Blaulicht-Blog

Baum fällt in Kreuzberg auf die Straße

| Lesedauer: 7 Minuten
Am Moritzplatz in Kreuzberg ist am Freitagabend ein Baum auf die Straße gestürzt.

Am Moritzplatz in Kreuzberg ist am Freitagabend ein Baum auf die Straße gestürzt.

Foto: Privat

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 4. Juni.

Kreuzberg: Baum fällt auf die Straße

Am U-Bahnhof Moritzplatz in Kreuzberg ist am Freitagabend ein Baum auf Bürgersteig und Straße gefallen. Die Feuerwehr war vor Ort, von Verletzten war zunächst nichts bekannt. Auch zu den näheren Umständen oder warum der Baum umgestürzt sein könnte, lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

Charlottenburg: Auto kippt nach Unfall auf die Seite

Bei der Kollision zweier Autos am Donnerstag gegen 23.30 Uhr in Charlottenburg ist eins der Fahrzeuge auf die Seite gekippt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam es zu dem Unfall, weil ein 47 Jahre alter Autofahrer auf dem Kaiserdamm in Fahrtrichtung Kaiserdammbrücke auf den rechten Fahrstreifen wechselte und dann mit dem Auto eines 33-Jährigen kollidierte. In der Folge des Unfalls kippte der Wagen des 47-Jährigen auf die Seite, rutschte mehrere Meter weiter und blieb auf der Fahrerseite liegen. In dem Fahrzeug befand sich noch eine 27 Jahre Mitfahrerin, die leicht am Kopf verletzt wurde und zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus kam. Die schwangere Beifahrerin des 33-Jährigen kam vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus und wurde von dort nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Wegen des Unfalls und der anschließenden Unfallaufnahme blieb der Kaiserdamm in westlicher Richtung zwischen Schloßstraße und Wundtstraße bis 0.20 Uhr komplett gesperrt.

Angermünde: Radfahrer von Auto angefahren und getötet - Fahrer flüchtig

Bei einem Unfall auf einer Landstraße bei Angermünde (Uckermark) ist ein Radfahrer von einem Autofahrer angefahren und tödlich verletzt worden. Der Autofahrer sei nach dem Unfall am Freitagnachmittag geflohen, berichtete ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei. Nähere Einzelheiten zu dem Unfall seien noch nicht bekannt.

Berlin/Brandenburg: Verdacht auf Schwarzarbeit - Zoll durchsucht Wohnungen und Büros

Kräfte des Haupzollamts Berlin haben am Donnerstag im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft den Firmensitz eines Kurierdienstunternehmens, mehrere Wohnungen, Büroräume und eine Shisha-Bar in Berlin und Brandenburg durchsucht. Der Einsatz habe sich gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung gerichtet, wie beide Behörden am Freitag mitteilten.

Drei Männer im Alter von 29 bis 36 Jahren sollen zwischen Juli 2018 und Februar 2021 Subunternehmer beschäftigt haben, wobei allerdings ein Großteil der Firmen Scheinfirmen gewesen sein sollen. „Durch die ausgestellten Scheinrechnungen sollten Schwarzgeldzahlungen verschleiert werden“, heißt es. Den eingesetzten Arbeitnehmern sei nicht der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn gezahlt worden.

Bei dem Einsatz, an dem 85 Kräfte auch des Hauptzollamts Frankfurt/Oder beteiligt waren, habe es keine Festnahmen gegeben. Allerdings habe man „umfangreiche verfahrensrelevante Beweismittel“ sichergestellt. Sie würden nun durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ausgewertet.

Pankow: Unbekannte beschädigen Straßenbahn

Mehrere Unbekannte haben am Freitag gegen 5.10 Uhr in Prenzlauer Berg (Pankow) eine Straßenbahn an der Haltestelle Winsstraße beschädigt. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, sei eine 50 Jahre alte Fahrerin darauf aufmerksam geworden, weil beim Schließen der Türen eine Fehlermeldung kam. Über die Kamera konnte sie beobachten, wie drei Personen in die Bahn stiegen und diese mit Graffiti beschmierten. Als sie das Trio ansprach, sei eine etwa fünfköpfige Gruppe aus der Grünanlage „Park an der Diesterwegstraße“ dazugekommen und habe die Tram mit Nothämmern und Graffiti attackiert. Bei der Flucht der beiden Gruppen zurück in den Park gelang es der Straßenbahnfahrerin, einer der Tatverdächtigen eine an deren Kopf befestigte Kamera zu entreißen. Polizisten stellten die Kamera sicher. Der Staatsschutz ermittelt. Den vollständigen Artikel zur Attacke auf die Straßenbahn lesen Sie hier.

Lichtenberg: Farbschmiererei an Polizei-Dienstgebäude

Eine Farbschmiererei an der Fassade des Polizeiabschnittes 31 in der Pablo-Picasso-Straße in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) ist am Freitagfrüh festgestellt worden. Unbekannte hatten einen 5 mal 1 Meter großen, blauen Schriftzug, beginnend und endend mit einem aufgemalten Herz, auf der Außenwand aufgetragen. Die Ermittlungen dauern an.

Prenzlauer Berg: Feuerwehr löscht Dachbrand

An der Straße Am Märchenbrunnen in Prenzlauer Berg (Pankow) hat es am Freitagmorgen auf dem Dach eines dreigeschossigen Fabrik- und Bürogebäudes gebrannt. Die Berliner Feuerwehr wurde laut eines Sprechers um 8.06 Uhr alarmiert und war um kurz vor zehn Uhr mit 41 Kräften im Einsatz. Die Lage habe sich allerdings bereits wieder entspannt. Verletzt worden sei nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Hellersdorf: Frauen rassistisch beleidigt und geschlagen

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen gegen einen 56-jährigen Mann aufgenommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der stark alkoholisierte Mann zwei 32- und 33-jährige Frauen, die sich in der Suhler Straße in Hellersdorf mit ihren Kindern auf einem Spielplatz aufhielten, beleidigt haben. Nach einem Wortgefecht soll er dann mit einer Faust der Älteren ins Gesicht und der Jüngeren auf den Oberarm geschlagen haben. Anschließend verließ er den Ort. Als die Polizisten eintrafen und den Sachverhalt klärten, kam der Tatverdächtige aus einem der anliegenden Häuser und wurde durch die Frauen wiedererkannt. Der bei ihm durchgeführte Atemalkoholschnelltest ergab einen Wert von 2,85 Promille. Eine Blutentnahme wurde in einem Polizeigewahrsam durchgeführt. Danach wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Marzahn: Transporter erfasst beim Linksabbiegen einen Motorradfahrer

Ein Motorradfahrer ist am Donnerstag gegen 7 Uhr in Marzahn bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der 41 Jahre alte Kawasaki-Fahrer auf der Märkischen Allee von einem entgegenkommenden Transporter, der links in Richtung Springpfuhlpark abbog, erfasst. Der Motorradfahrer erlitt Bein- und Kopfverletzungen. Der Transporter-Fahrer konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Während der Unfallaufnahme war die Märkische Allee an der Unfallstelle in Richtung Ahrensfelde für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte in der Polizeidirektion 3 (Ost) aufgenommen.

Oder-Spree: Autofahrer prallt gegen Baum

Ein 49-Jähriger ist auf einer Straße bei Reichenwalde (Oder-Spree) mit dem Auto gegen einen Alleebaum geprallt und hat sich dabei schwer verletzt. Wie die Polizei in Potsdam am Freitag mitteilte, besteht für ihn jedoch keine Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war er Donnerstagabend aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Zusammenprall wurde er in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Laut Polizei entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )