Blaulicht-Blog

Junge Berliner fahren mit Auto auf Wiese - Frau stirbt

| Lesedauer: 15 Minuten
Rettungswagen (Symbolbild)

Rettungswagen (Symbolbild)

Foto: Nicolas Armer / dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 18. Juli.

Junge Berlinerin stirbt bei Unfall in Ludwigslust-Parchim

Nach einem schweren Unfall mit einer Toten und vier Verletzten in Westmecklenburg ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den Fahrer des Wagens. Der 22-Jährige aus Berlin war mit seinem Kleinwagen und vier Mitfahrern am Samstagabend auf einer Wiese in Granzin bei Parchim verunglückt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag erläuterte. Die Insassen sollen von einer Feier gekommen sein.

So habe der Fahrer einen etwa drei Meter tiefen Graben auf der Wiese übersehen und sei mit dem Auto hineingefahren. Der Wagen überschlug sich. Eine 20-jährige Mitfahrerin wurde aus dem Wagen hinausgeschleudert und geriet unter das Auto. Dabei wurde die junge Frau aus Berlin so schwer verletzt, dass sie an der Unfallstelle starb.

Der Fahrer und ein 20-jähriger Mann aus dem Wagen wurden schwer verletzt. Zwei 19 und 20 Jahre alte Frauen, die in dem Wagen waren, erlitten leichte Verletzungen. Bei dem Fahrer sei Blut abgenommen worden, um zu klären, ob der 22-Jährige unter Alkohol oder Drogen gestanden habe. Am Auto entstand Totalschaden.

Oehna: Kleinflugzeug stürzt ab - zwei Insassen leicht verletzt

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe der Grenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben sich der Pilot und ein Insasse retten können. Der 21 Jahre alte Pilot und der gleichaltrige Mitflieger seien am Sonntag im Waldgebiet bei Niedergörsdorf-Oehna (Landkreis Teltow-Fläming) in Brandenburg in den Bäumen gelandet und leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die einmotorige Propellermaschine war nach Angaben eines Sprechers kurz davor auf dem Flugplatz Oehna gestartet.

Dann sei nach Aussage des Piloten der für den Auftrieb nötige Luftstrom ausgeblieben, das Flugzeug sei daher ins Trudeln geraten, hieß es von der Polizei. Der Pilot habe die Kontrolle über die Maschine verloren, aber den Sicherungsschirm ausgelöst, so dass das Flugzeug nicht so schnell zu Boden gegangen sei. Beide Männer hätten sich selbst aus dem Wrack befreit. Sie kamen laut Polizei in ein Krankenhaus, Feuerwehrleute sicherten das Wrack. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung prüfe nun, wie es zu dem Strömungsabriss gekommen sei.

Waidmannslust: 18-Jähriger ohne Führerschein flieht vor Polizei und baut schweren Unfall

Ein 18-Jähriger ohne Führerschein ist in der Nacht zu Sonntag in Waidmannslust vor der Polizei geflüchet und hat dabei einen schweren Unfall mit vier Schwerverletzten verursacht. Eine Funkstreife hatte den Ford gegen 2.10 Uhr auf dem Waidmannsluster Damm bemerkt. Als die Beamten den Wagen anhalten wollten, ignorierte der Fahrer jedoch die Signale und flüchtete Richtung Dianastraße. Als er dort nach links abbog, wurde er allerdings aus der Kurve getragen und rammte einen Baum. Das Auto scherte nach links in die Straße Am Wechsel, krachte in einen geparkten Transporter und anschließend in die Begrenzungsmauer einer Schule.

Der 18-Jährige wurde schwer an der Schulter verletzt. Drei weitere Insassen im Alter von 14, 16 und 18 Jahren erlitten ebenfalls schwere Verletzungen, eine 14-Jährige am Kopf, der 16- und der 18-Jährige an Schulter und Rumpf. Alle Insassen wurden in Kliniken gebracht. Die Ermittlungen ergaben, dass der 18-Jährige keinen Führerschein hat, zudem war der Ford nicht zugelassen, die Kennzeichen stammten von einem anderen Fahrzeug. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Wittstock/Dosse: Senior erleidet Herzinfarkt am Steuer

Ein Mann hat bei der Fahrt auf der Autobahn 19 nahe Wittstock/Dosse einen Herzinfarkt erlitten. Der 67-Jährige sei am Samstag an der Landesgrenze von Brandenburg zu Mecklenburg-Vorpommern nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das Auto sei auf den Seitenstreifen und die Böschung gefahren und auf eine Kilometertafel geprallt. Eine Notärztin reanimierte den Mann, der danach in ein Krankenhaus kam. Er starb dort aber wenig später. Die 66 Jahre alte Beifahrerin und ein 93-Jähriger auf dem Rücksitz blieben unverletzt. Die Autobahn war Richtung Wittstock zeitweise komplett gesperrt, laut Polizei bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometer Länge.

Schönefeld: Autofahrer nach Unfall festgenommen

Ein Autofahrer ist nach einem Unfall in Schönefeld (Dahme-Spreewald) in der Nacht zu Sonntag von der Polizei festgenommen worden. Der Mann verunglückte mit seinem Auto gegen 2.30 Uhr an der Kreuzung Alt-Schönefeld/Rathausgasse, hieß es vor Ort. Dabei soll er mindestens einen Baum und mehrere geparkte Fahrzeuge gerammt haben. Sein Auto kippte auf die Seite. Auto- und Trümmerteile waren meterweit zerstreut. Laut Zeugen war der Mann viel zu schnell unterwegs.

Marienfelde: Gestürzter Radfahrer im Krankenhaus gestorben

Nach einem Sturz mit dem Fahrrad in Marienfelde ist ein 77-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Senior am Freitag mit seinem Rad an einer Baustelle auf der Marienfelder Allee auf den Fußweg gefahren und gegen einen Steinpoller geprallt. Bei dem Sturz zog er sich schwere Kopfverletzungen zu, denen er einen Tag später erlag.

Reinickendorf: Beleidigung mit rassistischem Hintergrund

An einem Imbiss in Reinickendorf ist am Sonnabendvormittag ein 34-jähriger Angolaner rassistisch beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 36 Jahre alter Mann gegen 11.30 Uhr ohne Mund-Nasen-Schutz einen Imbiss an der Ollenhauer-/Ecke Kienhorststraße betreten. Nachdem der 30 Jahre alte Inhaber des Imbisses ihn mehrfach und lautstark darauf hinwies, dass der Eintritt nur mit diesem Schutz erfolgen könne, soll es zu einem Streit gekommen sein. Dabei hätten auch mehrere Gäste, die den Streit bemerkt hatten, den 36-Jährigen zum Verlassen des Imbisses aufgefordert. Beim Weggehen soll der Mann dem im Außenbereich sitzenden 34-Jährigen den Mittelfinger gezeigt und ihn rassistisch beleidigt haben. Polizisten brachten ihn in einen Polizeigewahrsam, weil seine Identität zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte. Wegen psychischer Probleme kam der Mann anschließend in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen gegen den 36-Jährigen, der sich bislang unerlaubt in Deutschland aufhält, dauern an.

Velten: Polizei löst illegale Party mit bis zu 150 Besuchern auf

In der leerstehenden Sporthalle einer früheren Ingenieurschule in Velten im Landkreis Oberhavel haben bis zu 150 Besucher der Polizei zufolge eine illegale Party gefeiert. Die Beamten kamen nach mehreren Zeugenhinweisen in der Nacht zum Sonntag dorthin und lösten die Feier auf, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Party habe erheblichen Lärm verursacht. Die Polizei sprach Platzverweise aus und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs ein.

In Velten-Hohenschöpping lag die ehemalige Ingenieurschule für Elektrotechnik „Hanno Günther“. Die Corona-Verordnung erlaubt unter bestimmten Bedingungen Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern.

Westend: Nach Einbruch in Tankstelle festgenommen

In Westend haben Polizisten in der Nacht zu Sonntag einen 31 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in eine Tankstelle eingebrochen zu sein. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Alarmanlage der Tankstelle, die an der Überfahrt der A115 zur A100 liegt, gegen 2.10 ausgelöst. Auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte in unmittelbarer Nähe einen mutmaßlich zur Flucht bereitgestellten Seat Cordoba und den 31-Jährigen fest. Der Mann flüchtete, konnte aber festgenommen werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Eingangstür des Tankstellenshops gewaltsam geöffnet worden war. Vor Ort fanden die Beamten Diebesgut, darunter Zigaretten und Tabakwaren, sowie mit einem Schraubendreher und einem sogenannten Kuhfuß das mutmaßliche Tatwerkzeug. Der 31-Jährige kam in einen Polizeigewahrsam, von wo er der Kriminalpolizei überstellt wurde. Sie führt die Ermittlungen. Der Mann soll morgen einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Der Seat wurde auf ein Sicherstellungsgelände der Polizei Berlin gebracht.

Marzahn: Radfahrer stoßen zusammen – ein Schwerverletzter

In Marzahn sind am Sonnabend zwei Radfahrer zusammengestoßen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 21-Jähriger gegen 12.20 Uhr entgegen des Rechtsfahrgebotes mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Lea-Grundig-Straße in Richtung Rudolf-Leonhard-Straße. In einer Kurve stieß er mit einem ihm entgegenkommenden 39 Jahre alten Radfahrer zusammen. Er und der 39-Jährige stürzten. Während der 21-Jährige unverletzt blieb, erlitt der 39-Jährige schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

Grunewald: Feuer in Nebengebäude der Grunewald-Grundschule

In der Grunewald-Grundschule hat es am frühen Sonntagmorgen gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte gegen 5.15 Uhr ein Anwohner der Delbrückstraße in Grunewald Feuerschein und Qualm aus einem Nebengebäude der Schule und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen in dem mittlerweile in Vollbrand stehenden Klassenzimmer im Erdgeschoss des Gebäudes, welcher nicht nur den Raum selbst zerstörte, sondern auch weitere Teile der Fassade beschädigte. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen werden. Für die Zeit der Löscharbeiten waren die Delbrückstraße zwischen Hubertusallee und Richard-Strauss-Straße sowie die Hubertusallee zwischen Franzensbader Straße und Berkaer Straße gesperrt, wovon auch der öffentliche Personennahverkehr betroffen war. Personen waren nicht in Gefahr.

Moabit: Versuchter Einbruch in ein Motorradgeschäft - Festnahme

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag einen mutmaßlichen Einbrecher in Moabit festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gegen 2.15 Uhr die Polizei zu einem Motorradgeschäft an der Huttenstraße. Zuvor konnte er dort das Einschlagen einer Fensterscheibe durch einen Unbekannten beobachten, der daraufhin in Richtung Turmstraße flüchtete. Anhand von Videoaufzeichnungen konnte der Inhaber des Geschäftes den Mann in der Nähe wiedererkennen. Polizisten nahmen den 21-jährigen Tatverdächtigen fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

Flugplatz Neuhardenberg: Batteriegroßspeicher in Solarpark in Brand - hoher Schaden

Der Brand eines Batteriegroßspeichers im Solarpark am Flugplatz Neuhardenberg (Landkreis Märkisch-Oderland) hat einen hohen Schaden verursacht. In der Nacht zum Sonntag sei der Speicher aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Feuerwehr habe den Container erst in den Morgenstunden vollständig löschen können. Wegen des Materials hätten die Einsatzkräfte unter besonderen Schutzmaßnahmen gearbeitet.

Die Polizei gab den Schaden unter Berufung auf den Betreiber mit rund einer Million Euro an. Ermittlungen zur Ursache des Brandes seien eingeleitet worden. Nach Angaben des Airportparks könnten mit der installierten Gesamtleistung des Solarparks bis zu 52.000 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden.

Gesundbrunnen: Über zu laute Musik beschwert - Lebensgefährlicher Stich in den Oberkörper

In Gesundbrunnen ist am Sonnabendnachmittag ein 31-Jähriger durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stand gegen 16 Uhr auf der Weddingstraße ein Renault, aus dem laute Musik tönte. Wegen der Musik ging der 31-Jährige zu dem Auto und geriet dort mit dem 27 Jahre alten Fahrer in Streit, in dessen weiterem Verlauf sich beide geschlagen haben sollen. Plötzlich griff sich der 31-Jährige an seinen Oberkörper und ging von dem Renault zu einer Bar. Deren Gäste bemerkten eine Verletzung des Mannes und alarmierten Rettungskräfte. Der Tatverdächtige flüchtete mit dem Wagen unterdessen. Sanitäter stellten eine lebensgefährliche Stichverletzung fest und brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich erschien auf der Wache des Polizeiabschnittes 18 der 27-Jährige und stellte sich. Er wies an einer Hand eine Schnittverletzung auf. Polizeieinsatzkräfte nahmen ihn fest, brachten ihn in ein Krankenhaus und anschließend in einen Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Polizei stoppt Konzert im SO36

Die Berliner Polizei hat am Sonnabendabend ein nicht genehmigtes Konzert im SO36 an der Oranienstraße in Kreuzberg gestoppt. Dabei waren etwa 150 Personen zusammengekommen, die auch auf der Straße standen, hieß es vor Ort. Die Konzert-Besucher folgten den Anweisungen der Einsatzkräfte und verließen den Club und die Straße.

Prenzlauer Berg: Antisemitische Beleidigungen vor Restaurant

In Prenzlauer Berg ist am Sonnabendabend ein Israeli judenfeindlich beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte der 38 Jahre alte Inhaber eines Restaurants an der Dunckerstraße gegen 19.10 Uhr die Polizei und teilte den Einsatzkräften mit, dass ein Mann wiederholt seine Gäste und ihn belästigt haben soll. Als er ihn bat, dies zu unterlassen, beleidigte ihn der Mann judenfeindlich. Als der zunächst Unbekannte bemerkte, dass der 38-Jährige die Polizei rief, flüchtete er. Während der Aufnahme des Falls erschien eine Zeugin, die die Beleidigungen bemerkt haben soll und den Tatverdächtigen identifizieren konnte. Der 48-Jährige wurde rechtlich belehrt. Dabei gab er an, dass er den Restaurantbetreiber nicht beleidigt haben wolle. Die Ermittlungen gegen den 48-jährigen Tatverdächtigen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Spandau: Motorradfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

Ein 55 Jahre alter Motorradfahrer ist am Sonnabendabend bei einem Unfall in Spandau schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 29-Jähriger mit seinem VW Golf gegen 19.35 Uhr auf der Straße Am Juliusturm, als der Motorradfahrer vor ihm mit seiner Yamaha bremste und der 29-Jährige auffuhr. Der Motorradfahrer geriet ins Schlingern und stürzte. Nach einer Erstversorgung am Unfallort durch Kräfte der Feuerwehr kam der Motorradfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des VW Golf blieb ebenso unverletzt wie drei weitere Personen, die in seinem Auto saßen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Buckow: Feuerwehr löscht brennenden Golf

An der Lipschitzallee in Buckow brannte am Sonnabendabend ein VW Golf. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilte, sei nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen. Die Ermittlungen hat ein Brandkommissariat übernommen.

Charlottenburg: Zwei Verletzte bei Unfall

Bei einem Unfall in Charlottenburg sind am Sonnabendabend zwei Autofahrer verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich an der Osnabrücker Straße. Die beiden Personen kamen ins Krankenhaus; an beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Nähere Details zum Unfallhergang und zur Identität der Beteiligten lagen zunächst nicht vor.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )