er den Einsatzwagen gegen 0.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Detmolder Straße und Wexstraße viel zu schnell überholte. Am Kreuz Schöneberg fuhr der Mann langsamer, worauf die Beamten sich vor ihn setzten und ihm anzeigten, hinterherzufahren. Doch statt an der Abfahrt Alboinstraße der Polizei zu folgen, zog er wieder auf die Autobahn, wobei ihm der Einsatzwagen allerdings folgen konnte.

Der 20-Jährige fuhr weiter die Autobahn entlang, wechselte mehrfach die Fahrstreifen und überholte mehrere Fahrzeuge rechts. Die Polizei konnte den BMW schließlich an der Einfahrt zum Britzer Tunnel stoppen. Allerdings verriegelte der Mann die Tür und weigerte sich, diese zu öffnen, sodass ein Beamter die Fensterscheibe mit einer Taschenlampe einschlug. Bei der Festnahme des Mannes wurde dieser selbst sowie einer der Polizisten leicht verletzt. Es wurde eine Blutprobe veranlasst. Laut Polizei seien die Pupillen des 20-Jährigen deutlich geweitet gewesen, was auf Drogenkonsum schließen lasse. Anschließend wurde der Mann wieder entlassen. Führerschein und Auto wurden beschlagnahmt.

Strasburg: Drogenplantage fliegt bei Brand von Lagerhalle auf

Ein Brand einer abgelegenen Lagerhalle bei Strasburg (Vorpommern-Greifswald) hat die Polizei auf die Spur eines mutmaßlichen Cannabis-Produzenten aus Berlin gebracht. Wie eine Polizeisprecherin am Montag erklärte, wurde die 80 Meter lange und massive Halle durch das Feuer am Sonntag so beschädigt, dass sie einsturzgefährdet ist. Es bestehe der Verdacht der Brandstiftung.

Feuerwehrleute hatten vor dem Löscheinsatz aber noch gesehen, dass in der Halle eine Hanfplantage - vermutlich zum Drogenhandel - samt Beleuchtungsanlage in Betrieb war. Nachdem die Lösacharbeiten am Sonntag abgeschlossen waren, hätten Ermittler in einer zweiten Halle wenige Meter weiter Reste einer weiteren Cannabisplantage und Hanfanbau-Utensilien wie 600 Pflanztöpfe gefunden.

Als ein 32-jähriger Mann aus Berlin an dem Gelände auftauchte, wurde er von Polizisten in Gewahrsam genommen. Bei Befragungen stellte sich heraus, dass der 32-Jährige und ein Bekannter, dessen Herkunft zunächst noch nicht geklärt war, für das Gelände zuständig waren. Gegen beide Männer werde wegen „Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ ermittelt. Der Brand ereignete sich in dem Ortsteil Wilhelmslust. Dieser liegt wenige hundert Meter entfernt von einer Zufahrt zur Autobahn 20, die von Strasburg binnen etwa einer Stunde über die A11 nach Berlin führt.

Bohnsdorf: Bankkundin mit Messer bedroht

In Bohnsdorf nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 35 gestern Abend eine 23 Jahre alte Frau fest. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll sie gegen 21.50 Uhr eine 22-jährige Frau in einer Bankfiliale in der Bruno-Taut-Straße bedroht haben. Nachdem die 22-Jährige dort Geld von einem Automaten abgehoben hatte, soll die Tatverdächtige mit einem auf die Bankkundin gerichteten Messer vor ihr gestanden, Geld verlangt und der Frau gedroht haben, sie umzubringen, wenn diese ihrer Forderung nicht nachkomme.

Bei dem Versuch, der 23-Jährigen das Messer aus der Hand zu schlagen, erlitt die 22-Jährige eine leichte Schnittverletzung an der rechten Hand. Die Geschädigte flüchtete mit ihrem Geld und alarmierte die Polizei, die die Tatverdächtige kurze Zeit später auf dem gegenüberliegenden Parkplatz eines Supermarktes festnehmen konnte. In einer Tasche der 23-Jährigen fanden die Polizeikräfte das für die Tat in Frage kommende Messer und beschlagnahmten es. Die Tatverdächtige kam in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen wurde. Die Ermittlungen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung führt ein Fachkommissariat.

Stromausfall in Berlin-Wilmersdorf - 1100 Haushalte betroffen

Im Berliner Stadtteil Wilmersdorf ist am frühen Montagmorgen für 1100 Haushalte der Strom ausgefallen. Betroffen waren die Brandenburgische Straße, der Fehrbelliner Platz, die Sächsische Straße sowie angrenzende Straßen, wie der Betreiber Stromnetz Berlin mitteilte. Zudem waren nach seinen Angaben 156 Gewerbe von dem Ausfall betroffen. Die Störung war gegen 8.30 Uhr behoben. Der Grund für den Ausfall war zunächst unklar.