Corona

Polizei löst Partys in Berliner Parks auf

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Andreas Gandzior
Im Treptower Park feierten in der Nacht zu Sonntag etwa 1200 Personen.

Im Treptower Park feierten in der Nacht zu Sonntag etwa 1200 Personen.

Foto: Thomas Peise

Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Feierlaune in Berlin. Die Polizei löste mehrere Partys im Freien auf.

Berlin. Mit steigenden Temperaturen und einem Hauch von Sommer über der Stadt verwandelten sich einige Berliner Parkanlagen wieder zu Open-Air-Clubs. Das führte in der Nacht zu Sonntag zu Einsätzen der Polizei.

In der Neuköllner Hasenheide waren gegen 22.30 Uhr etwa 1500 überwiegend junge Partygänger unterwegs. „Es war keine riesige Party einer großen Gruppe, sondern sehr viele kleine Gruppen, die sich mit Alkohol und Musikboxen in der Hasenheide aufhielten“, sagte ein Polizeisprecher.

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Hasenheide: Betrunkener wirft Flasche Richtung Polizeifahrzeug

„Hygieneregeln und Abstände wurden nicht eingehalten und es gab eine Vielzahl von Anwohnerbeschwerden wegen der lauten Musik.“ Insgesamt hat die Polizei neun Musikboxen beschlagnahmt.

Nach Polizeiangaben forderten etwa 25 Einsatzkräfte die Menschen auf, den Park zu verlassen. Bis auf einige Ausnahmen folgten die Menschen den Anweisungen. Ein 34 Jahre alter betrunkener Mann warf eine Flasche in Richtung eines Streifenwagens. „Den hat er aber nicht getroffen und bei seiner Festnahme leistete er Widerstand“, sagte der Polizeisprecher. „Gegen 23 Uhr war es wieder ruhig in der Hasenheide.“

Treptower Park: 1200 Personen feiern ohne Abstände

Gegen Mitternacht waren dann etwa 65 Polizistinnen und Polizisten im Treptower Park im Einsatz. Dort waren etwa 1200 Personen mit Alkohol und ohne Abstände in Feierlaune. Hier reichten laut Polizei einige Ansagen, und die Feiernden verließen den Park überwiegend Richtung S-Bahnhof Treptower Park.

Im James-Simon-Park und im Monbijoupark in Mitte waren in den späten Abendstunden ungefähr 1000 Personen unterwegs, aber ruhig und ohne Musik, wie die Polizei sagte. „Beim Eintreffen unserer Kräfte gingen sie freiwillig.“

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