Blaulicht-Blog

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Kreuzberg

| Lesedauer: 12 Minuten
Zwei Menschen wurden bei einem Wohnungsbrand verletzt.

Zwei Menschen wurden bei einem Wohnungsbrand verletzt.

Foto: Philipp Siebert

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 5. Mai.

Kreuzberg: Zwei Verletzte bei Brand in Wohnhaus

In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines fünfetagigen Wohnhauses an der Ecke Manteuffel- und Köpenicker Straße in Kreuzberg haben am Mittwochabend Einrichtungsgegenstände gebrannt. Die Feuerwehr wurde um 20.25 Uhr alarmiert und rückte mit 30 Kräften an. Eine Stunde später waren die Flammen bereits gelöscht und das Gebäude wurde belüftet. "Eine schwerverletzte Person wurde mit dem Notarzt in eine Spezialklinik gebracht“, sagte ein Feuerwehrsprecher der Berliner Morgenpost. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Die Straßen vor dem Haus wurden zwischenzeitlich gesperrt.

Adlershof: Lkw fährt sich fest

Ein Lkw-Fahrer hat sich am Mittwoch auf dem Marktplatz in Adlershof (Treptow-Köpenick) vermutlich bei einem Wendeversuch festgefahren. Auf dem Foto ist das durch die Reifen aufgewühlte Kopfsteinpflaster zu sehen. Die hinteren Räder des Lkw stecken zwischen den kleinen Steinen fest. Die Berliner Feuerwehr ist nicht im Einsatz. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, dass für die Bergung ein Abschleppunternehmen gerufen werden müsste.

Großbeeren: Mann stirbt bei Unfall auf Betriebsgelände

Ein Mann ist nach ersten Erkenntnissen von einem rangierenden Lastwagen auf einem Betriebsgelände in Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming) erfasst worden und noch vor Ort gestorben. Laut Polizei handelte es sich am Mittwochvormittag um einen Unfall. Ein Notfallseelsorger betreute den 52-jährigen Lkw-Fahrer. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft komme ein Gutachter zum Einsatz, teilte die Polizei weiter mit. Eine Anzeige wegen fahrlässiger Tötung sei aufgenommen und das Amt für Arbeitsschutz informiert worden.

Mitte: Maskenverweigerer verharmlost Holocaust

Polizisten nahmen am Dienstagabend einen Mann in Mitte fest. Nach Zeugenaussagen und bisherigen Ermittlungen betrat der später als 68-Jähriger Identifizierte gegen 20.30 Uhr die Filiale einer Supermarktkette am Heinrich-Heine-Platz und trug dabei keine FFP-2-Maske. Eine Mitarbeiterin der Filiale sprach den Mann daraufhin an und forderte ihn auf, entweder eine Maske aufzusetzen oder ein entsprechendes Attest vorzuzeigen, welche ihn von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreie. Der Mann verweigerte jedoch beides. Stattdessen äußerte er sich holocaustverharmlosend.

Der Aussage einer weiteren Zeugin gemäß soll der Mann wiederholt dabei aufgefallen sein. So auch bei einem Ereignis in den vergangenen Monaten. Auch damals soll der Tatverdächtige sich geweigert und sich volksverhetzend sowie antisemitisch geäußert haben. Nach rechtlicher Belehrung durch die Einsatzkräfte sagte der Tatverdächtige, dass er eine Atemwegserkrankung habe, von der Maskenpflicht befreit sei, sich jedoch weigere, das Attest mitzuführen. Er sähe darin eine Diskriminierung. Nach Feststellung seiner Identität durfte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung und seiner antisemitischen Äußerungen verantworten. Das Ermittlungsverfahren dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Luckenwalde: Auto prallt gegen Baum und fängt Feuer - Fahrer stirbt

Ein Auto ist zwischen Luckenwalde und Gottow (Landkreis Teltow-Fläming) gegen einen Baum geprallt und hat Feuer gefangen. Der Fahrer wurde am Mittwochmorgen tot aus dem Auto geborgen und konnte zunächst nicht identifiziert werden, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hätten den am Steuer sitzenden Menschen wegen des Feuers nicht retten können. Laut Mitteilung betreute die Notfallseelsorge Zeugen und Rettungskräfte vor Ort, die Unfallstelle war mehrere Stunden abgesperrt. Warum der Wagen rechts von der Fahrbahn abgekommen war, blieb zunächst unklar. Ein unabhängiger Unfallsachverständiger soll den Ablauf nun untersuchen.

Dahlem: Staatsschutz ermittelt gegen 16-Jährigen wegen Beleidigung

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen gegen einen 16 Jahre alten Schüler wegen des Verdachts der Beleidigung aufgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, soll der Schüler in der Schule in der Straße Am Gehege in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) einen gleichaltrigen Jungen über mehrere Monate immer wieder rassistisch beleidigt haben. Am Montag sei ein Streit zwischen den beiden Schülern eskaliert. Den Ermittlungen zufolge habe der Tatverdächtige dem 16-Jährigen gegen 14 Uhr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn verletzt. Der Tatverdächtige muss sich nun auch wegen Körperverletzung verantworten.

Charlottenburg: 19-Jähriger rammt Polizistin Ellenbogen ins Gesicht

Am Dienstagabend widersetzte sich in Charlottenburg ein junger Mann einer Kontrolle durch zivile Einsatzkräfte, nachdem er einen Basketball auf den Zivilwagen geworfen hatte. Gegen 20.50 Uhr fuhren zwei Polizistinnen und ein Polizist in dem Fahrzeug auf der Kantstraße in Richtung Messedamm. Als sie an der Kreuzung Kantstraße Ecke Kaiser-Friedrich-Straße links abbogen, bemerkten sie mehrere Fußgänger, die sie ohne zu behindern und zu gefährden passierten. Kurz darauf hörten die Insassen einen lauten Knall an dem Auto und sahen wie ein Mann einen Basketball aufhob und in Richtung Wilmersdorfer Straße weiterlief.

Zwei Ermittlerinnen liefen dem Heranwachsenden hinterher, gaben sich als zivile Polizistinnen zu erkennen und forderten dessen Personalausweis. Als sich der 19-Jährige der Kontrolle durch Weglaufen entziehen wollte, hielt ihn die Polizeikommissarin fest, woraufhin er die Polizistin mit seinem Ellenbogen in ihr Gesicht schlug und sie an der Nase verletzte. Bei der anschließenden Festnahme stieß er ihr zudem mehrfach mit seinem Knie gegen ihren Körper. Nachdem sich der Festgenommene kurzzeitig beruhigt hatte und die Einsatzkräfte erneut seinen Ausweis forderten, beschimpfte er die Beamtinnen und den Beamten und rannte in Richtung Kaiser-Friedrich-Straße. Als er dabei den erhöhten Mittelstreifen der Kantstraßen überquerte, stolperte der Flüchtende und stürzte zu Boden. Die Polizistin wurde durch alarmierte Rettungskräfte ambulant behandelt. Ihren Dienst konnte sie nicht fortsetzen. Der zivile Einsatzwagen wurde nicht beschädigt. Der Festgenommene konnte nach der Feststellung seiner Personalien seinen Weg fortsetzen. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen.

Oberschöneweide: Motorradfahrer von Auto angefahren

Am Dienstagabend gegen 20 Uhr kam es auf der Straße An der Wuhlheide in Oberschöneweide zu einem schweren Unfall zwischen einem Pkw und einem Motorradfahrer. Der Biker kollidierte mit einem VW Golf Dabei kam der Motorradfahrer von der Straße ab und landete auf dem Mittelstreifen. Der Biker wurde vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus zur Weiterbehandlung transportiert.

Wilmersdorf: Lkw-Fahrer übersieht Fahrradfahrer und überfährt ihn

Schwere Verletzungen erlitt am Dienstagmorgen ein Radfahrer, als er in Wilmersdorf von einem Lastwagen erfasst wurde. Der 52-Jährige war gegen 7.20 Uhr mit seinem Zweirad in der Brandenburgischen Straße in Richtung Berliner Straße unterwegs. An der Kreuzung Hohenzollerndamm bog ein in gleicher Richtung fahrender Lastwagen nach rechts ab und erfasste den Mann. Der Rettungsdienst brachten ihn mit inneren Verletzungen in eine Klinik, wo er zur stationären Behandlung aufgenommen wurde. Der 44-jährige Fahrer des Lkw wurde nicht verletzt.

Hellersdorf: 18-Jähriger schlägt wahllos zu - Psychiatrie

Am Dienstagnachmittag musste ein Mann in der Psychiatrie einer Klinik in Hellersdorf stationär aufgenommen werden. Der 18-Jährige soll ersten Erkenntnissen zufolge gegen 14.15 Uhr erst einem 59-jährigen Mann in der Hellersdorfer Straße ins Gesicht geschlagen und dann beim späteren Einsatz einem Polizeimeister ohne Vorwarnung mit der Faust ebenfalls ins Gesicht geschlagen haben. Beide Geschlagenen mussten aufgrund ihrer Gesichtsverletzungen im Krankenhaus ambulant behandelt werden, der Polizist konnte seinen Dienst aufgrund seiner starken Gesichtsschwellung nicht fortsetzen. Zwei weitere Polizisten mussten dann aufgrund des starken Widerstandes des Mannes unter anderem Schlagtechniken anwenden, um den Mann auf den Boden zu bringen und ihm die Handschellen anlegen zu können. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Mann anschließend aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit mit Polizeischutz zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus.

Friedrichshain: Flaschensammler von Trio beleidigt und verletzt

Am Dienstagabend zeigte ein Mann in Friedrichshain eine gefährliche Körperverletzung sowie eine Beleidigung an. Der 58-Jährige war nach eigenen Angaben gegen 20.15 Uhr mit seinem Fahrrad mit Anhänger in der Rigaer Straße unterwegs, um Pfandflaschen einzusammeln und abzuholen. Als er aus einem Wohnhaus herauskam und zu seinem Rad ging, sollen ihn drei junge Männer bezüglich der Aufkleber auf dem Fahrrad und dem Anhänger beleidigend angesprochen haben. Daraus soll sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Männern entwickelt haben, die schließlich darin geendet sein soll, dass einer der jungen Männer dem 58-Jährigen einen Reizstoff ins Gesicht gesprüht habe. Das Trio soll dann über die Liebigstraße in Richtung Bänschstraße geflüchtet sein. Der Radfahrer erlitt Reizungen im Gesicht und an den Augen. Eine Behandlung der Verletzungen musste nicht erfolgen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen übernommen, da eine politische Motivation zu den angezeigten Straftaten nicht ausgeschlossen werden kann.

Spandau: Bombendrohung gegen Wohnprojekt

Gegen ein linksalternatives Wohnprojekt in Berlin-Spandau ist am frühen Mittwochmorgen eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Mehr zu dem Fall lesen sie hier!

Adlershof: Brand im Porsche-Zentrum

Ein Auto im Porsche Zentrum im Berliner Stadtteil Adlershof ist vermutlich angezündet worden. Der Porsche Panamera, der im Vollbrand stand, und ein Porsche Taycan in dem umzäunten Gelände wurden durch das Feuer in der Nacht zu Mittwoch stark beschädigt. Auch die Wand eines Werkstattgebäudes erlitt Schäden. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus, sagte ein Sprecher. Ein politisches Motiv wurde zunächst nicht vermutet. Ein Brandkommissariat im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt zu der vermuteten vorsätzlichen Brandstiftung.

Nach Angaben der Feuerwehr brannte in der Hermann-Dorner-Allee zunächst ein Auto. Durch die Hitze und die Flammen wurde auch das zweite Auto beschädigt. Zudem zog Rauch ins Gebäude. Die Feuerwehr löschte das Feuer zügig und entlüftete das Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Während der Löscharbeiten war der Eisenhutweg zwischen Hermann-Dorner-Allee und Straße am Flugplatz gesperrt, teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Die BVG-Buslinie 160 musste umgeleitet werden.

Moabit: Spätkauf an der Lehrter Straße überfallen

Schwere Verletzungen erlitt der Besitzer eines Spätkaufs bei einem Raubüberfall gestern Nachmittag in Moabit. Bisherigen Erkenntnissen zufolge betrat ein Mann gegen 15.45 Uhr das Geschäft in der Lehrter Straße, trat unmittelbar hinter den Tresen und soll wortlos mit einem Messer auf den 49-jährigen Ladeninhaber eingestochen haben. Anschließend soll sich der Tatverdächtige Geld aus der Kassen genommen und aus dem Laden geflüchtet sein. Der 49-Jährige schrie laut um Hilfe, woraufhin ein Zeuge auf die Tat aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte.

Einsatzkräfte nahmen kurz darauf bei der Nahbereichsabsuche den Tatverdächtigen im Alter von 22 Jahren fest. Bei ihm fanden die Polizistinnen und Polizisten das Messer sowie die Tatbeute. Der Geschäftsinhaber erlitt bei dem Überfall Stichverletzungen am Oberkörper sowie am Hals und musste in einem Krankenhaus operiert werden. Der Festgenommene wurde dem Raubkommissariat überstellt und soll einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )