Allgemeinverfügung

Bundespolizei verbietet Messer an Berliner Bahnhöfen

Der S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte (Archivbild).

Der S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte (Archivbild).

Foto: Soeren Stache / ZB

Die Gewalt an den Bahnhöfen nimmt zu. Die Bundespolizei verbietet nun das Mitführen gefährlicher Gegenstände - aber nur kurzzeitig.

Berlin. Die Bundespolizei verbietet das Mitführen gefährlicher Gegenstände in drei Berliner Bahnhöfen: Reisende dürfen am Wochenende nach Christi Himmelfahrt (14. und 15. Mai) bis in die frühen Morgenstunden des 16. Mai keine Messer, Reizgas oder Schlaggegenstände mit sich führen. Die Einhaltung der sogenannten Allgemeinverfügung soll kontrolliert werden, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Dienstag mitteilte.

Das Verbot gilt in diesen drei Berliner Bahnhöfen:

  • Friedrichstraße
  • Gesundbrunnen
  • Hauptbahnhof

Ausgenommen sind die dortigen U-Bahn-Bereiche. Gültig ist das Verbot jeweils von 15 bis 2 Uhr des Folgetages. Die Einhaltung des Verbotes werde durch Beamte der Bundespolizei überwacht und kontrolliert. Bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung können die Gegenstände sichergestellt und ein Zwangsgeld festgesetzt werden.

Ähnliche Waffen-Verbote in und an Berliner Bahnhöfen hatte es bereits in den Jahren 2018 und 2019 gegeben.

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( BM )