Blaulicht-Blog

Drei Verletzte bei Vollbremsung von BVG-Bus

| Lesedauer: 12 Minuten
Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 27. Mai.

Alt-Tempelhof: Drei Verletzte bei Vollbremsung von Bus

Bei der Vollbremsung eines Busses der Berliner Verkehrsbetriebe BVG sind am Donnerstag im Stadtteil Alt-Tempelhof drei Menschen verletzt worden. Zwei der Fahrgäste mussten in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die BVG mitteilte. Der Bus des Schienenersatzverkehrs für die U-Bahn-Linie U6 habe eine Sicherheitsbremsung vornehmen müssen, nachdem ein Auto den Weg abgeschnitten habe, hieß es. Der Fahrer oder die Fahrerin sei flüchtig.

Baumschulenweg: Maskenverweigerer sticht auf Mitarbeiter von Supermarkt ein

Ein Maskenverweigerer ist am Mittwochnachmittag in der Kiefholzstraße in Baumschulenweg auf den Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarkts losgegangen. Der 27-Jährige hatte den Mann am Eingang darauf hingewiesen, dass er eine medizinische Maske tragen müsse. Das lehnte der Mann jedoch ab. Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge soll der Mann dann den Mitarbeiter rassistisch beleidigt, ihm plötzlich mit der Faust ins Gesicht geschlagen und auch noch mehrfach auf ihn eingestochen haben. Der Täter flüchtete über die Baumschulenstraße in Richtung Kiefholzstraße.

Der 27-Jährige bemerkte kurz darauf, dass er blutete und rief die Polizei sowie Rettungskräfte. Die brachten ihn mit Stichverletzungen am rechten Arm und an der rechten Schulter zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Suche nach dem Flüchtigen blieb erfolglos.

Lichtenrade: 23-Jährige von Nachbar mit Messer attackiert - Notoperation

In Lichtenrade wurde eine 23 Jahre alte Frau am Mittwoch durch einen 71 Jahre alten Mann lebensgefährlich verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge stieg die Frau gegen 13 Uhr im 5. Obergeschoss ihres Wohnhauses in der Steinstraße aus dem Fahrstuhl, als sie der Nachbar unvermittelt mit einem Messer angriff und ihr damit in den Oberkörper stach.

Die Frau konnte weitere Angriffe abwehren und durch das Treppenhaus auf die Steinstraße fliehen. Anschließend lief die Frau zu einer Bushaltestelle in der Barnetstraße, wo sie von Passanten gesehen wurde, die sofort Rettungskräfte und die Polizei alarmierten. Die 23-Jährige kam nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Dort musste sie notoperiert werden und befindet sich jetzt außer Lebensgefahr.

Zwischenzeitlich eingetroffene Polizisten nahmen den tatverdächtigen Mann kurze Zeit später in seiner Wohnung fest. Der 71-Jährige wird am Donnerstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt.

Mitte: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer mit Kind ist der Radfahrer am Mittwoch in Mitte schwer verletzt worden. Gegen 7.30 Uhr war ein 65-Jähriger mit seinem Auto auf der Fehrbelliner Straße in Richtung Anklamer Straße unterwegs. Dabei wollte er die Kreuzung Kastanienallee/Fehrbelliner Straße/Weinbergsweg überqueren und hielt nach Aussage einer Zeugin dazu am Stoppschild an. Als er wieder anfuhr, um die Kreuzung zu überqueren, stieß er mit dem von rechts kommenden vorfahrtberechtigten 49 Jahre alten Radfahrer zusammen. Auf einem Extrasitz auf der Längsstange saß dessen sechsjähriger Sohn. Beide stürzten, wobei sich der 49-Jährige am Kopf, am Rumpf und einem Bein verletzte. Sein Sohn erlitt eine leichte Armverletzung. Alarmierte Rettungskräfte brachten Vater und Sohn in ein Krankenhaus. Während der Sohn nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde, verblieb dessen Vater stationär.

Weißensee: Neun- und Elfjähriger verletzen Mädchen und Polizistin

Zwei Jungen im Alter von neun und elf Jahren haben am Mittwochnachmittag in Weißensee nicht nur zwei Mädchen, sondern auch noch eine Polizistin verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sollen die beiden Brüder gegen 16.45 Uhr auf dem Spielplatz in der Mahlerstraße die Mädchen im Alter von elf und 13 Jahren getreten und ihnen mit einem Ast gegen die Beine geschlagen haben.

Zwei Polizistinnen stellten die beiden, als sie auf ihren Fahrrädern auf der Kreuzung Mahlerstraße und Meyerbeerstraße fuhren, und forderten sie mehrfach auf, stehen zu bleiben. Der Elfjährige fuhr trotzdem ungebremst gegen die Beamtin, die auf der Fahrbahn stand. Die Polizistin stürzte durch den Zusammenprall und prallte mit dem Hinterkopf auf die Fahrbahn. Ihre Kollegin hielt den Jungen fest, der versuchte, sich aus dem Griff mit den Armen herauszuwinden.

Passanten kamen den beiden Polizistinnen zu Hilfe. Ein 46-Jähriger half der Beamtin, den renitenten Jungen auf den Gehweg zu begleiten. Dabei trat dieser noch mehrfach gegen das Bein der Polizistin und schlug mehrfach erfolglos in Richtung des 46-Jährigen.

Die angefahrene Polizistin musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Mädchen, die von den Jungen geschlagen worden waren, waren nur leicht verletzt.

Spandau: Handbremse löst Feuer in Zug aus - Bundespolizei ermittelt

In einem Fernverkehrszug ist am Mittwoch auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg ein kleiner Brand ausgebrochen. Nach Abfahrt des EC 176 aus dem Bahnhof Spandau gegen 13:10 Uhr entwickelte sich Rauch im hinteren Zugteil. Nach einer Notbremsung kam der Zug außerplanmäßig am Bahnhof Nauen zum Stehen. Das Zugpersonal löschte den Brand.

Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bundespolizei evakuierten die 150 Fahrgäste. Sie konnten die Fahrt nach Hamburg mit einem späteren Zug, der in Nauen einen außerplanmäßigen Halt einlegte, fortsetzen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand der Brand aufgrund einer mutwillig betätigten Handbremse, die sich während der Fahrt so stark erhitzte, dass ein Feuer ausbrach. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen unbekannt ein.

BER: Betrunkener Flugpassagier widersetzt sich Anweisungen des Bordpersonals

Für Ärger hat am Mittwochmittag ein betrunkener Flugpassagier gesorgt. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, sei gegen 12 Uhr der Hinweis über einen aggressiven Mann an Bord eines Fluges aus Moskau nach Berlin eingegangen. Laut der Crew soll der betrunkene 51-Jährige andere Fluggäste provoziert und zu körperlichen Auseinandersetzungen aufgefordert haben. Zudem widersetzte er sich den Anweisungen und Aufforderungen des Flugpersonals.

Die Beamten der Bundespolizei kontrollierten den Mann nach der Landung noch auf dem Vorfeld am Flugzeug und leiteten in Ordnungswidrigkeitsverfahren an wegen Nichtbefolgens von Weisungen des Flugpersonals ein. Anschließend durfte der Mann einreisen.

Unfall in Friedrichshain: Radfahrerin tödlich verunglückt

In Berlin-Friedrichshain ist eine Radfahrerin von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Das sagte ein Sprecher der Berliner Polizei auf Anfrage der Morgenpost. Zuerst hatte die "B.Z." über den tödlichen Unfall berichtet. Alle Details zu dem Unfall in Friedrichshain lesen Sie hier.

Spandau: Unbekannter Toter an der Zitadelle aufgefunden

An der Zitadelle Spandau ist am Mittwochabend ein unbekannter Mann tot aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, soll ein Spaziergänger den Leichnam des Mannes gegen 18 Uhr in einem Gebüsch im Zitadellenpark entdeckt und die Feuerwehr und die Polizei verständigt haben. Da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen. Eine Obduktion am Donnerstag ergab allerdings, dass der Mann eines natürlichen Todes gestorben ist, wie die Polizei mitteilte.

Gesundbrunnen: Aggressive Menschenmenge bedrängt Polizisten

Eine aggressive Gruppe hat am Mittwochabend in Gesundbrunnen Einsatzkräfte der Berliner Polizei bedrängt. Wie die Polizei mitteilte, konnte die etwa 30-köpfige Gruppe erst durch den Einsatz von Reizgas und einem Diensthund zurückgedrängt werden. Alle Details zu dem Vorfall in Gesundbrunnen lesen Sie hier.

Kreuzberg: 15-Jähriger bei Raubüberfall mit Messer schwer verletzt

In Kreuzberg ist am Mittwochabend ein Jugendlicher bei einem versuchten Raubüberfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 15-Jährige mit seinem 17 Jahre alten Freund gegen 21.50 Uhr an der Falckenstein- Ecke Wrangelstraße unterwegs. Beide sollen aus einer vierköpfigen Gruppe männlicher Jugendlicher heraus aufgefordert worden sein, alles vorzuzeigen, was sie dabeihaben. Ein Angreifer drohte dabei mit einem Messer. Nach einer Schubserei, bei der die beiden Jugendlichen von den Räubern auch geschlagen worden sein sollen, konnten die Angegriffenen in Richtung Oberbaumbrücke entkommen. Dort brach der 15-Jährige mit einer blutenden Stichverletzung im Rücken zusammen. Er wurde im Krankenhaus sofort operiert und ist außer Lebensgefahr. Sein Freund wollte seine leichten Prellungen nicht ärztlich versorgen lassen. Beute machten die mutmaßlichen Räuber nicht. Die Ermittlungen zum versuchten schweren Raub und die Suche nach den Tatverdächtigen dauern an.

Lichtenrade: Mädchen bei Unfall schwer verletzt

Ein sechsjähriges Mädchen ist am Mittwochabend bei einem Unfall in Lichtenrade schwer verletzt worden. Das Mädchen war gegen 16 Uhr auf den Kirchhainer Damm gelaufen. Dabei wurde sie von dem Auto eines 24-Jährigen erfasst. Das Kind wurde auf den Boden geschleudert und kam mit schweren Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus.

Reinickendorf: Nach gefährlicher Körperverletzung – Tatverdächtiger festgenommen

Polizisten haben am Mittwochabend in Reinickendorf einen Mann festgenommen, der in dringendem Verdacht steht, am Montag einen 18-Jährigen mit einem Messer verletzt zu haben. Der 18-Jährige war in den frühen Morgenstunden des 25. Mai schwer verletzt nach Hause gekommen und hatte seinen Mitbewohnern gegenüber angegeben, zuvor am Schäfersee von Unbekannten attackiert worden zu sein. Aufgrund seiner schweren Verletzungen musste er in einem Krankenhaus notoperiert werden. Ermittlungen führten schließlich zu dem 31 Jahre alten Tatverdächtigen, der in einer Wohnung in der Straße Am Schäfersee festgenommen wurde und am heutigen Donnerstag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden soll. Derzeit wird von Streitigkeiten aus persönlichen Gründen ausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.

Weißensee: Feuer in ehemaligem Kinderkrankenhaus

In der Nacht zu Donnerstag hat in Weißensee ein ehemaliges Kinderkrankenhaus gebrannt. Über 200 Quadratmeter des Dachstuhls des leerstehenden Gebäudes standen im Bezirk Pankow in Flammen, teilte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit. Infolgedessen seien Teile des Dachstuhls eingestürzt. Das Feuer sei gegen Mitternacht entdeckt und zwei Stunden später gelöscht worden. Dabei sei niemand verletzt worden. Den Angaben zufolge ermittelt die Kriminalpolizei unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Marzahn: Auto rast bei Polizeikontrolle davon

Gegen 2.30 Uhr wollten Polizisten in der Konrad-Wolf-Straße in Marzahn ein Auto anhalten und kontrollieren. Doch der 25 Jahre alte Fahrer des Ford raste davon. Dabei überquerte er zwei rote Ampeln und schnitt den Weg einer herannahenden Tram, so dass diese eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Auf der Ferdinand-Schultze-Straße gelang es den Polizisten, mit dem Einsatzwagen vor das Fluchtauto zu fahren. Der Ford hielt kurz an, wendete und setzte die Flucht über einen Gehweg fort. An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Landsberger Allee verringerte der Ford die Geschwindigkeit stark, so dass der Funkstreifenwagen mit diesem zusammenstieß. Der 25-Jährige und sein 30 Jahre alter Beifahrer flüchteten zu Fuß. Einsatzkräften der Polizei Berlin und der Bundespolizei gelang jedoch deren Festnahme. Den Fahrer erwarten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einer Straßenverkehrsgefährdung.

Treptow-Köpenick: Polizei kontrolliert auf Raser-Strecke

Bei Kontrollen auf der bei Rasern beliebte Rummelsburger Landstraße in Treptow-Köpenick am Mittwochabend haben Polizisten sieben Fahrzeuge mit technischen Mängeln festgestellt. Zudem hielten die Einsatzkräfte drei Fahrer unter Drogen und zwei ohne einen Führerschein an. 35 weitere Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM )