Blaulicht-Blog

Reinickendorf: Schwerer Unfall - zwei Personen eingeklemmt

| Lesedauer: 12 Minuten
Der Unfall ereignete sich an der Aroser Allee Ecke Emmentaler Straße in Reinickendorf.

Der Unfall ereignete sich an der Aroser Allee Ecke Emmentaler Straße in Reinickendorf.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 25. Juni.

Reinickendorf: Schwerer Unfall - zwei Personen eingeklemmt

Bei einem schweren Unfall in Reinickendorf sind am Freitagmittag zwei Personen in ihren Autos eingeklemmt worden. Wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte, stürzte ein Auto bei der Kollission auf die Seite. Insgesamt drei Personen mussten in Krankenhäuser gebracht werden, hieß es weiter. Der Unfall ereignete sich an der Aroser Allee Ecke Emmentaler Straße.

A9: Polizei kontrolliert Reiseverkehr zur Ferienzeit

Mit Beginn der Schulferien und damit - für viele - der Urlaubszeit hat die brandenburgische Polizei den Verkehr auf der A9 im Südwesten Brandenburgs näher unter die Lupe genommen. 49 Wohnmobile, 10 Autos mit Wohnanhänger und 3 Kleintransporter seien kontrolliert worden, teilte die Polizeidirektion West am Freitag mit. In zehn Fällen seien die Fahrzeuge überladen gewesen, meist jedoch nur in geringem Maß. Mehr als ein Dutzend Polizisten kontrollierten am Freitag mehrere Stunden den Reiseverkehr zur Ferienzeit an der Raststätte Fläming Ost (Potsdam-Mittelmark).

Die Fahrt mit Wohnmobilen und Anhängern unterscheide sich erheblich zu der mit dem gewohnten Auto, erklärte der Leiter der Polizeidirektion, Karsten Schiewe. „Denn wann fährt man sonst mit 150 Litern Duschwasser über die Autobahn?“ Neben den Wohnfahrzeugen registrierten die Polizisten 217 Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren - in einem Fall 123 bei zugelassenen 80 km/h. Die Beamten klärten unter anderem darüber auf, wie eine Rettungsgasse richtig gebildet wird. Für Kinder gab es ein Malbuch und Buntstifte.

Avus: Langer Stau wegen Bauarbeiten

Viel Geduld brauchten Autofahrer am Freitag auf den Straßen Berlins. "Auch heute wieder #Verkehrschaos in #Charlottenburg und #Westend aufgrund der #Bauarbeiten auf der #A115 stadtauswärts in Höhe #AVUS-Tribüne", meldete die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). An der Avus-Tribüne werden in den Sommerferien wieder Arbeiten durchgeführt. Stadtauswärts ist im Dreieck Funkturm bis Anfang August der rechte Fahrstreifen gesperrt.

Die Behinderungen im Einzelnen:

  • Stau auf dem Rohrdamm bis Messedamm +50 Min,
  • A100 +30 Min,
  • A111 +15 Min.

Spandau: Handel mit Produktfälschungen – Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Nach monatelangen Ermittlungen wurden am Donnerstag bis in die Nachtstunden sechs Durchsuchungsbeschlüsse in Spandau und in Falkensee vollstreckt. Zwei tatverdächtigen Männern, 28 und 29 Jahre alt, wird vorgeworfen, seit mehreren Jahren einen gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Handel mit gefälschten hochpreisigen Modeprodukten zu betreiben. Ab 14 Uhr durchsuchten über 100 Einsatzkräfte die Wohnanschriften, Geschäfts- und Lagerräume sowie ein Auto der Tatverdächtigen in den Ortsteilen Spandau, Wilhelmstadt, Haselhorst und eine Aufenthaltsanschrift in Falkensee. Sie stellten Kleidung, Handtaschen, Armbanduhren, Schuhe, Parfümflakons, Sportkleidung und Modeaccessoires sowie mehrere Computer, Datenträger und Mobiltelefone sicher. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer dauern an.

Tiergarten: 101-Jährige stirbt bei Wohnungsbrand

Eine 101 Jahre alte Frau ist nach einem Brand in einer Wohnung in Tiergarten tot aufgefunden worden. Derzeit sei noch unklar, ob die Frau aufgrund einer im Zusammenhang mit dem Brand stehenden Verletzung oder aus anderen Gründen gestorben sei, teilte ein Sprecher des Lagezentrums Berlin mit. Das Feuer brach am späten Donnerstagabend aus. Die Bewohner der anderen Wohnungen in der Kluckstraße mussten das Haus bei dem Brand nicht verlassen, weitere Verletzte waren nicht bekannt.

Falkensee: 32-Jähriger zeigt sechs Mädchen seinen Penis

In Falkensee (Havelland) hat am Donnerstag ein Exhibitionist sechs Mädchen an einer Bushaltestelle belästigt und seinen Penis gezeigt. Die Mädchen informierten umgehend einen Streifenwagen in der Nähe, der den 32-Jährigen stellte, wie die Brandenburger Polizei bei Twitter mitteilte. Der Mann hatte bei einer Atemalkoholkontrolle 2,23 ‰ und kam in ein Polizeigewahrsam.

Erkner: Schottersteine auf Gleise gelegt

Lebensgefahr, meldet die Bundespolizei Berlin: Unbekannte legten am Donnerstag Schottersteine an einem Bahnübergang in Erkner auf die Gleise. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein.

Festnahmen nach räuberischer Erpressung in Schöneberg

Gestern Abend nahmen Polizisten drei Tatverdächtige nach einer räuberischen Erpressung in Schöneberg fest. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten die drei 16-, 17- und 18-Jährigen gegen 21 Uhr zwei Brüder in der Rembrandtstraße angesprochen. Dabei soll der 16-jährige Tatverdächtige mit einem Messer gedroht haben, während die 16 und 18 Jahre alten Brüder aufgefordert worden sein sollen, ihre Taschen und ihre Westen herauszugeben.

Ferner wurde ihnen mitgeteilt, dass sie Mobiltelefone und Ausweise behalten dürften, die Portemonnaies sollten jedoch mit übergeben werden. Während der jüngere Bruder die Forderungen erfüllte, weigerte sich der Ältere. Mit der übergebenen Beute entfernten sich anschließend die Tatverdächtigen in Richtung Feuerbachstraße. Die beiden Brüder verfolgten die Gruppe der mutmaßlichen räuberischen Erpresser, sahen wie ihre herausgegebenen Sachen in ein Gebüsch geworfen wurden und nahmen sie wieder an sich.

Beamte einer vorbeifahrenden Funkstreife, die von den beiden Brüdern angesprochen wurden, nahmen dann die Tatverdächtigen fest, fanden Beweismittel und beschlagnahmten diese. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen in einem Polizeigewahrsam, wurden die Festgenommenen wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Fachkommissariat für Jugendgruppengewalt hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Festnahmen nach versuchtem Fahrzeugdiebstahl in Pankow

In Prenzlauer Berg nahmen Kräfte des Polizeiabschnitts 13 in der vergangenen Nacht drei mutmaßliche Autodiebe fest. Gegen 2.50 Uhr beobachteten die Kräfte, wie drei Männer sich in der Straße Esplanade an zwei Kastenwagen zu schaffen machten, bei einem der beiden, einem Renault, gewaltsam die Hecktür öffneten und hierbei eine Alarmanlage auslöste.

Den Männern gelang noch eine kurze Flucht in einem weiteren Fahrzeug sowie zu Fuß, bevor sie von den Kräften eingeholt und festgenommen werden konnten. Die drei 26, 31 und 38 Jahre alten Männer wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

Berliner stirbt bei Neu Mukran auf Rügen

Am Donnerstag, dem 24. Juni 2021 meldete ein Zeuge gegen 12 Uhr dem Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass eine Person vor Neu Mukran im Wasser treibt.

Nach aktuellen Erkenntnissen wollte ein 89-jähriger Berliner am Strandabschnitt vor dem Wohnmobilparkplatz zwischen Prora und dem Sassnitzer Fährhafen schwimmen. Nachdem der Mann einige Zeit reglos im Wasser trieb, zogen Ersthelfer den Mann an Land und begannen umgehend mit der Reanimation der leblosen Person. Ein eingesetzter Notarzt konnte anschließend nur noch den Tod feststellen.

Neben Beamten des Polizeireviers Sassnitz kamen auch Rettungskräfte und Kameraden der Feuerwehr der Gemeinde Binz zum Einsatz. Ebenfalls betreute ein Seelsorger die Angehörigen und Ersthelfer. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Wohnungsloser Mann in Mitte mit Gehhilfe verprügelt

In Gesundbrunnen soll gestern Abend ein 23-Jähriger einen wohnungslosen 31-Jährigen mit einer Gehhilfe verprügelt und schwer verletzt haben. Nach Angaben des 31-Jährigen sowie zweier Zeuginnen soll sich der Tatverdächtige gegen 20.15 Uhr an einer Tischtennisplatte im Volkspark Humboldthain befunden haben, wo es dann, aus noch nicht geklärten Gründen, zu der Attacke auf den 31-Jährigen gekommen sein soll. Hierbei soll der Jüngere dem Mann seine Gehhilfe entwendet und mehrfach gegen dessen Kopf und Körper geschlagen haben.

Auch als der Geschlagene bereits am Boden lag, soll der 23-Jährige weitergemacht haben. Aufgrund der Zeugenaussagen und Personenbeschreibung stellten Polizeikräfte den Tatverdächtigen, der sich in Begleitung von zwei Männern und zwei Frauen befand, in der Nähe des Tatortes und nahmen ihn vorläufig fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen. Der 31-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Stern-Demos zum Christopher Street Day in Berlin

Zum Christopher Street Day wollen am Samstag (13.00) mehrere Demonstrationen durch Berlin in Richtung Alexanderplatz ziehen. Unter dem Dach des „CSD Berlin Pride“ sind drei Routen geplant. Nach Angaben der Polizei sind zu diesen Demos insgesamt 9500 Teilnehmer angemeldet. Es geht um verschiedene Bereiche der queeren Szene. Die Aktion ist eine Alternative zum klassischen Berliner CSD. Der CSD hatte in den Vorjahren als Parade Hunderttausende auf die Straßen gelockt und ist diesmal am 24. Juli als Polit-Demo geplant.

Am Samstag widmet sich der „East Pride“ der Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in der DDR, vorab gibt es einen Gottesdienst in der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg. In Neukölln will der Verein Travestie für Deutschland auf die „desolate Situation“ der Szene-Infrastruktur aufmerksam machen, Start ist in der Hasenheide. Am Oranienplatz in Kreuzberg geht es unter dem Motto „QTIBIPOC United“ um feministische Themen und die Rassismus-Debatte.

Vergangenes Jahr fielen große Paraden wegen der Corona-Pandemie aus. Der CSD soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern. Ende Juni 1969 stürmten Polizisten in New York die Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

Mehrtägige Vollsperrung der A10 im Berliner Norden

Der Autobahn 10 steht im Berliner Norden eine mehrtägige Vollsperrung bevor. Betroffen sei der Bereich am Dreieck Pankow in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) sowie die Strecke zwischen Dreieck Pankow und Barnim in Fahrtrichtung Rostock, teilte das Unternehmen Havellandautobahn am Donnerstag mit. Die Vollsperrungen sollen von Donnerstag (2. Juli, 22 Uhr) bis Sonntag (4. Juli, 14 Uhr) bestehen. Entsprechend beschilderte Umleitungen würden eingerichtet.

Grund für die Vollsperrungen sind notwendige Arbeiten an einer Brücke. Das geschieht im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der Autobahn 10, die derzeit erfolgen und immer wieder Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen.

Autobrand in Reinickendorf - weitere Fahrzeuge beschädigt

Ein Unbekannter steckte in der vergangenen Nacht ein geparktes Auto in Reinickendorf in Brand. Eine Anwohnerin der Brusebergstraße wurde gegen 3.30 Uhr auf den Verdächtigen aufmerksam, der mit einem Bunsenbrenner an dem VW Polo hantierte und anschließend davonlief. Kurz darauf stand der Wagen im Vollbrand.

Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Zwei danebenstehende Fahrzeuge wurden durch die Hitzestrahlung in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde hingegen niemand. Die Absuche der Umgebung nach dem Brandstifter blieb erfolglos. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Motorradfahrer stößt mit Transporter zusammen - schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Mahlsdorf wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen fuhr eine 62-jährige Frau mit einem Kleintransporter gegen 20 Uhr die Karlshafener Straße vom Briesener Weg kommend in Richtung Hönower Straße. Als sie nach links in die Hönower Straße einbiegen wollte, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 33-jährigen Honda-Fahrer, der mit seinem Motorrad auf der Hönower Straße in Richtung Rosenhag fuhr.

Trotz einer Gefahrenbremsung prallte der vorfahrtberechtigte Zweiradfahrer im Heckbereich gegen den Renault Traffic und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen am ganzen Körper zu und wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Renault-Fahrerin blieb unverletzt. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme durch den Verkehrsermittlungsdienst, unter Beteiligung eines Gutachters und Kriminaltechnikern, war die Hönower Straße zwischen Sundermannstraße und Lübzer Straße in beide Fahrtrichtungen bis 0.15 Uhr gesperrt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )