Blaulicht-Blog

Ferrari in Schmargendorf angezündet und zerstört

| Lesedauer: 9 Minuten
In Schmargendorf brannte dieser Ferrari.

In Schmargendorf brannte dieser Ferrari.

Foto: privat

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 14. Juni.

Ferrari in Schmargendorf angezündet

An der Kreuzung von Kissinger und Tölzer Straße in Schmargendorf wurde in der Nacht zu Montag ein Ferrari in Brand gesetzt. Das bestätigte die Polizei der Morgenpost auf Anfrage. Das Heck des Sportwagens brannte komplett aus. Ein Anwohner hatte einen Knall gehört und die Feuerwehr alarmiert. Menschen kamen nicht zu Schaden. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt. Die Ermittler gehen nicht von einem politischen Hintergrund aus.

Niederlehme: Fünf mutmaßlich illegal eingereiste Menschen aufgegriffen

Fünf Menschen ohne Ausweispapiere hat die Polizei an der Autobahn 10 bei Niederlehme (Dahme-Spreewald) aufgegriffen. Wie die Bundespolizeiinspektion Forst am Montag mitteilte, wollen diese am Samstag vom Grünstreifen aus Fahrzeuge anhalten. Die zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 31 Jahren waren nach ersten Erkenntnissen mit einem Laster aus Südosteuropa eingereist. Sie stellten Asylersuchen. Die Jugendlichen aus Afghanistan wurden einer Jugendeinrichtung übergeben, die beiden Männer aus Pakistan und Afghanistan der Ausländerbehörde. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet.

Autos brennen vor Autohaus in Marzahn

An einem Autohaus an der Rhinstraße in Marzahn brannten am Montagnachmittag mindestens fünf Autos. Die Feuerwehr wurde nach Aussage eines Sprechers gegen 14.30 Uhr alarmiert und setzte zwei Löschfahrzeuge ein. Die Ursache des Brandes sei noch nicht geklärt. Nach bisher unbestätigten Informationen der Berliner Morgenpost wurden mehrere Personen gesehen, die sich unmittelbar nach dem Ausbruch der Brände schnell von den Autos entfernten.

Treptow-Köpenick: Vonovia-Firmenwagen angezündet

In Treptow-Köpenick hat in der Nacht zu Montag ein Firmenwagen des Wohnungsunternehmens Vonovia gebrannt. Ein davor geparktes Auto geriet ebenfalls in Brand. Beide Fahrzeuge wurden durch das Feuer am Heidekampweg im Ortsteil Baumschulenweg vollständig zerstört. In diesem Fall habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei am Morgen mit.

Mutmaßlicher Autobrandstifter flüchtet in Kreuzberg

Ein mutmaßlicher Autobrandstifter flüchtete am Montagmorgen in Kreuzberg, als sich ihm eine Zeugin näherte. Die Frau war gegen 7.25 Uhr mit ihrem Wagen am Wassertorplatz unterwegs, als sie einen Mann bemerkte, der sich durch das Beifahrerfenster in ein parkendes Auto beugte. Kurz darauf sah sie eine Stichflamme an dem Hyundai, hielt an, stieg aus und lief zu dem brennenden Wagen. Daraufhin flüchtete der Verdächtige in Richtung Prinzenstraße. Alarmierte Einsatzkräfte löschten das in Vollbrand stehende Fahrzeug. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu der Brandstiftung übernommen.

Auto erfasst Radfahrerin in Prenzlauer Berg

Eine 36-jährige Radfahrerin ist in Prenzlauer Berg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wollte der 41-jährige Autofahrer an der Kreuzung von Ostseestraße und Greifswalder Straße links abbiegen und erfasste dabei die ihm entgegenkommende und geradeaus fahrende Radlerin. Die Frau wurde wegen der bei dem Unfall erlittenen Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Westhafen: Frau schlägt in Ringbahn-Fahrgäste ins Gesicht

Die Bundespolizei nahm am Sonntagabend eine Frau fest, die
zuvor in einer S-Bahn verschiedene Reisende attackierte. Während der Festnahme griff die Frau mehrere Beamtinnen und einen Beamten an.


Gegen 19:10 Uhr griff die Frau mehrere Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S42 an und schlug ihnen ins Gesicht. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei nahmen die 31-Jährige am S-Bahnhof Westhafen fest. Dabei verletzte sie eine Polizistin durch Kneifen und Kratzen am Arm, einer 21-jährigen Bundespolizistin trat sie ins Gesicht, so dass diese leichte Prellungen erlitt. Im Dienstfahrzeug verlor die alkoholisierte Frau (1,6 Promille Atemalkoholgehalt) kurz das Bewusstsein,
woraufhin sie ein Rettungswagen in ein Krankenhaus brachte. Nach Einweisung im Krankenhaus griff sie erneut einen Polizisten an, indem sie versuchte, ihn in den Arm zu beißen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen die bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannte Frau ein. Alle angegriffenen Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

Buch: Mann in Rolltor eingeklemmt und tödlich verletzt

Am Standort eines Abfallunternehmens in Buch kam es am Montag zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Unbestätigten Informationen zufolge soll ein Mann in einem Rolltor eingeklemmt worden sein. Dabei habe er sich tödlich verletzt. Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr bestätigte lediglich, dass auf dem Gelände in der Straße Am Vorwerk ein Mann ums Leben gekommen sei. Die Feuerwehr sei mit einem Rettungshubschrauber vor Ort gewesen. Die Einsatzkräfte hätten den Mann aber bereits leblos vorgefunden.

Neukölln: Mann durch Stich in die Leber lebensgefährlich verletzt

Am Sonntagmorgen wurde ein Mann im Ortsteil Gropiusstadt durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. Gegen 7.40 Uhr alarmierte ein Anwohner Rettungskräfte in die Eugen-Bolz-Kehre, da er dort vor einem Wohnhaus einen jungen Mann vorgefunden hatte, der eine blutende Verletzung am Oberkörper aufwies. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort gab der Verletzte an, dass ein ihm flüchtig bekannter 21-Jähriger mit einem Messer auf ihn eingestochen habe. Weitere Hintergründe der Auseinandersetzung wurden zunächst nicht bekannt.

Bei dem 22-Jährigen wurde ein lebensgefährlicher Stich in die Leber festgestellt. Er wurde sofort notoperiert. Die Ermittlungen zu dem vom Verletzten genannten Tatverdächtigen und den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung dauern an und wurden von einem Fachkommissariat übernommen.

Neukölln: Mann bedroht Kinder mit Gasdruckwaffe

Am Sonntagnachmittag wurde in Britz ein Mann festgenommen, der spielende Kinder bedroht haben soll. Nach derzeitigem Kenntnisstand erschien ein Mann gegen 15.40 Uhr auf einer Grünanlage hinter Wohnhäusern in der Grenzallee und beschimpfte dort zunächst spielende Kinder. Dann soll er sein T-Shirt angehoben und den Kindern eine im Hosenbund steckende Schusswaffe gezeigt haben. Daraufhin liefen die Kinder davon, konnten aber noch sehen, wie der Mann in einem nahegelegenen Wohnhaus verschwand.

Alarmierte Polizeieinsatzkräfte umstellten das Gebäude. Währenddessen kam der Verdächtige wieder aus dem Haus. Die Beamten nahmen den 60-Jährigen fest. Bei einer sich anschließenden Durchsuchung in der Wohnung des Mannes wurden die Beamtinnen und Beamten fündig: Sie stellten als mutmaßliches Tatmittel eine defekte Gasdruckwaffe sicher. Der Festgenommene kam für weitere polizeiliche Maßnahmen, eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung, in einen Gewahrsam und anschließend wieder auf freien Fuß. Alkohol hatte er nachweislich nicht zu sich genommen. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Friedrichshain: Polizei schränkt Versammlungsfreiheit ein

Die Polizei schränkt die Versammlungsfreiheit in Bereich des Nordkiezes in Friedrichshain vorübergehend ein. Die Maßnahmen gelten vom 16. bis einschließlich 18. Juni, teilte die Polizei mit. Anlass ist ein sogenanntes "Schutzersuchen" im Rahmen der geplanten Brandschutz-Kontrolle in dem verbarrikadierten Haus Rigaer Straße 94 . Betroffen sind folgende Bereiche:

  • Rigaer Straße zwischen Ecke Liebigstraße (einschließlich Kreuzungsbereich) und Ecke Proskauer Straße (ausschließlich Kreuzungsbereich)
  • Liebigstraße zwischen Ecke Rigaer Straße (einschließlich Kreuzungsbereich) und Ecke Bänschstraße (einschließlich Kreuzungsbereich)

Eine Nutzung des Bereiches ist nur Anrainerinnen und Anrainern und deren Besucherinnen und Besuchern sowie in Einzelfällen bei Notfällen gestattet. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, motorisierten Zweirädern oder mobilen Behältnissen (insbesondere Kleidercontainer, Müllbehälter) auf öffentlichem Straßenland wird für den beschriebenen Zeitraum untersagt.

Konradshöhe: Auto überschlägt sich bei Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Konradshöhe zog sich am Sonntagabend ein Autofahrer schwere Verletzungen zu. Der 51-Jährige war gegen 18 Uhr mit seinem VW in der Friederikestraße in Richtung Falkenplatz unterwegs. An der Kreuzung Jörsstraße kam es zur Kollision mit dem Fiat einer 32-Jährigen, die in Richtung Fähre fuhr. Bei dem Aufprall kippte der VW um, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Der Insasse, der von dem 39 Jahre alten Beifahrer der Frau aus dem Wagen gezogen wurde, kam mit dem Verdacht eines Polytraumas, einer Knieverletzung sowie Hautabschürfungen in eine Klinik und wurde stationär aufgenommen. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht. Die Autofahrerin erlitt eine leichte Kopfverletzung und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung bis etwa 18.40 Uhr gesperrt. Davon betroffen war auch der Buslinienverkehr.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )