Blaulicht-Blog

Hellersdorf: Auto überschlägt sich bei Unfall

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Der Unfall ereignete sich an der Cottbusser Straße in Berlin-Hellersdorf.

Der Unfall ereignete sich an der Cottbusser Straße in Berlin-Hellersdorf.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 14. Juli.

Hellersdorf: Auto überschlägt sich bei Unfall

Ein Autofahrer hat am Mittwochmittag an der Cottbusser Straße in Hellersdorf einen schweren Unfall verursacht und dabei mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt. Der Verursacher überschlug sich mit seinem Auto. Ob jemand verletzt wurde, war zunächst nicht bekannt.

Staaken: 18-Jähriger nach Autobränden festgenommen

Im Spandauer Ortsteil Staaken haben Polizisten in der Nacht zu Mittwoch einen 18-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, ein Auto und einen Anhänger angezündet zu haben. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein 20 Jahre alter Spaziergänger gegen 23.35 Uhr am Cosmarweg den brennenden BMW und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der BMW brannte im hinteren Teil vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein Renault beschädigt, der hinter dem BMW geparkt war. Menschen wurden nicht verletzt. Aufgrund von Zeugenbefragungen konnte ein 18-Jähriger als Tatverdächtiger identifiziert werden, der in der Nachbarschaft wohnt. Er konnte gegen 2.10 Uhr in der Wohnung seiner Eltern aufgegriffen und festgenommen werden. Dort beschlagnahmten die Beamtinnen und Beamten Beweismittel, darunter die Kleidung, die der 18-Jährige bei den Taten getragen haben soll. Am BMW und Anhänger wurden Spuren gesichert, die auf eine Brandstiftung hindeuten. Eine politische Motivation ist derzeit nicht erkennbar. Der Tatverdächtige kam in einen Polizeigewahrsam, ein Haftbefehl soll noch am Mittwoch erlassen werden.

In Wedding brannten nur wenig später in der Nacht zwei weitere Autos, auch bei den Fällen am Dohnagestellt vermutet die Polizei Brandstiftung. Eine Schadensschätzung lag zunächst nicht vor. Ein Brandschutzkommissariat des Landeskriminalamts hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

In Neukölln alarmierte ein unbekannt gebliebener Anrufer die Feuerwehr zu zwei brennenden Fahrzeugen an der Walterstraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die beiden am Fahrbahnrand geparkten Krankenfahrstühle bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, ein Ausbrennen der Fahrzeuge jedoch nicht verhindern. Beschädigt wurde durch den Brand auch ein vor den Krankenfahrstühlen abgestelltes Elektroauto der Marke Ligier Optima – es qualmte im hinteren Bereich. Menschen wurden auch hier nicht verletzt.

Rechte Chatgruppen: Razzien bei Berliner Polizisten

Bei Razzien sind am Mittwochmorgen die Wohnungen von fünf Berliner Polizisten durchsucht worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wird gegen die Beamten wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung und des Verwendes verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, in einer Chatgruppe mit zwölf Teilnehmern Nachrichten mit menschenverachtenden Inhalten versandt zu haben. Durchsucht wurden die Wohn- und Aufenthaltsorte der Polizisten sowie zwei Dienstanschriften. "Die Durchsuchungen verliefen mit Erfolg", hieß es in der Mitteilung. Neben strafrechtlicher Folgen würde die Polizei nun auch dienstrechtliche Maßnahmen prüfen. Mehr zu den Vorwürfen bei der Berliner Polizei lesen Sie hier!

Neukölln: Mit Reizgas besprüht und Geld geraubt - Festnahme

Polizisten haben am Mittwochmorgen in Neukölln zwei Tatverdächtige festgenommen, die zuvor einen Mann beraubt und ihn sowie dessen Begleiter mit Reizgas besprüht haben sollen. Wie die Polizei mitteilte, waren der 54-jähriger Mann und dessen Begleiter an der Sonnenallee unterwegs, als sie gegen 2.30 Uhr in Höhe der Erkstraße plötzlich Stimmen hörten und drei Maskierte vor ihnen standen. Die mutmaßlichen Räuber versprühten Reizgas und raubten von dem 54-Jährigen Geld. Anschließend flüchtete das Duo vom Tatort in die Elbestraße. Einsatzkräfte konnten in der Nähe zwei Tatverdächtige im Alter von 21 Jahren festnehmen. Die beiden wurden einem Raubkommissariat überstellt. Der Überfallene und sein Begleiter mussten wegen Augenreizungen ambulant behandelt werden.

Charlottenburg: Polizei fahndet nach unbekannten Messer-Angreifer

Die Berliner Polizei fahndet nach einem Unbekannten, der in den frühen Morgenstunden des 10. Juli am Hardenbergplatz in Charlottenburg einen 25-Jährigen ohne ersichtlichen Grund mit einem Messer angegriffen und dabei schwer verletzt hat. Die Tat ereignete sich vor dem Imbissstand "Curry 36". Nach der Tat flüchtete der Unbekannte in Richtung Bikini-Haus. Laut Polizei ist der Mann zwischen 18 und 30 Jahre alt, hat eine sportliche Figur, dunkle, kurze Haare und war bekleidet mit einem weißen Pullover.

Der Tatverdächtige soll sich vor der Tat in der Nähe des Bahnhofes Zoologischer Garten aufgehalten haben und dabei in Begleitung eines Mannes und einer Frau gewesen sein.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat die Tat beobachtet oder kann Angaben zum Tatverdächtigen machen?
  • Wer hat am Samstagmorgen, 10. Juli 2021, zwischen 3 und 4 Uhr, in der Nähe des Bahnhofs Zoo einen Mann beobachtet, auf den die o. g. Beschreibung zutrifft und der möglicherweise mit zwei weiteren Personen unterwegs war?
  • An dem Imbiss sollen zur Tatzeit zwei bislang unbekannt gebliebene Männer gegessen haben. Diese beiden Zeugen werden gebeten, sich mit der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in Verbindung zu setzen.

Hinweise bitte an die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911444, per E-Mail an lka114-Hinweis@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Wilmersdorf: Familiärer Streit endet im Krankenhaus

Aus bislang unbekannten Gründen sind in der Nacht zu Mittwoch zwei Männer einer Familie in Wilmersdorf in einen gewaltsamen Streit geraten. Wie die Polizei mitteilte, stritten sich die Cousins, 33 und 44 Jahre alt, gegen Mitternacht vor ihrem Wohnhaus an der Uhlandstraße. Dabei soll der 33-Jährige seinen Kontrahenten mit einer Metallstange auf den Kopf geschlagen haben. Dieser wiederum soll den 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen haben. Der 44-Jährige erlitt Schnittverletzungen an einer Hand und Kopfverletzungen, lehnte eine Behandlung jedoch ab. Der 33-Jährige wurde durch Rettungskräfte mit einer Stichverletzung im Rumpf in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )