Blaulicht-Blog

Brand in Berlin-Charlottenburg - Feuerwehr im Einsatz

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Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 6. Juni.

Charlottenburg: Dachbereich eines fünfgeschossigen Wohnhauses brennt

Die Feuerwehr ist am Sonntagnachmittag zu einem Einsatz an die Fritschestraße in Charlottenburg ausgerückt. Dort brennt es im Dachbereich eines fünfgeschossigen Wohnhauses. Wie die Feuerwehr mitteilte, stehen die Einsatzfahrzeuge teilweise auf dem Kaiserdamm. Deswegen kann es zu Behinderungen kommen.

Autobrand in Moabit

In einem Hinterhof in der Dreysestraße in Moabit ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei waren Buschwerk sowie ein Baum in Brand geraten. Ein Fahrzeug auf dem Parkplatz des Hinterhofs wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die von Anwohnern alarmierte Feuerwehr konnte den Brand, der gegen 20 Uhr ausgebrochen war, zügig löschen. Menschen wurden nicht verletzt. Zur Ursache war zunächst nichts bekannt.

Mitte: Pkw stößt mit Tram zusammen

Am Abend wollte der Fahrer eines Fahrdienstes auf der Mollstraße in Mitte wenden und übersah dabei eine in der gleichen Richtung fahrende Straßenbahn. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. An dem Pkw entstand Sachschaden.

Schmargendorf: Sachbeschädigung am Wohnhaus eines Abgeordneten

Unbekannte beschädigten gestern Abend oder in der vergangenen Nacht die Fassade eines Wohnhauses in Schmargendorf. Mitarbeitende des Zentralen Objektschutzes der Polizei stellten gegen 10 Uhr im Rahmen ihres Dienstes einen ungefähr sieben Meter langen Schriftzug an der Fassade eines Mehrfamilienhauses an der Elgersburger Straße fest. Mit diesem Schriftzug wurde ein Mitglied des Abgeordnetenhauses als Nationalsozialist bezeichnet. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm dazu die Ermittlungen.

Streit mit schwerwiegenden Folgen in Spandau

Zwei Männer stritten sich gestern Nachmittag in Spandau. Gegen 15.10 Uhr wurden Polizeieinsatzkräfte zur Schönwalder Straße in Höhe des Koeltzeparks alarmiert, nachdem sich dort zwei Männer stritten. Am Ort trafen sie auf einen 47-Jährigen, der den Einsatzkräften angab, dass er mit einem Bekannten in Streit geriet und diesen dabei verletzt habe. Der verletzte 30-Jährige hatte eine schwere Verletzung im Bereich des Halses und wurde von hinzugerufenen Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er sogleich operiert werden musste.

Lebensgefahr soll seitdem nicht mehr bestanden haben. Am Tatort fanden die Einsatzkräfte Scherben einer Glasflasche sowie eine kleine Schere und sicherten diese. Eine Atemalkoholmessung bei dem 47-Jährigen ergab einen Wert von ungefähr 1,6 Promille. Die Einsatzkräfte brachten ihn anschließend in Polizeigewahrsam, wo er dem zuständigen Kommissariat überstellt wurde. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Volksverhetzung in Gropiusstadt

Gestern Abend nahmen Einsatzkräfte einen Mann in Gropiusstadt fest. Der 59-Jährige soll ersten Erkenntnissen zufolge gegen 20.30 Uhr einem 26-Jährigen, der wegen des Verdachts eines Betäubungsmittelverstoßes in der Grünanlage Grünzug 02, zwischen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee durch Einsatzkräfte kontrolliert wurde, volksverhetzende Äußerungen zugerufen haben. Der Tatverdächtige wurde nach seiner Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine Atemalkoholkonzentrationsmessung ergab 2,86 Promille. Die Ermittlungen durch den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt dauern an.

Brandenburg: Frau wollte mit einem Güterzug zur Ostsee

Eine 27-Jährige hat am Samstag versucht, ohne Ticket und mit einem Güterzug nach Rostock zu gelangen. Zeugen hätten der Deutschen Bahn die Frau gemeldet, die wiederum die Polizei alarmiert habe, teilte die Polizeidirektion Süd am Sonntag mit. Beamte stoppten daraufhin den Zug bei Hohenleipisch (Elbe-Elster) und entdeckten die 27-Jährige unter einer Ladung.

Die Frau aus Tschechien habe angegeben, sie sei im sächsischen Bad Schandau auf den Zug gestiegen, um nach Rostock zu gelangen, hieß es weiter. Dort wolle sie einen Tag an der Ostsee verbringen und anschließend auf die gleiche Weise wieder zurück nach Hause fahren.

Die Frau sei des Zuges verwiesen worden und ihre Personalien an die Bundespolizei weitergegeben worden, berichtete die Polizei. Nun erwarte die Frau ein Bußgeldverfahren. Woher die 27-Jährige das Ziel des Zuges erfahren haben könnte und ob dieser überhaupt nach Rostock unterwegs gewesen sei, sei nicht ermittelt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Reinickendorf: Auto kracht gegen Hauswand - Verletzte

Am Sonntagmorgen um 1.00 Uhr hat sich ein Unfall in der Schloßstraße in Hermsdorf (Reinickendorf) mit mehreren Verletzten ereignet. Wie die Polizei mitteilte, kam ein 51 Jahre alter Porsche-Fahrer, der zwei Frauen und ein neun Jahre altes Kind im Auto hatte, vor dem Bahnhof Hermsdorf nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen drei geparkte Autos, beschädigte weiterhin einen Lichtmast und krachte dann gegen eine Hauswand einer Autowerkstatt. Ein großes Trümmerfeld entstand. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Charlottenburg: Zwei Unfälle nach Verfolgungsjagd auf dem Kudamm

Ein Autofahrer hat sich am Sonnabend auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Folge: Mehrere Unfälle und Verletzte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Mehr als zwei Kilo Drogen in Gefängnissen in diesem Jahr konfisziert

In den Gefängnissen der Hauptstadt sind in diesem Jahr bereits etwa 2,2 Kilogramm Drogen (Stand 31. März) beschlagnahmt worden. Bei zehn Kontrollen seien auch Spürhunde eingesetzt worden, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Justiz auf dpa-Anfrage. Sie erschnüffeln verbotene Substanzen, sie kommen von Polizei und Zoll. Diese Zusammenarbeit habe sich bewährt.

Die größte Menge von Substanzen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, wurde demnach mit rund 1,3 Kilo im Gefängnis Plötzensee sichergestellt. Darunter waren laut Angaben Cannabisprodukte, Heroin, Kokain, Tilidin und Amphetamine. Im Frauen-Gefängnis seien knapp fünf Gramm Heroin und Kokain konfisziert worden, hieß es.

Trotz der Corona-Pandemie sei die Kontrolle von Hafträumen nicht eingeschränkt worden, sagte der Sprecher. Da Besuche von draußen nicht erlaubt waren, konnten Drogen auf diesem Weg nicht eingeschmuggelt werden. Es seien wieder mehr Päckchen über Gefängnismauern geworfen worden. Im ersten Quartal wurden 82 dieser sogenannten Überwürfe entdeckt. Am häufigsten kam das im Gefängnis Plötzensee vor (63 Überwürfe).

( BM/dpa )