Blaulicht-Blog

Mann enthauptet Frau mit Kettensäge und tötet sich selbst

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Polizei steht vor einem Grundstück, auf dem zwei Tote entdeckt worden waren.

Polizei steht vor einem Grundstück, auf dem zwei Tote entdeckt worden waren.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 1. Juni.

Prignitz: Mann enthauptet seine Frau mit Kettensäge

Nach der Gewalttat in Lanz in der Prignitz kommen weitere grausame Details zu Tage. Der 64-Jährige, der von der Polizei am Montag tot auf seinem Grundstück bei Lenzen gefunden worden war, soll laut Staatsanwaltschaft zunächst seine 62-jährige Frau mit einer Kettensäge enthauptet haben. Anschließend tötete er sich selbst mit der Säge, wie die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag auf Nachfrage bestätigte. Zuvor hatten mehrere Medien über die Tatwaffe und Details der Gewalttat berichtet. Die Polizei wollte diese zunächst nicht bestätigen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lebte das Ehepaar getrennt. Auf dem Grundstück ist es zu einem „massiven Streit“ gekommen, wie Andreas Pelzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Bei der Polizei war ein Anruf mit einem Hinweis auf das Verbrechen eingegangen. Die Polizei fand dann im Innern des Gebäudes die beiden Toten.

Am Mittwoch sollen die Leichen obduziert werden. Zu den weiteren Hintergründen der Tat konnten die Ermittler noch keine Angaben machen.

Wedding: Wohnung brennt - fünf Menschen in Kliniken

In der Schulstraße in Wedding stand am Dienstag eine Wohnung in der 2. Etage im sogenannten Vollbrand, wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Elf Personen seien vom Rettungsdienst gesichtet und fünf von ihnen in umliegende Kliniken gebracht worden. Drei Menschen hätten sich durch einen Sprung in Sprungpolster in Sicherheit gebracht.

Charlottenburg: Autofahrer fährt auf Kita-Gelände

Ein Autofahrer hat am Dienstagabend in Charlottenburg die Kontrolle über sein Auto verloren. Wie die Berliner Feuerwehr über Twitter mitteilte, durchbrach das Fahrzeug im Popitzweg einen Grundstückszaun, fuhr dann auf das Gelände einer Kita und prallte dort gegen einen Baum. Die Kita war schon geschlossen, zwei Insassen des Autos wurden schwer verletzt und kamen mit Notarzt in ein Krankenhaus.

Pankow: Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Bei einem Verkehrsunfall in Blankenfelde wurde am Montagabend ein Motorradfahrer tödlich verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 66-Jährige mit seiner Suzuki gegen 19.40 Uhr auf der Blankenfelder Chaussee in Richtung Rosenthaler Weg gefahren sein. In Höhe der Einmündung Blankenfelder Chaussee Ecke Berliner Straße soll er aus noch nicht geklärten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben und gegen den Bordstein des begrünten Mittelstreifens gefahren sein. Anschließend stieß der Motorradfahrer gegen zwei Lichtmaste. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb.

Zehlendorf: Schwer verletzte Person bei Unfall

Bei einem Unfall in Zehlendorf ist eine Person am Dienstagmorgen schwer verletzt worden. Das Fahrzeug habe sich an einer Kreuzung aus bislang ungeklärter Ursache überschlagen, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Die schwer verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auf Grund der Bergungsarbeiten sei es zu Einschränkungen im Straßenverkehr gekommen, die jedoch bereits eine Stunde nach dem Unfall aufgehoben waren.

Reinickendorf: Drei Autos und ein Motorrad brennen - Verdacht auf Brandstiftung

Nach dem Brand von drei Autos und einem Motorrad in Reinickendorf hat die Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Nachdem die Autos gelöscht waren, habe ein technischer Defekt als Ursache für den Brand ausgeschlossen werden können, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Zu dem Feuer kam es auf einem Parkdeck an der General-Barby-Straße.

In Berlin werden immer wieder abgestellte Autos von Unbekannten angezündet. Zuletzt brannten am Samstag zwei Autos in den Berliner Ortsteilen Prenzlauer Berg und Staaken. Auch in diesen Fällen konnte der Verdacht der Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Prenzlauer Berg: Polizei nimmt Graffiti-Sprayer fest

Zwei Graffitisprayer gingen der Polizei in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg auf frischer Tat ins Netz. Zunächst wurde die Besatzung einer Zivilstreife gegen 23.15 Uhr auf einen Mann in Schönhauser Allee aufmerksam, der eine Tordurchfahrt mit Farbe besprühte. Als er danach flüchtet, klickten die Handschellen. Bei dem 18-Jährigen beschlagnahmten die Polizisten eine Spraydose, einen Permanentstift sowie Schuhcreme.

Dieseleben Kollegen bemerkten gegen 2.45 Uhr in derselben Straße einen weiteren Mann, der eine Fensterscheibe besprühte. Auch ihn nahmen sie fest und beschlagnahmten die Spraydose. Dabei beleidigte und bedrohte der 30-Jährige die Beamten. In der Nähe wurden drei gleichartige, noch frische Schriftzüge an Hauswänden festgestellt.

Beide Männer konnten nach den Feststellungen ihrer Personalien ihren Weg fortsetzen und müssen sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( dpa )