Straßenbahn

Tram-Unfall in Hellersdorf - Fußgänger getötet

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In Berlin-Hellersdorf starb ein Fußgänger bei einem Unfall mit einer Tram.

In Berlin-Hellersdorf starb ein Fußgänger bei einem Unfall mit einer Tram.

Foto: Thomas Peise

Der Mann wollte die Tram-Gleise an der Kreuzung Nossener Straße/Riesaer Straße überqueren wollen. Dabei wurde er von der Bahn erfasst.

Hellersdorf: Verkehrsunfall mit Tram - Fußgänger getötet

Ein 19 Jahre alter Fußgänger ist in Hellersdorf von einer Straßenbahn erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Mann hatte am Dienstagnachmittag die Tram-Gleise an der Kreuzung Nossener Straße/Riesaer Straße überqueren wollen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dabei soll er nicht auf die rote Fußgängerampel geachtet haben und wurde von der von links kommenden Tram M60 erfasst. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen starb er kurz danach an seinen Verletzungen.

Fünf weitere Personen, darunter der Fahrer der Straßenbahn, erlitten den Angaben der Feuerwehr zufolge einen Schock. Die Riesaer Straße, durch die auch die Straßenbahnlinien M6 und 18 führen, wurde für die Unfallaufnahme für längere Zeit gesperrt.

Juwelen-Diebstahl im Grünen Gewölbe - Weitere Durchsuchung in Berlin

Im Zusammenhang mit dem Juwelen-Diebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden ist am Dienstag eine weitere Wohnung in Berlin durchsucht worden. Es gehe dabei aber nicht um einen dringend Tatverdächtigen, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Jürgen Schmidt. Er bestätigte damit eine Meldung von Bild.de. Mehr Details zur Durchsuchung teilten die Ermittler nicht mit.

Mitte Mai war ein fünfter dringend Tatverdächtiger für den Raub festgenommen worden. Alle fünf mutmaßlichen Täter sind unter dem Verdacht des schweren Bandendiebstahls und der Brandstiftung in zwei Fällen in Untersuchungshaft. Sie gehören einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie an.

Bei dem spektakulären Coup in dem sächsischen Schatzkammermuseum hatten die Täter am 25. November 2019 Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert erbeutet.

Oranienburg: Mit Haftbefehl gesuchter Mann rammt Auto der Ex

Ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Oberhavel hat am Pfingstmontag in Oranienburg offenbar absichtlich den Wagen seiner Ex-Freundin gerammt. Der Mann war in der Friedensstraße mit seinem VW gegen den VW Kleintransporter gefahren, in dem die 28-Jährige saß. Er versuchte, so die Polizei, so offenbar, die Frau, mit der er mal eine Beziehung geführt und gestritten hatte, zum Anhalten zu zwingen. An den Fahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden. Allerdings stellte die Polizei fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Zudem hatte er mehr als 1500 unverzollte Zigaretten aus Polen bei sich. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, die Zigaretten sichergestellt und der Führerschein beschlagnahmt. Da der Mann die Geldstrafe in Höhe von 30 Euro bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl aufgehoben.

Britz: Zoll beschlagnahmt gefälschte Markenware

Lichtenberg: Kinder angegriffen und rassistisch beleidigt

Zwei Kinder sind am Montag in Rummelsburg (Lichtenberg) von einer Frau und einem Mann angegriffen und rassistisch beleidigt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hätten die beiden Erwachsenen den 12- und 13-Jährigen gegen 22.30 Uhr zunächst aggressiv angesprochen. Als die Jungen weggingen, sei die Frau den Kindern mit einer zuvor zerbrochenen Glasflasche in der Hand gefolgt. Sie habe die Jungen rassistisch beleidigt und ein Bruchstück der Flasche auf sie geworfen. Laut Polizeibericht wurde der 12-Jährige am rechten Unterschenkel getroffen und verletzt. Während die Kinder zum nahegelegenen Polizeiabschnitt liefen, flüchteten die Erwachsenen. Der verletzte Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht, welches er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Nach dem Vorfall suchten die Polizisten den Tatort erfolglos nach den beiden Verdächtigen ab. Es konnten aber Teile der zerschlagenen Glasflasche sichergestellt und beschlagnahmt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung führt der Staatsschutz.

A100: Mehrere Verletzte bei Unfall auf der Stadtautobahn

Ein Mann und zwei Kinder sind am Montag bei einem Unfall auf der Stadtautobahn schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 49 Jahre alte Golf-Fahrer auf der mittleren Fahrspur in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs und fuhr in Höhe der Anschlussstelle Kurfürstendamm auf einen abbremsenden Skoda auf. Dieser wurde auf einen vor ihm stehenden Ford geschoben, welcher wiederum gegen einen stehenden VW Touran stieß.

Der Golf-Fahrer sowie seine beiden Kinder im Alter von vier und sieben Jahren wurden schwer am Kopf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des VW Touran sowie eine 67 Jahre alte Beifahrerin im Skoda wurden leicht verletzt und konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Während der Unfallaufnahme war die Stadtautobahn einseitig für etwa eine Stunde gesperrt. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte in der Polizeidirektion 2 (West).

Wilmersdorf: Antisemitische Parolen gerufen - Festnahme

In Wilmersdorf haben Polizisten am Montag einen betrunkenen Mann festgenommen, der antisemitische Parolen in einer U-Bahn der Linie U3 gerufen hatte. Außerdem gaben Zeugen an, dass der Mann in der U-Bahn mehrfach in Richtung von Fahrgästen getreten hat, aber niemanden traf. Am U-Bahnhof Rüdesheimer Platz nahmen die Beamten den 36-Jährigen fest. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von rund 2,7 Promille. In einem Polizeigewahrsam wurde dem Mann Blut abgenommen. Nach den Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung und versuchter Körperverletzung dauern an.

Reinickendorf: Betrunkener E-Scooter-Fahrer stürzt

Ein betrunkener 25-jähriger Mann ist am Montag mit seinem E-Scooter am Borsigdamm Ecke Neheimer Straße in Tegel (Reinickendorf) gestürzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, handelte es ich um einen so genannten Alleinunfall. Als die Beamten am Unfallort eintrafen, war der Mann bereits mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Reinickendorf: Streit am U-Bahnhof - Ein Schwerverletzter nach Messerangriff

Bei einer Auseinandersetzung in Reinickendorf ist ein Mensch mit einem Messer schwer verletzt worden. Zu dem Vorfall kam es am U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz in der Nacht zu Dienstag, wie die Polizei mitteilte. Der Verletzte sei von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Nähere Informationen zum Tathergang und zur Zahl der Beteiligten lagen zunächst nicht vor.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )