Blaulicht-Blog

Wohnung brennt in Weißensee - eine Person verletzt

| Lesedauer: 9 Minuten
In Weißensse hat es in einer Wohnung gebrannt.

In Weißensse hat es in einer Wohnung gebrannt.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 2. Mai.

Weißensee: Wohnung brennt - Kriminalpolizei ermittelt

Am Sonntagabend hat es gegen 19.50 Uhr in einer Wohnung an der Heinersdorfer Straße in Weißensee (Pankow) gebrannt. Es wurde nach ersten Angaben eine Person verletzt. Sie wurde in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr war mit 20 Mann am Ort im Einsatz. Die genaue Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Spandau, Neukölln, Kreuzberg: Mehrere Fahrzeuge brennen in Berlin

In der vergangenen Nacht haben im gesamten Stadtgebiet mehrere Fahrzeuge gebrannt. In allen Fällen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Zunächst bemerkte ein Passant gegen 20.50 Uhr am Askanierring in Spandau Flammen an einem Renault-Transporter. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Knapp eine Stunde später - gegen 21.45 Uhr - sah ein weiterer Passant Flammen an einem Audi in der Hermannstraße in Neukölln. Bei dem Versuch, das Feuer selbst zu löschen, erlitt er leichte Verletzungen an beiden Händen. Das Auto wurde am hinteren linken Radkasten beschädigt.

Gegen 0.15 Uhr bemerkte eine Anwohnerin am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg einen brennenden Lieferwagen. Der Renault sowie zwei danebenstehende Fahrzeuge, ein Audi und ein Mercedes, wurden durch das Feuer beschädigt. Polizisten nahmen in unmittelbarer Nähe drei Personen fest. Ein dringender Tatverdacht konnte nicht begründet werden, sodass die beiden Frauen im Alter von 26 und 27 Jahren sowie ihr 29 Jahre alter Begleiter ihren Weg nach Feststellung der Personalien fortsetzen konnten.

Am Saatwinkler Damm in Siemensstadt (Spandau) sah ein Passant beim Vorbeifahren einen brennenden Transporter. Der Wagen brannte vollständig aus. Bei einem baugleichen Fahrzeug, das hinter dem ausgebrannten Transporter stand, entdeckten die Einsatzkräfte eine eingeschlagene Scheibe sowie eine brennbare Flüssigkeit im Innenraum des Wagens.

Karlshorst: Betrunkener Mann bedroht Paar mit Messer

In Karlshorst (Lichtenberg) hat ein 35 Jahre alter Mann am Samstagmorgen eine Frau und einen Mann (beide 39) an ihrer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus an der Brehmstraße mit einem Messer bedroht. Der Angreifer soll gegen 9.30 Uhr zunächst am Hauseingang und dann der Wohnungstür der beiden geklingelt haben. Als sie ihm öffneten, bedrohte sie der Mann mit einem Messer und fragte, ob sie Juden seien. Als beide dies verneinten, versuchte der Mann, in ihre Wohnung zu gelangen. Dem Wohnungsinhaber gelang es, den Angreifer herauszudrängen und die Tür zu schließen. Danach soll der Mann mehrfach an der Tür geklopft und geklingelt haben. Alarmierte Polizisten konnten ihn noch im Flur festnehmen. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen äußerte sich der Mann mehrfach volksverhetzend. Ein bei dem Tatverdächtigen durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,9 Promille an. Auf richterliche Anordnung wurde anschließend noch eine Blutentnahme durchgeführt. Der Mann wurde in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und dann entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen. Der Mann muss sich jetzt wegen Volksverhetzung, Hausfriedensbruchs und Bedrohung verantworten.

Marzahn: Mann fremdenfeindlich beleidigt

Ein Mann ist am Sonnabend in Marzahn fremdenfeindlich beleidigt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hielt sich der 26-Jährige mit einer Frau an einer Bushaltestelle an der Havemannstraße auf, als er von einem Unbekannten, der dort mit einer Frau auf einer Bank saß, beleidigt wurde. Der Verdächtige sei dann mit einer Bierflasche auf den Mann zugegangen und habe den Anschein erweckt, mit der Flasche zuschlagen zu wollen. Der 26-Jährige habe dem augenscheinlich betrunkenen Tatverdächtigen daraufhin mit der Faust gegen die Stirn geschlagen. Der Mann sei kurzzeitig getaumelt und habe sich anschließend wieder auf die Bank gesetzt. Er erlitt leichte Hautabschürfungen im Stirnbereich, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Während des Vorfalls soll die Begleitung des Tatverdächtigen zudem mehrfach den Hitlergruß gezeigt und rechtsradikale Äußerungen gerufen haben. Polizisten stellten die Personalien aller Beteiligten fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Überfallener erkennt Räuber wieder - Festnahme

Zwei Männer sind am Sonnabend in Charlottenburg festgenommen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wird das Duo verdächtigt, in der Nacht zu Freitag einen 30-Jährigen an der Kreuzung Kurfürstendamm / Brandenburgische Straße / Lewishamstraße ausgeraubt und verletzt zu haben. Am Sonnabend habe der Überfallene die beiden Männer am Stuttgarter Platz wiedererkannt und die Polizei verständigt. Nach der Festnahme wurden die Personalien der Männer in einem Gewahrsam aufgenommen. Gegen den 23- und 35-Jährigen wurden Strafermittlungsverfahren wegen Raubes eingeleitet.

Kreuzberg: Siebenköpfige Gruppe greift Männer an

Drei Männer sind am Sonnabend in Kreuzberg von einer Gruppe angegriffen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hielten sich die 21 und 29 Jahre alten Männer gegen 22.20 Uhr mit einem 14-Jährigen im Bereich der Görlitzer Straße auf, als eine Gruppe von sieben Personen an sie herantrat. Die Unbekannten sollen sie geschlagen, gewürgt, gegen den Kopf gestoßen sowie mit einem Messer und einer mutmaßlichen Schusswaffe bedroht haben. Die Unbekannten erbeuteten Geld sowie Handys. Sie konnten unerkannt flüchten. Rettungskräfte behandelten einen 29-Jährigen vor Ort. Anschließend konnten die Männer ihren Weg fortsetzen. Polizisten übergaben den 14-Jährigen einem Erziehungsberechtigten. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Treptower Park: Polizei löst Feier auf

Eine Feier von mehreren Menschen im Treptower Park (Treptow-Köpenick) ist von der Polizei aufgelöst worden. Es habe „eine größere Ansammlung“ gegeben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei sei am Samstagabend über Lautsprecher Musik abgespielt und auch getanzt worden. Die Beamten waren mit einer Hundertschaft angerückt. Die Menschen seien wegen der zu dem Zeitpunkt geltenden Ausgangssperre aufgefordert worden, nach Hause zu gehen, sagte ein Polizeisprecher. Die Musikanlage sei sichergestellt worden. Ersten Angaben von vor Ort zufolge sollen die Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen worden sein. Es soll Festnahmen gegeben haben. Mindestens eine Person soll verletzt worden sein.

Treptow-Köpenick: Mann an Wohnungstür ausgeraubt

In einem Mehrfamilienhaus am Fürstenwalder Damm in Friedrichshagen (Treptow-Köpenick) ist am Sonnabend ein 74 Jahre alter Mann an seiner Wohnungstür ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, öffnete der Mann dem Tatverdächtigen gegen 14.30 Uhr die Tür, nachdem dieser geklingelt hatte. Der Unbekannte habe dem 74-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen und dann die Herausgabe seiner Geldbörse gefordert. Als der Mann dies ablehnte, schlug ihm der Tatverdächtige erneut ins Gesicht, entriss ihm das Portemonnaie und flüchtete. Der 74-Jährige habe noch versucht, den Mann festzuhalten und ihm dabei einen Teil seiner Jogginghose zerrissen. Der Unbekannte schlug ihm zum dritten Mal ins Gesicht. Der Räuber konnte unerkannt entkommen. Der Mann erlitt Hämatome im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die Ermittlungen hat ein Raubkommissariat übernommen.

Kreuzberg: Polizei setzt Ausgangssperre durch

Trotz der Ausgangssperre haben Beamte einer Einsatzhundertschaft in der vergangenen Nacht gegen ein Uhr mehrere Personen in Kreuzberg festgestellt. Sie konnten keinen triftigen Grund nennen, warum sie noch draußen sind. Gegen die Personen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Pankow: Feuerwehr löscht brennende Küche

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht an die Grabbeallee nach Pankow verständigt worden. Dort brannten in einer Wohnung Einrichtungsgegenstände in einer Küche. Die Feuerwehr rückte mit vier Staffeln an und hatte den Brand nach etwa 30 Minuten unter Kontrolle. Ob jemand verletzt wurde, ist derzeit noch unklar.

Mariendorf: Laube in einer Kleingartenanlage brennt

In einer Kleingartenanlage in der Rixdorfer Straße in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) hat in der vergangenen Nacht eine Laube gebrannt. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Oder-Spree: Feuerwehr löscht Wohnungsbrand

Eine Wohnung hat am Sonnabend gegen 18 Uhr in der Waldpromenade im Landkreis Oder-Spree gebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Wohnung in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ersten Angaben von vor Ort zufolge sollen mehrere Bewohner verletzt worden sein. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Brandursache wird ermittelt.

Brandenburg: Polizei kontrolliert verstärkt Motorradfahrer

Am 1. Mai hat die Polizei im Westen Brandenburgs Motorradfahrer verstärkt kontrolliert. 21 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden festgestellt, wie die Polizeidirektion West mitteilte. „Spitzenreiter“ im negativen Sinne sei ein Fahrer in Storkow (Oder-Spree) gewesen, der auf der Beeskower Chaussee mit 90 Kilometern pro Stunde anstatt den zugelassenen 50 unterwegs war. Auf den Fahrer warteten jetzt ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )